Naturwunder Baikalsee und Begegnungen in Sibirien





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Baikal Naturwunder

Naturwunder Baikalsee und Begegnungen in Sibirien


Naturwunder Baikalsee eine besondere Reise 30.8.2018

Alle Reiseteile waren perfekt organisiert und und von den Reiseleitern bestens moderiert. Jede noch so kleine Wunsch wurde sofort erfüllt und jedes kleine Problem wurde versucht zu lösen. Alle Reiseleiter gaben ihr Bestes. Shenja hat unsterblichen Ruhm erlangt durch ihre 12 malige Banja Zeremonie, Matwej durch seine Lauf,- und Autofahrkünste und Arut durch seine profunden Kenntnisse, an der richtigen Stelle erzählt. Alle waren sprachlich und mental immer topfit.
Die Unterkünfte waren alle sehr unterschiedlich, aber immer von der Freundlichkeit der Betreiber gezeichnet. Jede Unterkunft hatte was Besonderes zu bieten. Mal war es der Blick auf den Baikalsee direkt vom Bett aus, mal war es das schnelle Internet und mal das absolute Sammelsurium an allen möglichen und unmöglichen Unterkünften.
Das Essen war an allen Tagen russisch geprägt, was für ein Wunder, es wurde immer wieder versucht den Geschmack der deutschen Reisegruppe zu treffen. Blinis zum Frühstück, Pelmenis und Poesie zum Mittagessen und zum Abend eine Vielfalt an russischen Salaten.

Immer alles im Griff.Baden war Pflicht.Super UnterkünfteShenja unsere ReiseleiterinPicknick gefiel allen.Das Essen war super.

Mit Jetlag nach Sibirien 19.8.2018

Ja, eine Anreise nach Sibirien hat schon was, auch wenn es völlig freiwillig geschehen ist. Der Weg nach Moskau war ja schon bekannt und recht schnell erledigt. 5 Stunden Aufenthalt auf einem Flughafen vergehen nicht ganz so schnell, auch wenn es sich bei Scheremetjewo um einen Flughafen der Superlative handelt. Alles glänzt und ist piekfein, sauber bis unter die Kloschüssel. Eine Fahrt mit einer führerlosen Untergrundbahn gab es gratis dazu. Ladestellen für schwache Akkus sind ebenso selbstverständlich wie freies WLAN, welches auch funktionierte. Ich durfte halt nur nicht einschlafen, denn 01.10 Uhr ging der Flieger nach Irkutsk. Auch alles easy, nur sind die Russen hart im nehmen. 02.37 Uhr gab es ein sehr schmackhaftes 3 Gänge Menü und zur Krönung um 03.47 Uhr Moskauer Eis.
Die Unterkunft in Irkutsk war schnell erreicht. Eine Kommunalka in einem alten Holzhaus.
Irkutsk liegt an der Angara und hat eine 357 jährige Geschichte aufzuweisen. Ein richtiges mitteleuropäisches Zentrum darf ich natürlich bei einer Kosakengründung auch nicht erwarten. So wechseln sich Häuser aus dem zaristischen Teil der Geschichte ab mit Häusern und Denkmälern aus der sowjetischen Zeit. Das Marktgeschehen erinnerte mich auch wieder an alte sowjetische Zeiten. Hier gibt es noch das alte Vielvölkergemisch und Kwas hausgemacht.
In Sibirien angekommen hat sich nicht viel geändert im Vergleich zu Deutschland. Die Sonne brennt erbarmungslos heiß . Die Zeitumstellung ist etwas , was mir mehr zu schaffen macht. Ein Gutes hat die Schlaflosigkeit , ich habe das Internet für mich allein.

Über Moskau nach IrkutskMein erstes NachtlagerNachdenkenVerhungern wird man in Sibirien nicht.Was erwartet de Reisegruppe von Schulz Aktivreisen?Eine Stadtführung durch Irkutsk mit Shenja

Der holprige Weg an den Baikalsee 21.8. 2018

Mit Riesenschritten komme ich meinem Ziel, den Baikalsee zu erreichen näher. Rund 100 Kilometer waren mit einem Kleinbus in drei Stunden geschafft. Unser Ziel ein kleines Dorf Bolschoje Goloustnoje liegt schon fast an meinem diesjährigen Sehnsuchtssziel. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Wenige Straßenkilometer waren asphaltiert, einige Kilometer waren schon im Bau, doch meistens war es eine Waschblechpiste. So fuhr der Fahrer mal 30 mal 120 KMH, Am Ende war ich doch über die 30 KMH Abschnitte hoch erfreut, denn auf der Asphaltstrecke fuhr er doch recht schnell. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, aber es gab noch wesentlich schnellere Busse als wir fuhren. Manchmal ging auch wie von Geisterhand die Tür des Autos auf, und der Schreck war nur beim ersten Mal groß. Dann waren wir schon an russische Verhältnisse gewöhnt.
Unsere Unterkunft lag mitten im Ort und die Familie nahm uns sehr gastfreundlich auf. 3 Doppelzimmer waren schon im Ferienhausstil dem westlichen Standard angepaßt. Im Hauptaus herrschte noch der östliche Charme. Das Essen wurde wieder mit viel Liebe und echt russisch gekocht.
Das Dorf liegt wirklich schon sehr abseits vom touristischen Trubel, aber wiederum nicht zu weit entfernt. Wer es erreichen will, kann das auch. Das Dorf Bolschoje Goloustnoje liegt an zwei Straßen aufgereiht im Schatten des Baikalsees. Umrahmt von einigen doch schon recht stattlichen Bergen. Die Bergwiesen sind voll von duftenden Kräutern und blühenden Blumen. Dank des Reiseprogramms habe ich mir die Mühe machen müssen und habe einen dieser Berge erstiegen. Die Aussicht auf den Baikalsee war schon beeindruckend. Ein Ende oder einen Anfang zu sehen, war nicht möglich. Holzhäuser satt, könnte ich schreiben, es gibt nämlich wirklich viele davon in diesem Dorf. Schön restaurierte, aber auch noch solche, die einen Käufer suchen. Die Kirche dem Heiligen Nikolaus dem Schutzpatron aller Reisenednen mussten wir natürliche einen Besuch abstatten.Selbst touristische Angebote sind schon zu mindestens auf Werbeflächen vorhanden. Ein Magazin mit einem besonderen Cafe, hier wird das frisch gezapfte Bier direkt in die eigene Flasche gefüllt. Was für eine Idee.

Auf dem Weg nach Bolschoje GoloustnojeWas für ein EmpfangUnterwegs im DorfGefunden im HinterhofSibirische IdylleErstes Gruppenfoto mit Schulz Aktivreisen

Mit Schulz Aktivreisen in Bolschoje Goloustnoje 22.8.2018

Das Dorf Bolschoje Goloustnoje liegt wirklich schon sehr weit weg von der Stadt Irkutsk und trotzdem ist auch hier schon der Tourismus angekommen. Viele Übernachtungsmöglichkeiten sind entstanden, Cafés und Magazine sind selbstverständlich. Touristische Angebote, was man so unternehmen kann, gibt es auch schon.
Für unsere Reisegruppe war natürlich die Erstbegegnung mit dem Baikalsee ein wichtiger Moment gewesen. Das Ufer lag voller Steine, aber das Wasser war glasklar und der Blick wurde nur selten von Müll oder anderem Zivilisationsrückständen getrübt. Erste Mutige trauten sich auch ins Wasser, wenn es auch nur mit den Füßen war. Eine Lektion in russischer Erfahrungswelt erfuhren wir im Nationalpark Pribaikalsky. Ameisen sind hier die besten Helfer gegen Zecken. Es bedarf nur ein wenig Mut und schon kann ich mich wirksam dank Ameisensäure gegen Zecken schützen.
Unser Wanderziel der Trockene See war bald erreicht, nur wer an besondere Energien an diesem Ort glaubt, kann diesem Flecken Wiese mitten in der Hellen Taiga etwas abgewinnen. Die Taiga und die Berge ringsherum waren wiederum sehr sehenswert.
Ein Gruppenfoto der ATeam Reisegruppe aus der Oberlausitz musste natürlich sein und der Baikalsee stand mit im Mittelpunkt. Nun Baden oder nicht baden wurde diskutiert, aber die Mehrheit traute sich und ging baden. Mit dem richtigen Schuhwerk konnte gefahrlos ins Wasser gegangen werden. Die Steine waren sehr unangenehm, das Wasser dafür sehr erfrischend, aber nicht zu kalt. Eine Wohltat für den Körper und die Seele.
Der Schamanenberg wurde der erste echte Höhepunkt der Reise. Es ging hoch hinaus, einen Berg galt es zu bezwingen. Der Weg war schon stellenweise gewöhnungsbedürftig, und Gott sei dank war ich im Training. Viele haben den Weg auf den Gipfel geschafft. Der Ausblick auf das Delta und Dorf Bolschoje Goloustnoje einzigartig. Nun war immer noch nicht nach 27 Kilometer Laufleistung Schluss, ein Banjabesuch stand noch auf dem Plan. Shenja unsere Reiseleiterin zeigte maximalen Einsatz und klopfte alle 12 Reiseteilnehmer mit Birkenzweigen durch. Eine Wohltat.
So viel Tourismus an einem Tag wurde mit Wodka beschlossen.

Erster Gipfel geschafftIm Nationalpark Mit kleiner Gruppe wird gewandertMit Mut und Badeschuhen ins WasserDie Reisegruppe von ATeamsEine Banja gehört dazu.

Der Baikalsee im Nahformat 23.8.2018

Die Fahrt mit einem Schiff über den Baikal gehört zu den Dingen, die man als Tourist auf dem Programm haben sollte. Wir fuhren von Bolschoje Goloustnoje 3 Stunden nach Listwjanka. Die Westküste war schon sehr anmutig anzusehen. Wohlgeformte Berge folgten der Küstenlinie auf dem Fuße. Alle samt von Bäumen bestanden und nur selten war eine Straße oder Weg zu sehen. Die Einsamkeit der Strecke wich einem touristischem Hotspot. Schon bei der Hafeneinfahrt bemerkte ich den Unterschied der beiden Orte. Hier tobt touristisches Leben im Überfluss mit allen positiven und negativen Seiten. Ein gutes Tourismus Angebot wird gebrochen von schon wieder zu vielen Touristen. Deutsche, Chinesen , alle müssen wahrscheinlich einmal im Leben am Baikal gewesen zu sein. Nicht immer schön. Auf dem Aussichtspunkt mit Blick auf die Angara und besonders im Baikal- Museum vermisste ich die Einsamkeit des gestrigen Tages . Listwjanka ist ein touristischer Ort, Gott sei dank und leider. Ein Zauber geht von hier nicht aus.

Kapitän Shenja Der Omul gehört zum BaikalseeWandern gehört dazu.Glücklich auf dem Berg.Touristen aus aller Welt.Ein Blick auf den alten Endpunkt der Transsib.

Ein Regentag in der Hellen Taiga 24.8.2018

Was macht man in der Taiga, wenn es regnet. Das Gleiche, als wenn die Sonne scheint. Ab in die Taiga, zum Glück ging es nur in die helle Taiga. Die helle Taiga ist ein Sammelsurium an Lärchen, Zirbelkiefern,, natürlich Birken und was sonst noch so wächst in Sibirien. Die Wanderung erwies sich als sehr anstrengend, es ging immer Berg hoch und bergab, aber alles im Rahmen des gemächlichen Tempos. Zum Glück hatten alle bunte Regencapes an, denn ohne diese hätte ich sicherlich den Anschluss verpasst. Die Stimmung war trotz des Regens immer eine gute. Letzter sollte man nicht sein in so einer in der Taiga. Der Regen war irgendwann nicht mehr das Problem, die Angst allein hier zurück zu bleiben, nagt am Verstand. Der Blick zum Baikalsee blieb natürlich im Wolkennebel hängen, das Picknick war natürlich um so schöner. Der Abstieg wurde immer schwieriger und ich verstand das erste Mal so richtig den Begriff "weiche Knie"
Der Besuch im nahen Freilichtmuseum fand natürlich auch im Regen statt, aber da waren wir schon Regen gestählt. Die Holzhäuser waren brav besucht, der Kosakengesang angehört, die Angara bestaunt und zum Glück gab es zum Schluss ein schönes Café samt Piroschka mit Bärlauch.
Hier hatten auch alle Ostdeutsche eine Begegnung mit ihrer Kindheit, denn Babajaga war wieder da. Mit viel Liebe wurde das Häuschen aufgebaut. Eine Selfie Möglichkeit darf nicht fehlen.
Zum Ende des Regentages kehrte wie auf Wunsch die Sonne zurück und die Welt war wieder in Ordnung.

Immer ein Foto wert.In Sibirien kann es auch mal regnen.Abendrot garantiert,Achtung, nicht den Anschluss verpassen.Picknick im Regen schmeckt besonders gut.Tolle Stimmung.

Auf der Spur der alten Transsibirischen Eisenbahn 25.8. 2018

Heute ging es in die Geschichte. Der Baikalsee ist natürlich auch ein Teil der Transsibirischen Eisenbahn . Hier ging es eigentlich nicht weiter und als es weiter ging, war die Strecke schon wieder überflüssig geworden. Heute ist sie ein Touristenmagnet, so auch für unsere Wandergruppe. Mit einem Schiff ging es der Küste entlang und 10 Kilometer immer auf den Bahnschienen wieder Richtung Listwjanka zurück.Es ist erstaunlich, welche Leistung da früher von den Menschen erbracht worden ist. An dieser schmalen Uferlinie fuhr die längste Bahnstrecke der Welt Die Strecke sieht zwar überholungsbedürftig aus, aber sie ist noch in Betrieb. Für den Zarengold Moskau-Peking, andere Touristenzüge und selbst für einen regulärer Zug werden die heute eingleisige und von vielen Tunneln begleiteten 80 Kilometer noch genutzt. Die Tunnel erzählen die Geschichte, die Bahnschwellen die Gegenwart und die Bahnarbeiter etwas von der Zukunft. Die Bahnschienen immer im Blick , sucht das Auge doch immer wieder den Baikalsee. Er lag heute ruhig da, war einfach eine Bereicherung in meinem Leben. Eine Augenweide, ein Glück für den Augenblick. Schulz Aktiv Reisen hat sich was Gutes ausgedacht. Im Osten geht nicht nur die Sonne auf, auch das Reiseglück kann man hier finden.

Mit dem Schiff zur WanderungMit weiblicher FührungAuf der alten Transsib Immer in SichtweiteWir waren nicht die Einzigen.Wieder Mal ein Gruppenfoto.

Russisch Wandern Ein Wahnsinnserlebnis 26.8.2018

Ja, an diesem Tag habe ich gemerkt, dass ich alles richtig gemacht habe. Sabbatjahr, Baikalsee, August, alles richtig, auch die Reisegruppe ist super.
Doch der Reihe nach.
Russische Wanderung fängt mit einer 5 stündigen Autofahrt von Listwjanka über Irkutsk an das kleine Meer an. Die Landschaften wechseln im Stundentakt. Am Anfang unseres russischen Wandertages stand jedoch eine Besuch bei den burjatischen Geistern auf dem Plan. Kann ja nie schaden, leider hatte ich weder Brot, Kleingeld oder eine Zigarette. Kaum wandte ich mich zum Gehen ohne Opfergabe, schon hatte ich eine fette Blase am Fuß. das könnte gefährlich werden. Steppe und Taiga wechseln sich ab, selten unterbrochen von Ortschaften. Manchmal wanderte das Auge kilometerweit und manchmal blieb es schon nach wenigen Metern an einer Kuh hängen. Oft schlummerte ich einfach in das Reich der Träume.
Nachmittags um vier, wenn der Deutsche spätestens an den Heimweg denkt, fängt der Russe erst Mal richtig an. In einer Wahnsinnsoffroadfahrt ging es nur wenige Kilometer querfeldein, aber mit jedem Kilometer wuchs der Spaßfaktor, wenigstens in der ersten Reihe. Festhalten und schreien waren angesagt. Unser russischer Fahrer hatte sichtlich Spaß an den vielen Steinen, Querrinnen und sonstigen Hindernissen. Auch mir ging es Meter für Meter besser. Ein tolles Erlebnis.
Nun begann aber die eigentliche Wanderung, schön bergab, den Baikal vor Augen ging es gemächlich dem See entgegen. Die Felszeichnungen waren schnell erkundet und dann wurde zum dritten Mal gebadet. Das Wasser war wieder klar ohne Ende, leider waren auch wieder die vielen rutschigen Steine vorhanden. Dem Badespaß nahm es nicht den Reiz.
Doch nun ging die russische Wanderung in ihre entscheidende Phase. Wir mussten ja wieder Berg hoch. Links ging es steil nach oben, rechts genauso.
Wo nun lang. Nun hier mal ein Wort zu den russischen Führern und dem Geld was sie kosten. Sie sind nicht billig aber jeden einzeln Rubel(Euro) wert, den sie kosten. Ohne russischen Führer wären die deutschen Reisenden aufgeschmissen. Ohne mit der Wimper zu zucken folgten alle brav dem Reiseleiter. Und es ging nach oben, am Ende waren es etwa 170 Höhenmeter , die es zu bewältigen gab. Trittsicher und ohne Angst gelangte nicht nur ich nach oben. Bei jedem Blick zurück wusste ich, warum ich hier her wollte. ein Traumziel hielt was es versprochen hatte. Danke Baikal, danke Burchan.

Los gehts.Immer auf die Geister hören.Ganz schön viele Berge.Leckeres Sibirien.Offroad macht Spaß.Immer den Baikal im Blick.

Deutsches Wandern in russischer Steppe 27.8.2018 19,6 Kilometer

Ja, wenn die Deutschen in Russland wandern, kann es auch mal lang und länger werden. Heute waren wir in der Tascheran-Steppe nahe dem Baikalsee kurz vor der Insel Olchon unterwegs gewesen. Der höchste Berg der Tascheran Steppe mit knapp 1000 Meter war unser Ziel gewesen. Berghoch macht es ja noch Spaß, bergab ist es schon anstrengend und zwischen den Bergen ist es nur noch lang und manchmal auch langweilig. Die Blicke auf den Baikalsee entschädigen natürlich immer noch für jede Mühe. Grenzenlos ist der Blick auf die blaue Weite umrahmt von einer gigantischen Küstenlandschaft. Konditionell habe ich die knapp 20 Kilometer gut geschafft, doch mental gefiel es mir nicht so. Ein Mittagspicknick hob die Stimmung wieder an. Zu Fotografieren gab es in der Steppe nicht so wahnsinnig viel. Die Steppe ist weit und nur ab und zu lugt mal ein bunter Farbfleck hervor. Geruchsmäßig ist die Steppe aber ein Erlebnis, es riecht wie in einem Luftsanatorium voller Kräuter und Blumen.

Natur purUnser neuer Chef.Weiter BlickSchöne NaturWieder was geschafft.Ich bin ganz oben.

Besonderer Olchon 28.8.2018 16.4 Kilometer

Nein, er ist nicht der Olchon, sondern ein glücklicher Wanderer , der alle Ziele des heutigen Tages geschafft hat. Olchon ist eine Insel im Baikalsee und Sehensuchtsort vieler Menschen aus aller Herren Länder.
Schon das Übersetzen auf die Insel ist etwas Besonderes. Die Fähre verlässt rückwärts das Festland. Die Vorderklappe lässt sich nicht öffnen, so wird einfach gewendet. Die Autos müssen übrigens dann halt rückwärts von der Fähre fahren. Die nächste Besonderheit folgt gleich, kein Bus überquert die Fähre. Ab hier geht es in kleinen Brotautos zum Bestimmungsort . Und das im flotten Tempo, eigentlich kein Problem, wäre eine Straße vorhanden. Ist sie aber nicht. Normale Autos können hier eigentlich nicht fahren, nur erwähnte Taxis und Jeeps. Mit so einem Jeep waren wir unterwegs und gleich ging es wieder abseits von der Staubpiste weiter. Irgendwelche touristischen Hinweisschilder sind fehl am Platz. Doch unsere beiden Führer haben alles im Blick. Gewandert wurde auch und wie. Bergab ging es wie immer zum Baikalsee. Und welche Überraschung, es gab so etwas wie einen Sandstrand. Zum Baden leider nicht frei gegeben, da wir ja auf Robbenfotojagd waren. Die Robben wollten tatsächlich erjagt werden, das bedeutet einen abenteuerlichen Weg immer an der Küste entlang. Geredet und fotografiert werden durfte eigentlich nicht. Und immer wieder tauchten die kleinen schwarzen Köpfe aus dem Wasser auf. Mal einer, mal zwei, mal viele auf einmal. Wer hier wen beobachtet, war mir irgendwann nicht mehr ganz klar. Mit Fernglas konnte man ihnen in die Augen schauen. Robben erledigt, Baden war angesagt. Die Temperatur war ganz ok, die Steine im Wasser auch, ein paar Unterwasseraufnahmen konnte ich heute machen. Das dicke Ende kam wieder prompt, denn am Baikal geht es nach dem Baden immer Berg hoch. Und wieder was für ein Knaller. Wir sind ja langsam im Training. Irgendwann waren wir am Picknick Punkt angekommen, der See glänzte wieder in der Sonne und wir ließen uns alles schmecken. Eine wunderbare Tour, nur zu erleben mit den zwei erfahrenen Guides Matwej und Arut.
Nun ist der Tag eigentlich zu Ende, doch weit gefehlt.
Doch der absolute Knaller folgte am Abend. Ein ungewöhnliches Konzert mit dem wohl ungewöhnlichsten Pianisten der Welt fand statt. Wie der das Klavier bearbeitete war absoluter Wahnsinn, die Hände flogen nur so über die Tasten. Was für ein weiterer Wahnsinnstag.

Auf nach OlchonFreudeUnter WasserImmer wieder Berge.Gott sei Dank gab es immer Pausen.Immer was zu entdecken.

Wunder Wanderinsel Olchon 29.8.2018 18,1 Kilometer

Mit dem richtigen Permit und noch viel wichtiger dem richtigen Auto kann ich die staubige Wunderstraße verlassen und kann in die Wunderwelt Olchons eintauchen. Auch heute war mir wieder klar, ohne einen kundigen Führer würde ich auch nicht den geringsten Zauber finden. So aber, war mir klar, hier kommt noch was Besonderes. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Wanderung begann in einer dunklen Taiga, ging durch eine Wüste und führte sogar an einem Sandstrand vorbei wieder in eine Steppe. Nur einen Berg gab es zu bezwingen, dafür völlig ohne Weg und mit Kompass kamen wir an das richtige Ziel. Der starke Wind hat den Sand vom Strand kilometerweit in das Innere des Landes geweht. Eine kleine Sahara ist entstanden. Abseits der Touristenwege kommt die Wunderinsel Olchon zum Vorschein.

Das Reiseteam aus SachsenEin SandstrandNoch Mal Taiga.Immer der Erste.Auf ins Quartier.Lebensfroh.

Glücklich in Khuzhir und dem Schamanenfelsen 30.8.2018

Die Insel Olchon ist schon eine Wunderinsel. Warum, habe ich nur teilweise verstanden. Gut, hier steht der Schamanenfelsen, nur wer glaubt wirklich daran. Was zieht die Leute her, worin liegt der Zauber der Insel. Sind es die hyperbreiten staubigen Straßen in Khuzhir, die in die hunderte gehenden touristischen Angebote vom Radfahren bis zum Quadfahren. Baden ist hier eher schlecht, bei Regen dürfte alles verschlammt sein. Also wo ist der Zauber? Ich habe ihn in Khuzhir nicht so richtig gefunden.
Beim zweiten und dritten Spaziergang durch Khuzhir findet sich noch ein wenig vom Reiz des Gesuchten. Es gibt tatsächlich noch Straßen, die nicht vom Tourismus beherrscht werden.
Ach ja da war ja noch was.
Der Schamanenfelsen muss noch sein. Die 13 Serge markieren den Beginn des wohl bekanntesten Felsens der Welt. In der Sonne leuchten seine Steine, die Stoffbänder flattern im Wind, die Menschen spenden etwas und geknipst wird natürlich ohne Unterlass. Am frühen Morgen war ich fast allein am Schamanenfelsen unterwegs gewesen. Einige schöne Eindrücke konnte ich noch in mich aufnehmen. Aber er macht glücklich, wie man sieht.

SehnsuchtszielChuzirNoch ein Besuch.HöhepunktAbschlussbadGlück.


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