Viele Bücher über und aus Frankreich gibt es.





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Buchipps Frankreich

Viele Bücher aus und über Frankreich gibt es.

Mein Buchtipp

Die Tür zur Erkenntnis

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Robert Merle Fortune de France

Robert Merle beschreibt in leicht lesbarer Art den Beginn eines der tragischsten Kapitel der französischen Geschichte. Seine Beschreibung der Hugenottenkriege beginnt im ersten Band mit der Erklärung der Anfänge des Haupthelden Pierre de Siorac. In Mespech beginnt seine Kindheit und Jugend, er erlebt erste Abenteuer noch mit dem Vater zusammen. Sehr plastisch wird auf den Ausbruch der pest eingegangen. Erste amouröse Erfahrungen werden ebenso bildlich beschrieben wie traurige Erlebnisse. Ein Hauch Ironie und Komik liegt aber immer über alle tragischen Zusammenhänge.
Der Himmel über Frankreich

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Seine eingestreuten Lebensweisheiten sind des Lesens wert:

Kinder zu erziehen ist wahrlich ein verdrießliches Geschäft. Warum müssen die Männer auch heiraten. Das bedeutet doch nur, kurze Freuden sehr teuer zu bezahlen.
Mit den Frauenzimmern verhält es sich umgekehrt wie mit den Kastanien: sie sind außen weich und innen stachlig.
Das Weib, welches sich am Hochzeitstage honigsüß zeige, erweist sich acht Tage später als giftige Natter.
Schönheiten aus Paris

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Oder das Verständnis für das warum:

Es kommt nicht darauf an, zu sterben; es gilt, seinem Glauben zum Siege zu verhelfen.
Ein Mensch kann nur reifen, wenn er mit dem Verstand begreifen lernt, was wir tun oder erleiden.
Denn während man Freude gemeinsam erlebt, ist man im leid auf sich allein gestellt, wie abgeschnitten von allen anderen Menschen.
Jedes Leid braucht seine Zeit.
Was ihr in jungen Jahren lernt, ist wie ein Kapital, daraus ihr ein Leben lang Zinsen ziehet.
So unergründlich wie die Loire

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Robert Merle In unseren grünen Jahren


Der Hauptheld Pierre de Siorac zieht in die weite Welt und stößt sich die Hörner ab, so könnte der geneigte Leser das Buch zusammenfassen. Er macht positive wie negativen Erfahrungen mit den Irrungen und Wirrungen des Lebens. Er erfährt die Liebe einer reifen Frau und die Liebe eines jungen Mädchens. Das Leben meint es nicht immer gut mit ihm. In Montpellier zum Studium geschickt, erlebt er doch recht skurille Abenteuer. Die Auseinandersetzung zwischen den Hugenotten und den Papisten erreicht mit der Milchwoche von Nimes seinen ersten schrecklichen Höhepunkt. Robert Merle kehrt gut und böse ins Umgekehrte. Die Hugenotten werden zu Mördern an ihren katholischen Nachbarn. In gewohnt leichter Art schreibt Robert Merle über die Zeit im 16. Jahrhundert in Südfrankreich. Charaktere, männlich und weiblich, durchziehen das Buch. Alle werden sehr menschlich in ihrer Art und Weise dargestellt.
Es muss einer nur aus seinem Loch kriechen und zu reisen beginnen, gleich lacht ihm die Welt in unendlicher Vielfalt.
Franz I. in Chamboard

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Lebensweisheiten

Das ist freilich ein Riesenjammer, wenn man nur den Wind umarmen kann.
Gelten doch Logik und Philosophie als die beiden Zitzen, die uns die Milch des Wissens einspeisen.
Wer heiratet, opfert dem Tod.
Mein Vergnügen war getrübt, da ich es mit niemandem teilen konnte.
Wer einem anderen auf der Tasche liegt, ist immer noch ein Kind.
Madam, von der Seite sieht man andere Dinge als von hinten.
Die Angebetete, die aus schrecklicher Angst vor dem Altwerden so entfesseltes Lob begehrte.
Schönheit heilt das Auge von grässlichen Anblicken.
Das Stöhnen ist so mühevoll nicht. Hingabe genügt.
Gefunden

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Erklärungen zur französischen Geschichte

Ein erzwungener Glaubenswechsel ist eben niemand dienlich.
Doch bricht nicht oft aus heiterem Himmel das Gewitter los?
Kann es einen besseren Beichtvater geben als das liebende Wesen?
Ob bei Papisten oder Hugenotten- vor den Stufen der macht hält die Moral erschrocken inne.
Sie haben die Macht und maßen sich deshalb das Recht an.
Und wer von fern kommt, hat gut lügen.
Ist doch der Tod eines Menschen dem Menschen ein weidliches Schauspiel.
Überall Geschichte

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