Den Namen Ilm verzeichnen die Karten erstmalig am Südrand des Ortes Stützerbach. Die Ilm hat eine Lauflänge von 135 km. Sie besitzt ein schmales Einzugsgebiet, eingeengt zwischen dem der Saale und der Gera. Sie überwindet insgesamt einen Höhenunterschied von 460 m. Die ilm ist somit ein ausgesprochener Mittelgebirgsfluss. Beträgt das Gefälle am Oberlauf etwa 20 %, so sinkt es bis Mellingen auf 4%. Während des größten Teils des Jahres ist die Ilm nur ein kleiner Fluss mit geringer Wasserführung, kann aber bei Unwettern beträchtlich anschwellen.
Der dürstende und hungernde Radfahrer wird magisch angezogen von diesem Ort der Gastlichkeit. Wie eine Fata Morgana taucht die Kunstmühle Morgenroth aus dem thüringischen Ilm-Tal auf. In der Mühle findet der Besucher ein Konglomerat an Angeboten. Essen und Trinken werden genauso bedient wie das geschichts- und Geschichten suchende Herz. Die Mühlentore sind weit geöffnet und warten auf Entdeckung, und wahrlich es gibt viel zu entdecken. Dampfmaschine, Mühlenrad, Mühlenteich mit quakendem Inhalt und natürlich der Mühlenladen. In ihm gibt es nicht nur den hauseigenen selbst gemachten Senf. Auch einen schönen Wahlspruch für verschiedene Zeiten findet sich hier. Die Freundlichkeit aller war beeindruckend.
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Innenansicht
Das Innenleben
Außenansicht
Kunstmühle Morgenroth
Mühlenladen
Freundliche Bedienung
Mühlenspruch
Für alle Zeiten
Mühlenladen
Viele Senfsorten
Touristische Höhepunkte hat der Ilm -Radweg jede Menge zu bieten. Eine Auswahl sollte man vorher treffen. Es bietet sich z. B. eine Tour auf den Spuren von Goethe an. Die Machbarkeit des Radweges hängt von der Entscheidung flussauf- oder flussabwärts. Flussabwärts geht es fast immer bergab. Konditionell ist der gesamte Radweg mit seinen 140 Kilometern mit normalen Rädern gut zu bewältigen. Die Strecke lässt sich durch die hervorragende Ausschilderung angenehm auf der gesamten Entfernung befahren.
Die Beherbergung ist ein Problem geworden, viele Unterkunftsmöglichkeiten bieten ungern Übernachtungen für eine Nacht an, für Radler ein schlechter Zustand.
Nur wenige Kilometer von Weimar entfernt liegt das Schloss Tiefurt. Besonders deutlich werden dem Besucher der Geist der Klassik und ihr Gleichklang mit der Natur in Tiefurt, wo er sich über eineinhalb Jahrhundert fast unberührt erhalten hat. Hier am Sommersitz der Herzogin Anna Amalie waren die Geistesgrößen Weimars zu fruchtbarem Gedankenaustausch und geselligem Beisammensein zusammen gekommen. Auch der stille Park mit seinen Gedenksteinen, Inschriften und lauschigen Plätzen erinnert an jene Zeit.
Die Anzahl der Absagen nimmt zu. Die Gastronomie hat viel zu bieten, vom schönen Cafe, vom Hofladen bis hin zu rustikalen Restaurants. Die Sicherheit war auf dem Ilm-Radweg immer gegeben. Das Landschaftserlebnis wurde durch die nahe Streckenführung immer an der Ilm entlang führend besonders eindrücklich geprägt. Das Informationsmaterial aus dem Verlag Grünes Herz kann ich wärmstens empfehlen. Ein großer Maßstab macht das Radeln zum Vergnügen. Der Autor Lutz Gebhardt hat sich viel Mühe gegeben. Die 11 Abschnitte lassen sich an zwei Tagen abradeln.
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