Die Leipziger Buchmesse ist eine feste Größe in meinem Lesekalender.





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Buchmesse 2010

Die Leipziger Buchmesse ist eine feste Größe in meinem Lesekalender.


18.3.2010 1. Tag Buchmesse Tag der Schule Halle 2



Es war wie immer, zu erst die Schulbuchverlage und dann die Halle 2 abgrasen. Die namhaften Verlage Schroedel, Klett, Cornelsen und Militzke kann ich schon mit Handschlag begrüßen Viele Leute kenne ich oder kennen mich, ein Smaltalk findet immer statt. Selbstverständlich durfte am ersten Tag eine Fortbildung nicht fehlen. Der Zusammenhang von Klima und Geschichte wurde erörtert. In der Halle 2 fand ich auch einige für mich unbekannte Verlage, aber auch mir bekannte Verlage fand ich auch etwas Neues. Mein Notizzettel war schon nach der ersten Runde aufgebraucht. Es machte einfach Spaß wieder ins Gespräch zu kommen, und seinen Horizont zu erweitern. So habe ich mir das vorgestellt, abgerundet wurde der Tag mit einer Gesprächsrunde mit Ursula Karusseit am Morgen, am Nachmittag mit „Odessa Transfair“ über das schwarze Meer und Höhepunkt war in Leipzig liest Antje Ritter-Jasinska mit Kulttipps zu sieben polnischen Städten. Ein angeregter Tag geht im Cafe Westen zu Ende. Selbstverständlich gab es auch wieder einige sehr schöne Fotomotive.

WahnsinnSchulbuchverlag MilitzkeUrsula KarusseitEmine Sevgi ÖzdamarPolen PlusSulaiman Masomi



19.3.2010 2. Tag Buchmesse Tag der Autoren Halle 5



Wieder mit der Straßenbahn ging es zur Messe, und ich bin angekommen. Heute wollte ich die Halle 5 kennen lernen. Immer wieder durchstreifte ich die breiter gewordenen Gänge und erfreute mich am vielfältigen Angebot. Mir bekannte und mir unbekannte Verlage hatten die unterschiedlichsten Angebote parat. Die Standflächen sind wahrscheinlich seit Jahren immer die gleichen. Langsam weiß ich auch ohne Kompass an welcher Stelle zum Beispiel Buschfunk oder die Melodie und Rhythmus ihren Stand haben. Ab und zu kommt sogar ein richtig nettes Gespräch zustande, wie am Pro Leipzig Stand. Ungewöhnliches war genauso vertreten( Rocker Bommel aus Berlin samt Buch und Maschine) und bekanntes wie Wostock. Entscheidend war aber am heutigen Tag die Begegnung mit Autoren und die gibt es auf der Messe zu hauf. Weit weg, wie auf der LVZ Arena oder ganz Nahe beim Signieren in der Autorenbibliothek. So war es doch meist kein Problem ein Foto zu bekommen. Arne Franke über Siebenbürgen, Landolf Scherzer über eine Wanderung in den Osten und als Höhepunkt Susanne Fröhlich mit ihrer unverwechselbaren Stimme und Aura. Und mittendrin Schulkinder samt Lehrer und Mangadarsteller aller Art.

WillkommenLommelLVZ-ArenaFarbtupferPro LeipzigSusanne Fröhlich



20.3.2010 Tag der Polen und Rumänen Halle 4



Der Tag stand im Mittelpunkt der Begegnungen mit Rumänien und Polen. Verschiedenste Veranstaltungen besuchte ich. Rumänien war vertreten durch Schriftsteller und Polen ließ über sich schreiben. Ana Blandiana verfasst Gedichte die rumänisch gut klingen und in Deutsch mir noch nicht ganz erschließbar waren. Die Bücher über Masuren und Danzig machen Lust auf einen Besuch. Beide kommen immer mehr in Mode und es bedarf schon etwas Besonderes hervor zu zaubern, um sich abzuheben. Der Autor Burkhard Wittek versuchte es mit einer Vergangenheitsbewältigung und Peter Oliver Loew mit einem literarischen Spaziergang durch Gdansk. Mit Stationen und Beschreibungen sicherlich ein gutes Hilfsmittel zum Erschnuppern der alten Stadt mit reichhaltiger Geschichte auch außerhalb von Günter Grass. Immer wieder kreuzten auch heute phantasievolle Gestalten meinen Weg. Ob Manga oder Fee aus Peter Pan, alle sahen gut aus. Nina Hagen und Clemens Meyer rundeten heute die Messe ab. Leider habe ich die Buchlesung mit Herta Müller verpasst, die reservierten Karten waren schon seit 8 Tagen abzuholen gewesen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das Gute an der Messe ist natürlich, es gibt ja noch 1499 Alternativen. Schauen wir mal.

Ana Blandiana  aus RumänienBesucher ohne EndeFee auf der Messe2010Kuhn.hack und Prinzessin Sakura   Violetta Rudat Die Küche der Langlebigen



21.3.2010 Tag der Reisen Halle 3



Es war schon wieder der letzte Tag der Buchmesse. Dieses Mal wollte ich auf Reisen gehen und mich treiben lassen in der Halle 3. Wieder konnte ich einige sehr nette und schöne Gespräche führen, z. B. bei Hinstorff, grünes Herz oder beim MDR. Höhepunkt waren aber wieder die verschiedensten Lesungen und Gesprächsrunden. Es lasen Reiseautoren wie Tommy Lehmann oder die unglaublichen Geschichten „Transit“ . Der Verlagsentdeckung der Buchmesse war der Notschriften-Verlag aus Radebeul. Heute war bei weitem nicht mehr so ein Betrieb wie am Sonnabend. Alles war gemütlicher und überschaubarer.

Brigitte Schulze UkraineDas blaue SofaGrünes HerzLeipziger BuchmesseTransit mit dem Notschriften-VerlagAllein auf der Elbe  Tausend Kilometer im Faltboot




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