Manuela Kinzel Verlag
2007
Alexander Laesicke ist ein Weltenbummler der anderen Art. Er fuhr mit dem rad so einfach mal nach Jerusalem, nein stimmt nicht, er hatte eine Idee, einen Stein aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen nach Yad Vashem per Rad zu befördern, ist schon eine besondere Sache. Aus idealistischen Gründen allein das Ziel gewählt, hat er mit seinen Mitfahrern in zwei Monaten erstaunliches geleistet. Quer durch Europa und Vorderasien erreichte er Jerusalem heil und voller Erfahrungen. Alle, die irgendwann mal eine Radtour zu zweit oder zu dritt vorhaben, sei dieses Buch empfohlen, denn er macht keinerlei Hehl aus Spannungen untereinander. Auf guten Straßen und sonnigen Tagen ohne Berge und mit viel Rückenwind kann jeder fahren, aber so wie die drei auf staubigen Pisten ohne ordentliche Wegführung über Berg und Tal und durch solche Molochstädte wie Istanbul zu fahren, dass kann nicht jeder. Seine 376 Seiten Beschreibung einer Radreise lesen sich kurzweilig , auch amüsant und auf jeden fall hat er viele gute Tipps parat, um eine Fernradfahrt zu überstehen.






















