Die Sonderaustellung nutzten Schüler der Mittelschule Wermsdorf für eigene Erzählungen.





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Ausstellung

Die Sonderaustellung nutzten Schüler der Mittelschule Wermsdorf für eigene Erzählungen.


Mandy Peters Hirschfänger

Es war am 8. Mai 1664. Der Kurfürst Georg II. von Sachsen hatte von Herzog Friedrich II. von Sachsen-Altenburg den Hirschfänger als Geschenk erhalten. Der Herzog war seit 1652 mit der Schwester des Kurfürsten verheiratet. Dieser Hirschfänger war 96,7 cm lang und der Griff vergoldet. Er besteht aus Eisen, Rückenklinge und Hirschhorn. Es gibt nicht nur diesen einen Hirschfänger sondern mehrere. Der Hirschfänger gehörte mit dem Waidmesser mit zur Jagdwaffengarnitur jedes Jägers. Die Hirsch- und Wildschweinjagd in Goldtausia weist auf der Klinge darauf hin. Durch den reichen plastischen Schmuck mit jagdlichen und mythologischen Motiven prägten sich die Beschläge und das Gefäß aus. Diese spielten auf die Tugenden eines Herrschers und eines Jägers an. Der Hirschfänger wurde mit Knäufe versehen, diese wie ein Kopf von einen raubvogelartigen Fabelwesen gestaltet wurden sind. Am Griff des Hirschfängers wurde die Feuerprobe des Mucius Scaevola wiedergegeben. Nach Ovids Metamorphosen zeigte es das Bad von Diana auf das Stichblatt des Hirschfängers. Diana war die Jagdgöttin. Es wurden simultan zwei Szenen aus dem Leben von den antiken Helden Herkules am Mundblech der Scheide dargestellt. Herkules hatte die Tochter des Königs Eurytos entführt und außerdem hätte er den Zentauren Eurytion getötet. Diese Scheide war aus Holz, Leder, Papier und Seidensamt hergestellt.

Hubertus-LegendeEin HirschfängerAuf JagdDie KönigslogeSonderausstellungFarbenfroh

Eine Jagd mit vielen Enden

Erzählung über die Zeit von Franziska Schubert
Ausstellungsstück 030
14.Oktober 1751 Jagdprotokoll
Ich, der Hofjäger am Schloss Hubertusburg, möchte hiermit das Geschehen des letzten Jagdausfluges der königlichen Majestäten festhalten.
Bei Sonnenaufgang ist Jagdbeginn.
Seine Majestäten voraus, und nicht lang später ein ruckartiger Stopp aller Jagdbeteiligten. Ein großer Hirsch direkt vor uns, er reckt sich in der Sonne, die von der Lichtung ausgeht. Er soll heute also das Ziel der Begierde sein und fallen. Nun war es soweit, seine Majestät legte zum Schuss an, dabei hielten alle Begleiter den Atem an, doch er verfehlte nur knapp. Der Hirsch hat den Schuss natürlich bemerkt und sucht sich einen Fluchtweg durch das enge Gestrüpp rund um die Lichtung, wir hatten ihn verloren. Auf dem Weg zur nächsten Lichtung machte sich unter den begleitenden Herrschaften einen kleiner Hauch von Belustigung breit, die anscheinend dem Herr galt, doch dieser konterte konstant. An der Lichtung angekommen, schauten die jagenden Majestäten erst mal durch das Dickicht hindurch, und wer hätte das für möglich gehalten, der große prachtvolle Hirsch stand dort, diesmal zwar sehr im Schatten, doch trotzdem prachtvoll. Diesmal legte seine Majestät sofort an und er traf genau in die Brust des Tieres, der Rest der grasenden Tiere auf dieser Lichtung interessierte nicht, sie flüchteten auch in alle Richtungen, die die Möglichkeit einer schnellen Flucht darboten. Nun waren natürlich alle sehr begeistert und sprachlos.
Wieder im Schloss angekommen, natürlich mit dem wertvollen Fang, wurde gefeiert. Ein großes Festessen, bei dem auch reichlich Alkohol floss. Kurzerhand wurde beschlossen, dass das Geweih nicht irgendwie wegkommt, nein es solle im Schloss einen Platz finden und dort ewig an diese Jagd erinnern. Und so geschah es auch. Nun so hing das Geweih dort als prächtigstes Andenken an die Jagd sehr lange mit seinem aus Holz gefertigtem Podest.

Schloss HubertusburgHirschkopfKönigslogeInnenhofGalantSonderausstellung 2013

Radschlossgewehr Nr. 47

Sebastian M. Erzählung, Jagd, 1750
Ein Radschlossgewehr wurde früher oft zum Jagen benutzt, da die Zündvorrichtung viel einfacher und pflegeleichter war als bei anderen Gewehren. Somit musste man nicht immer so viel Zeit damit verbringen, die Waffen zu pflegen. Man musste also viel weniger Zeit für die Reinigung und Wartung der Waffen aufbringen. Und außerdem hat man diese Gewehre verwendet, weil man mit ihm viel leichter schießen konnte, da die Zündvorrichtung stabiler gebaut war und man das Gewehr schneller nachladen konnte, zudem ließen die Gewehre sich viel schneller nach laden, was bei einer Jagd klar vom Vorteil ist. Später wurden die Radschlösser vom Steinschloss verdrängt, da dieses noch einfacher und präziser war als die Radschlösser.

Platz großer FestePlatz großer WeinfässerPlatz großer MännerPlatz großer JagdenPlatz großer WettinerPlatz für eine Jagdresidenz

Friedrich II. der Zerstörer?

Casandra Rost, Klasse 9a 3.6.2013
Das Gespräch basiert auf dem, (Nummer 115) Reiterporträt Friedrich II., flankiert von einem Sponton und einem Unteroffiziers- Kurzgewehr.
Rollengespräch: (2 Bürger reden zusammen)
Bürger 1: Frank Schmidt Bürger 2: Karl Horn
1761 Plünderung von Friedrich der 2. (ist vorbei)

An einem Samstag geht Frank zu seinem besten Freund Karl, der weiß etwas über Geschichte. Frank will nämlich von ihm wissen, warum die Hubertusburg geplündert wurde, da er eine Reportage schreibt:

Frank: Hallo Karl. Kannst du mir etwas von der Plünderung in der Hubertusburg erzählen?
Ich hätte da ein paar Fragen.
Karl: Hi. Na klar kann ich dir was erzählen. Frag ruhig los.
Frank: Wann wurde das Schloss denn geplündert?
Karl: Ende Mai 1761.
Frank: Hat Friedrich denn die Plünderung ganz spontan gemacht?
Karl: Nein, er hatte da so seine Gründe. Ich denke, es war nur spontan wann sie es gemacht haben.
Frank: Das ist aber spannend. Weist du, warum der Friedrich das Schloss plündern lassen hat?
Karl: Ja, der Friedrich hat es aus Rache gemacht. Im Krieg gilt doch die ‚Ordnung‘, dass die Feinde sich gegenseitig nicht die Schlösser plündern dürfen. Doch Friedrichs Feinde haben ein wenig in Berlin kaputt gemacht (also nichts Großes). Darüber war er nicht sehr glücklich und hat dadurch Wut. Er hat sich das gemerkt und hat es jetzt als Racheakt in der Hubertusburg gemacht.
Frank: Das ist aber gemein. Nur deswegen?
Karl: Nein es gibt da noch die Geschichte mit dem Herrn Heinrich von Brühl. Friedrich konnte den Brühl nicht leiden (warum weiß ich leider nicht, wegen einer Frau oder so), und Friedrich hat dem Brühl seine Schlösser zerstört. So kam es auch zur Plünderung in der Hubertusburg.
Frank: Das klingt aber gar nicht schön. Konnte das denn niemand verhindern?
Karl: Nein ich glaube nicht.
Frank: Es gibt ja auch das Gemälde von Friedrich II.
Karl: Ja, da sitzt der Friedrich auf einem Pferd mit Kurzgewehr.
Frank: Gut, das war es erst mal. Wenn ich noch Fragen habe komme ich noch mal zu dir.
Karl: Ja klar kannst du machen. Auf Wiedersehen Frank.
Frank: Danke. Tschüss.

Stolz des SchlossesResteEin Zerstörer ?Neuer AnfangWas ist noch zu retten ?Wie geht es weiter?


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