Einige Ausflugs-Tipps in Krakau





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Ausflugs-Tipps Krakau

Einige Ausflugs-Tipps in Krakau


Nicht nur für Blinde in Krakau

Am Anfang wunderten wir uns über die massive Darstellung der Sehenswürdigkeiten von Krakau auf Handhöhe. In detailgetreuer Ausführung werden die verschiedensten Baudenkmäler blindengerecht dargestellt. Alles lässt sich erfühlen und ist in Blindenschrift erklärt. Eine bemerkenswerte Idee und konsequente Umsetzung. Blinde sahen wir selten, aber Erwachsene und Kinder nutzen das Angebot umso lieber. Ein Tipp auch für Sehende.

Sehenswert auch für SehendeStaunendKrakauKathedraleGedacht für BlindeWawel

Der Flohmarkt

Der Flohmarkt an der Hala Targowa in der Grzegorzecka war unser erstes Einkaufsziel. Ein unendliches Sammelsurium ,meist alter manchmal ganz alter Sachen. Wer hier etwas kaufen will, darf nicht suchen. Kleine und kleinste Stände, jung und alt verkauft alles, was es jemals in Krakow gegeben hat. Wanduhr, Kommode waren selten, aber Silber war umso häufiger vorhanden, Geschirr, Gläser, alles vom feinsten. Und besucht war dieser Markt. Ein Ständiges Kommen und Gehen und jeder hatte irgendwas gekauft. Ein liebenswerter Ort trotz deutscher Stahlhelme die auch im Angebot waren.

Der FlohmarktGewimmelZwei alte GenossenSilber ohne EndeFeilschen ist PflichtFragwürdig

Der Rakowicki Friedhof

Etwas nördlich vom Zentrum gelegen liegt der Rakowicki -Friedhof eingerahmt vom städtischen Verkehr. Betritt man eines der Eingangstore, so umfließt einem sofort eine Ruhe, die einem zum Innehalten zwingt. Tausende Grabstelen stehen hier dicht gedrängt und leuchten in der Sonne. Engel und Jesus sind die Hauptmotive der Grabsteine. Ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus wartet wieder mit einer ungewöhnlichen Form auf. Hände, die einander greifen, von einem Kreuz gehalten. Jan Matejko und seine Familie haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Erinnert wird auch an die vielen Opfer der vergangenen Kriege.

Überall EngelJesusDenkmal für die Opfer des KommunismusDenkmal für die Opfer 1939-1945Grab Jan MatejkoDer Rakowicki Friedhof

Nowa Huta

Es sollte eine Kommunismus-Tour werden, wurde aber eine allgemeine Besichtigungstour mit altem polnischem Bus durch diese Nachbarstadt von Krakau. Eigentlich gehört sie zu Krakau, aber es ist eine völlig andere Welt. Neubauten aus den Fünfziger und Ansätze eines sozialistischen Realismus prägen das Bild. Praktisch bedeutet das breite Alleen, Wohnblöcke mit maximal fünf Stockwerken und viel Grün. Es ähnelt Eisenhüttenstadt oder der Ringbebauung von Leipzig. Neben Danzig war Nowa Huta die Wiege der Solidarność. Hier gab es schwere Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und dem werktätigen Volk. Das Denkmal von Bogdan Wlosik erinnert daran. Auch die Arka Pana, die an die Arche erinnert, ist sehr sehenswert.

Der Jesus von Pietrzyk Arka Pana in Nowa HutaGedenken an Bogdan WlosikGeburtsstätte der Solidarnosc Kommunsimus-TourDer Wanda Hügel


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