Filmblog BalkanHier werden Filme über den Balkan vorgestellt,ein Kommentar ist möglich.
Ein Film aus dem Jahre 2001 von Danis Tanjovic, er bekam den Oscar und gewann den Golden Globe.
Der Krieg in Bosnien 1993, lang lang ist es her, aber was für ein Widersinn.
Im Niemandsland zwischen einem serbischen und bosnischen Graben findet der große Wahnsinn im Kleinen statt. Eine skurille Situation passiert, vier Männer werden daran beteilig sein, zwei Serben und zwei bosnische Kämpfer. Einer liegt auf einer neuartigen nicht entschärfbaren Mine, Sie belauern sich und vertrauen den Anderen in keinster Weise. Als Ausweg soll die UNO helfen, doch auch sie kann in Person eines engagierten Serganten nur bedingt helfen. Die Mine lässt sich nicht entschärfen. Die Medien bekommen Wind von der seltsamen Geschichte und wittern eine Story, diese bekommen sie auch.
Immer wieder keimt Hoffnung auf, doch sie erfüllt sich nicht. Die Helfer werden zu Mördern. Der Totgesagte überlebt, zumindest bis zum Ende des Films, die die sich retten könnten, sterben.
Alle versagen der Reihe nach. Die Lüge triumphiert, die Menschlichkeit verliert auf gesamter Linie.“ Es ist nicht gut, sich einzumischen.“ Ist es das wirklich?
Eine sehr gute Regieleistung mit unterschiedlichsten Bildern und einer sparsamen aber eindringlichen Musik. Die Hauptdarsteller spielen in einer einfachen Überzeugtheit ihre Rolle.
Der Film ist ab 14 Jahren geeignet.
Für den Unterricht in einer Klasse 10 sehr gut geeignet.
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 Der Film aus dem Jahre 2007 entführt uns in das Sarajevo der Nachkriegsphase. Wir lernen Esma und ihre Tochter Sara in einer kleinen Wohnung irgendwo in der bosnischen Hauptstadt kennen.
Welche Angst muss Esma haben, wenn sie bei vielen Kleinigkeiten gleich ausrastet. Immer wieder kommen Erinnerungen in ihr hoch. Scheinbar ein Gegenwartsdrama um Mutter und Tochter wird doch bald klar, hier geht es um mehr. Die Vergangenheit holt Esma immer wieder ein. Immer wieder sieht sie Zeichen ihrer Vergangenheit. Stück für Stück kommt ihre Tragödie zum Vorschein. Normalität ist nach Sarajevo zurück gekehrt, der Krieg schon für so manchen vergessen, doch die Wunden des Krieges sind überall zu finden in den Häuserruinen ebenso wie in den Seelen. Der Zuschauer wünscht ihr alles Glück dieser Welt und weiß doch, es wird in einer Katastrophe enden. Eine Chance auf ein normales Leben ist so gut wie nicht möglich. Die Wahrheit ist Anfang und Ende zu gleich. Sehr sehenswert und voller Gefühl.
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 Kennen Sie einen guten Film über den Balkan, dann stellen Sie ihn hier vor.
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