Das Baltikum ist für den Radfahrer eine echte Herausforderung.





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Baltikum Radfahren

Das Baltikum ist für den Radfahrer eine echte Herausforderung.


Langwierige Anreise 11.7.2015

Ende gut, alles Gut, kann ich leicht vorn weg erzählen, nur täglich möchte ich nicht mit Fahrrädern auf Reise gehen. Es war schon ganz schön anstrengend und stressig zwei Fahrräder am Checkin einzupacken. Beim nächsten Mal wird es besser. Dank der Hilfe von Reinhart, Anne und Mathias konnten wir alle anfallenden Probleme irgendwie lösen. Am entspanntesten waren noch die Beamten, wir selber liefen alle irgendwann mal rot an. Was soll’s, Fahrräder scheinen die ganze Aktion gut überstanden zu haben. Apropos Flug mit Estonia Air. Ein wirklicher Billigflug, außer einem Glas Wasser gab es nichts. Gut, das wir uns vorher den Magen vollgeschlagen hatten.

Was für ein TheaterKleines FlugzeugGeschafftZielAnfangAusgepackt

Überlaufenes Tallinn 12.7.2015

Auf dem Weg in die Innenstadt waren wir so gut wie allein auf den Straßen. Übrigens Radwege Fehlanzeige. Doch kaum haben wir die Altstadtgrenze erreicht, explodierte förmlich die Anzahl der Menschen auf den Straßen. Touristen über Touristen, leicht erkennbar an den Kreuzfahrschiffsymbolen. Einheimische waren auch leicht erkennbar, denn sie waren alle in alten Trachten angezogen. Tallinns Marktplatz quoll über von Ständen mit den verschiedensten Handwerken. Das waren natürlich schönste Fotomotive. Der alte Stadtkern war leicht zu erkunden, denn die Ausschilderungen gut und die Entfernungen gering. Mit einer kleinen Stadtkarte mit den Sehenswürdigkeiten versehen, durchstreiften wir die alten Gassen. Das Kopfsteinpflaster dürfte wirklich alt sein, denn es ist überall noch reichlich vorhanden. Ein Besuch in einem Café, ein Spaziergang durch die Handwerkergassen ließen unser Herz schneller schlagen. Einen besonderen Tipp habe ich noch. Besteigen Sie irgendeinen alten Turm und schauen Sie sich Tallinn von oben an. Wir taten das und kletterten tapfer die Stufen der Olai Kirche nach oben. Ein schöner Rundumblick über die Ostsee und die Stadt belohnten uns für die Aufstiegsqual. Nichts für schwache Nerven, denn die Treppe ist eng und noch enger war der schmale Rundumlauf.

RuhepunkteStadt voller KirchenMarktWeitblickTotentanzMittelpunkt aller Touristen

Nur bedingt tauglich für Fahrradfahrer Tallinn 14.7.2015

Tallinn mag zwar eine für Touristen gut ausgebaute Stadt sein, aber für Radfahrer ist die estnische Hauptstadt nur bedingt tauglich. Drei Tage im Dauertest(Stress) haben nur wenig Erfreuliches zur Situation von Radfahrern zu Tage gebracht. Die meisten großen Straßen besitzen weder eine Radspur noch ist irgendwo ein ausgewiesener Radweg in Sicht. Die Fußwege sind nur bedingt tauglich, um Fahrrad fahren zu können. Auf der Straße geht es schon ordentlich zur Sache, Platz ist keiner, da kann es schon mal passieren, dass dich wirklich ein Bus streift. Habe ich die Altstadt glücklich erreicht, geht der Stress weiter. Leider gibt es überall Kopfsteinpflaster und selbstverständlich sind die Touristen aus aller Welt überall präsent. Ein Durchkommen schwer möglich. Soweit die schlechten Nachrichten, es gibt aber auch Gute zu vermelden. Einige Radwege müssen vorhanden sein, denn sie sind ja ausgewiesen. Und tatsächlich traute ich meinen Augen nicht, als auf einmal vor mir, Massen von Radler vorbei kamen. Es gab tatsächlich einen Radweg, der mindestens fünf Kilometer lang war. Er führte vom Hafengelände zur Segelstadt Pirita. So könnte es weiter gehen. Gebaut wurde in Tallinn schon. Und welch Wunder, nicht nur viele Radfahrer waren auf der kleinen Strecke unterwegs gewesen, auch ein riesiges Fahrradhaus mit Werkstatt lag auf einmal vor uns. Der Service war schnell, freundlich und gut. Bezahlt haben wir auch nicht viel. Im Ortsteil Kadriorg Katharinental befindet sich tatsächlich eine für Fahrradfahrer gut geeignete Parkanlage. Das Schloss für Peters Ehefrau und die Sängermuschel lassen sich mit dem Fahrrad leicht erreichen.

SeltenSchönes Ziel PiritaGewöhnungsbedürftigPlatz für viele SängerRobustes Gefährt nötigVoll auf Touristen eingestellt.

Tallinn auf den zweiten Blick 14.7. 2015

Wie jede Stadt auf dieser Welt hat auch Tallinn auf dem zweiten Blick eine Menge zu bieten. So dass auch in dieser doch übersichtlichen Hauptstadt eine Auswahl getroffen werden muss. Wir entschieden uns für das Schloss Kadrioru und das Meeresmuseum. Das Sommerhäuschen für Katharina war schon sehenswert, selbst das wird von den Kreuzfahrern belagert. In das Meeresmuseum kommen nur noch Einheimische und Individualtouristen. Die Anreise war mit dem Fahrrad wieder abenteuerlich, auch der Inhalt war gewöhnungsbedürftig. Zur Hälfte ein sehr kreatives Mitmachmuseum zur anderen Hälfte ein Militärmuseum. Das Meer kam etwas kurz.
Tallinn auf den zweiten und dritten Blick hat trotz seiner kleinen Größe immer wieder Überraschende Einblicke gewährt. Der Hafen oder das Claustrum waren so Beispiele gewesen.

TallinnImmer zusammenAm HafenSchloss KatharinentalIm U BootFahrraduntauglich

Sommerhauptstadt Pärnu 21.7.2015

Heute nutzten wir die Räder für eine Stadtrundfahrt mit anschließendem Besuch am Strand. Pärnu wird durchzogen von schönen langen Alleen und hat Einiges zu bieten. Mich beeindruckte wieder die russisch orthodoxe Kirche am meisten. Die Ikonostase bestach mit ihrer Farbigkeit, die Kerzen leuchteten. Die Stadt beherbergt alle die Cafés, Restaurants und Kaufhäuser, die auf unserer Fahrradstrecke fehlten. Überall bemerkten wir schon, hier sind Touristen willkommen und man beherrscht sein Handwerk. Selbst ein Friseurbesuch war drin. Höhepunkt des Ruhetages wurde jedoch der Aufenthalt am Strand. Auch hier haben die Verantwortlichen alles gut durchdacht, Baden wird an diesem sehr schönen Sandstrand wirklich zur Freude, wäre da nicht der frische Westwind. Aber was soll ich sagen, im Wasser spürte ich ihn nicht. Das Wasser war sauber, klar und eine echte Wohltat. Ein schöner Abschluss für Estland.

SommerhauptstadtFast allein.Erstes Drittel geschafft.Russisch orthodoxe KircheSchöner StrandAuch Tandems sind unterwegs.

Übernachten als Radfahrer in Estland 2015

Wir haben es wieder geschafft, dass Zelt erfolgreich nicht auszupacken.
Auch in diesem Jahr bewährten sich die Hotelsuchmaschinen. Booking.com ist unser Favorit geworden. Die Funktionalität und die Trefferzahl sprechen für sich. Von der Jugendherberge, dem Hostel bishin zur Ferienwohnung war alles dabei gewesen. Die Beschreibungen stimmten immer mit der Realität überein. Selbst Frühstück konnten wir fast immer für wenig Geld bekommen. Preislich lagen wir immer um die 40- 50 Euro. Billiger geht es natürlich mit Estnisch oder Englisch Kenntnissen, indem man z.B.: www.maaturism.ee ländliche Unterkünfte nutzt. Die Unterkünfte waren alle sauber, gepflegt und selbst für unsere Fahrräder fand sich immer ein Platz. Privatunterkünfte und Campingplätze waren an den Hinweisschilder zu erkennen, aber recht selten und nach dem Zufallsprinzip verteilt.

Gut aufpassenTolles Quartier Typische UnterkunftKleiner SchönheitsfehlerSuper FrühstückGut geschlafen

Zusammenfassung Radfahren in Estland 2015

11 Radfahrtage reichen natürlich nicht aus, ein Land kennen zu lernen, aber trotzdem ein paar abschließende Worte. Tallinn begann mit einem Feuerwerk voller Touristen, hatte überall was zu bieten, nur Land und Leute konnten wir in der übervollen Hauptstadt nicht so richtig kennenlernen. Unsere Radtour führte dann über die Inseln nach Pärnu. Menschen und Dörfer waren dann Mangelware. Nicht Mangelware war dann der ständig vorhandene Wind gewesen. Gottseidank kam er nicht nur von vorn. Die eintönige Landschaft wurde selten unterbrochen, hervorgestochen haben die stets gemähten Rasen. Immer gut bunkern, heißt es als Radfahrer, denn die Poods und Cafés sind selten. Und Radwege gibt es immer mal wieder, leider nicht durchgängig. Manchmal nur 100 Meter. Die Ausschilderung mit dem Eurovelo 10 Schild war fast vorbildlich. Überraschend gut, fuhr sich der Untergrund. Nur an einer Stelle gab es ein unbefestigtes Stück.

WetterabhängigGute Planung nötigEesti Estonia EstlandÜberall Wind Blauer HimmelWenig Radverkehr


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