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Buch- und Filmtipps Rumänien

Buch- und Filmtipps über Rumänien gibt es hier .

Mein Rumänien

Denkmal in Timisoara
Uwe Detemple
Mein Rumänien
Revolution & Poesie
Books on Demand
Norderstedt 2008

Uwe Detemple ist Jahrgang 1963 und stammt aus Westrumänien. Er kennt die Ereignisse des Jahres 1989 . „mein Rumänien“ ist ein engagiertes , leidenschaftliches Buch über die Rumänische Revolution . Die Atmosphäre des Dezember 1989 erwacht wieder. Besonders die Ereignisse in Timisoara werden detailliert dargestellt.
In bilingualen Texten beschreibt Uwe Detemple Vorgänge und Gefühle im revolutionären Rumänien. Lesenswert.

Die Verschwörung der Securitate

Heldenfriedhof in Bukarest
Antonia Rados
Die Verschwörung der Securitate
Rumäniens verratene Revolution
Hoffmann und Campe
Hamburg 1990

Antonia Rados ist bekannt als Kriegsreporterin bei RTL. In dem vorlegenden Buch beschreibt sie detailliert und facettenreich die rumänische Revolution. Eine Revolution, die so abstrus, tragisch und absurd war, dass einem das gelesene nicht als wahr erscheinen kann. Wie das Volk von den verschiednen Mächtigen in Rumänien verschaukelt worden ist, ist skandalös. Nach dem Lesen dieses Buches kann einem sogar Ceausescu leid tun. Äußerst lesenswert und flüssig geschrieben.

4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage

Auf dem Bellu-Friedhof
ist ein harter Film. ( Produktionsjahr 2007) Schon das Thema Abtreibung ist gruselig, aber das in der Zeit Ceausescu , übertrifft alle Horrorvorstellungen. In sehr einfachen fast ungeschnittenen Bildern wird diese verbotene Abtreibung so gezeigt, als wäre es das gleiche wie Zucker kaufen in der Kaufhalle. Der Abschreckungsapparat kommt nur sehr spartanisch zum Vorschein, aber dann mit aller nicht angewandten Gewalt. Die Schauspieler müssen viel leisten, um der Regie von Cristian Mungiu gerecht zu werden. Ein Film, vor dem ich mich gefürchtet habe, er war nicht grausam, es floss kein Blut, aber er geht unter die Haut.

Stille Hochzeit- Zum Teufel mit Stalin

In der Maramures
(Produktionsjahr 2008)
Wir sind in einem Dorf in Rumänien irgendwann nach dem 2. Weltkrieg. Genauer gesagt am Tage von Stalins Beerdigung. Eine lebenshungrige Dorfgemeinschaft lebt ihr Leben voller kleiner Hoffnungen, Streitigkeiten und Liebeleien. Politik kommt auch vor. Alles ist irgendwie komisch, nach Tragik sieht es nicht aus. Eine Hochzeit soll gefeiert werden , doch der Tod von Stalin kommt dazwischen. Rumänische Improvisation kontra russischem Dogmatismus. So wird aus einer lauten Hochzeit eine stille Hochzeit. Herrliche Bilder. Schon die Liebesszene im Getreide ist das Ansehen des Filmes wert, der Regisseur Horatiu Malaele hat sich viel Mühe gegeben.
Die Darsteller sind so herrlich erfrischend, dass man den Film lieben muss, wäre da nicht das Ende.

Hilke Gerdes Rumänien Ch.Links- Verlag Berlin 2008

Die Moschee in Constanta
Die Autorin Hilke Gerdes entführt uns in ein immer noch unbekanntes, aber schönes Land. Weniger als touristischer Reiseführer zu benutzen, aber ein kultureller und unbedingt zur mentalen Vorbereitung bestens zu nutzen. Die Autorin hatte das Glück Rumänien von innen her kennen lernen zu dürfen. Geschichtliche, politische und traditionelle Dinge werden leicht und interessant dargestellt. Die über 200 Seiten lesen sich als Sachbuch locker und leicht weg. Ich habe viel über Rumänien gelesen und hoffentlich auch einiges richtig verstanden. Die Freude auf Rumänien überwiegt und viele Vorurteile wurden abgebaut.

Viele Lebensweisheiten und Tipps möchte ich hier von ihr weiter geben:

Am Schwarzen Meer
„Rumänien ist sehr viel ungefährlicher als sein Ruf.
Trinkfest sollte der Rumänien –Besucher allerdings sein.
Als Deutsche bin ich es gewohnt, dem gesprochenen Wort zu glauben.
Um seine Sympathie zu bekunden, ist man hilfsbereit und macht Versprechungen, die, kaum ist man auseinander gegangen, vergessen sind.
Selbst die Lebensverhältnisse in der DDR galten aus rumänischer Perspektive als nahezu paradiesisch.
Die Mehrheit wollte (1989) Brot und Fleisch, eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft schienen ihr weniger dringlich.
Es lässt sich viel Unheil anrichten mit dem Wissen um die Vergangenheit. Viele wissen das und verschließen daher lieber die Augen.
Freude in Sibiu
Wer in Bukarest zu Besuch ist, sollte unbedingt eine Straßenbahnfahrt machen.
Es ist gut für das eigene Seelenheil, anderen Gutes zu tun.
Der Anblick dieses Gegensatzes ist immer wieder abstoßend.
Der Reichtum Rumäniens ist seine Rückständigkeit.
Das man mit ein bisschen Geld oder kleinen Geschenken Funktionsträger umschmeichelt, hat eine lange Tradition.
Die Praxis der kleinen Korruption wird durch eine irrwitzige Bürokratie geradezu befördert.
Kranke Kinder und kranke Ehemänner gehören zu den Topoi der Klage, der die meist indirekte Aufforderung zur kleinen Spende folgt.
Kulturhauptstadt 2007
Es gibt für alles eine Lösung.
Die Sorge vor deren Normen (EU) steht ihm im Gesicht geschrieben.
Die Vorurteile der Bevölkerung gegenüber den Zigeunern basiert zumindest teilweise auf Erfahrungen.
Das ländliche Rumänien ist wie eine Offenbarung für uns.
Die Rumänen sind ein stolzes Volk, nichts ist für sie unangenehmer als der gönnerhaft auftretende Ausländer mit dem dicken Portemonnaie.
Ursus ist für unseren Geschmack das beste rumänische Bier.
Wir lieben insbesondere das Mineralwasser aus Borsec.
Der Straßenrand ist ein Indikator für die Gegend, in der man sich befindet, und für die Jahreszeit, die gerade herrscht.
Sibiu
Fahrradfahren ist dagegen überhaupt nicht cool, sondern eher eine Plackerei wegen der vollen Straßen.
Man muss auf alles achten, statt sich auf Ampeln und Verkehrsschilder zu verlassen.
Noroc Glück
Wer vom Flughafen in die Stadt hinein fährt, erlebt Bukarest von seiner besseren Seite.
Bukarest ist visuell ein großes Abenteuer und durch Gegensätze im Ästhetischen geprägt.
Manele ist die Musik des breiten Geschmacks.
„Suburban Bucharest. Mahala Sounds from Romania“
Nightlosers
Orient Express
Shukar Collektive”


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