Eine Buga Tour stand auf dem Programm.





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Buga Tour 2015

Eine Buga Tour stand auf dem Programm. Das Besondere liegt in den fünf Standorten, alle an der Havel in Brandenburg und Sachsen Anhalt gelegen.


Auf dem Buga Express Brandenburg Havelberg

25.5.2015 Sonne 75 Km leichter Gegenwind
Der kürzeste Weg zwischen Brandenburg und Havelberg war am Ende doch 70 Kilometer lang. Es ging zu erst die B 102 aus Brandenburg raus immer auf begleitenden Radwegen über Premnitz nach Rathenow. Einige leichte Anstiege galt es zu bezwingen. Rathenow war dann ganz im Buga Fieber. Ab Rathenow habe ich dann die vorgegebene Express Strecke verlassen und ich bin über das Militärgelände Klietz Richtung Sandau teils auf Radwegen teils auf alleenbesäumte Straßen gefahren. Die Radkarte von Esterbau Havelland leistete gute Dienste. Die Havel kreuzte immer wieder meinen Weg. Die Ausschilderung war wieder perfekt gewesen. Das Havelland grüßte mit Kühen und Panzern.

Immer nach NordenEntlang der B 102Mitten durch das PanzergebietDie Havel in SichtweiteTreue BegleiterGute Radkarte von Esterbauer Das Havelland

Stadt Brandenburg

Begonnen habe ich mit der Buga Tour in Brandenburg. Diese mir einst unbekannte sogar verkannte Stadt lerne ich immer mehr kennen und wurde immer wieder überrascht. Denn hier sind es eigentlich drei Städte, die in der Vergangenheit zusammen gewachsen sind. Altstadt, Neustadt und Dombezirk bilden jeweils kleine Städte in sich. Kopfsteinpflaster verbindet alle Elemente mit einander. Einzelne Baudenkmäler ragen heraus aus der Vielzahl der Gebäude. Offen wird in Brandenburg damit umgegangen, das noch jedes dritte Haus mehr als baufällig ist. Besonders schön empfand ich das viele Wasser. Ich kam mir vor wie im Spreewald. Immer ging es über irgendwelche Brücken. Durchzogen von vielen malerischen Gassen überraschten mich auch die vielen erhaltenen Stadttore. Vom Skyliner konnte ich das alles sehr gut überblicken.

Stadt BrandenburgFünf Buga StandorteBundesgartenschau 2015Alte StadtDrei StadtteileHavelstadt

Höhepunkt Dom

Der Dom zu Brandenburg ist nicht so riesig wie so manche gotische Kathedrale, dafür aber reich im Inneren. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Der rote Backsteinbau besticht durch seine Übersichtlichkeit. Die romanische Krypta war schnell entdeckt, ebenso das gotische Kreuzrippengewölbe. Mit der Klosterkatze ging es ins angeschlossene Dommuseum. Auch hier wurde ich von immer neuen interessanten Räumen überrascht. Feine Kapitelle wurden ergänzt von schön herausgearbeiteten Altären. Die Bibliothek war ein weiterer Hingucker.

Schatzkästchen BibliothekGotisches GewölbeRomanische KryptaSehenswertes KapitellDom zu BrandenburgDer Tod zu Gast

Die Buga in Brandenburg

Der Packhof mit Schiffen
Aufgeteilt in drei Standorte war der Besuch auf dem Packhof in Brandenburg ein einziger Farbenrausch. Auch wenn die Sonne an meinem Besuchstag nur wenig schien, so leuchteten doch die Farben überall um die Wette. Direkt an der Havel gelegen, war das Gelände am Packhof schon was Besonders, denn hier wurden Schiffe nachgebildet und als Rahmen für die verschiedensten Gärten genutzt. Immer phantasievollere Gebilde bekam ich zu sehen. Die Blütenpracht wollte kein Ende nehmen. Die glänzenden Blumenscheiben aus Spanien waren überall der Hingucker. Arrangements wie der „Ursprung der Schöpfung“ ließen mich immer wieder inne halten.

Der Zauber des AugenblicksAuf der BugaSchiffe im PackhofDie Schöpfung von BrandenburgUnnatürlicher Hingucker Cazador de SolNatürlicher Hingucker Zierlauch

Kirche mit Blumengewitter

Der Vielfalt nicht genug setzte die Blumenschau in der St Nicolaikirche dem Aha Erlebnis noch eins drauf. Schon das Äußere der Kirche war ein echter Hingucker, bestand die Westfassade doch komplett aus Glas. Der 2. Weltkrieg hatte dem Gotteshaus doch schwer zu gesetzt. Nun ist das Kirchenschiff der ideale Ausrichter verschiednen Blumenschauen. Es war ein einziges Gewusel in der Halle, alle staunten und fotografierten um die Wette. Die Motive gingen auch einfach nicht aus. Eine wahre Farbsinfonie. Hier waren sehr viele kreative Kräfte am Werk. Jedes einzelne Blumengesteck war ein Meisterwerk gewesen.

Zauber einer BlumenschauBlütengewitterGewusel in St NicolaiÄußerlich eine KircheOptische TäuschungInnerlich ein Blumenfest

Marienberg mit Wein

Das größte Gelände befand sich auf dem Marienberg, ein schon vorhandenes Ausflugsgelände wurde aufgehübscht. Viele Rosen schmücken die verschiedensten Beete. Die Friedenswarte überragt den gesamten Berg und bietet eine tolle Aussicht auf die Stadt und das umgebende Potsdam Mittelmark. Eine weitere Attraktion ist der super in Schuss sich befindende Weinberg. Wieder glänzen echte und vermeintliche Blüten um die Wette.

Der Marienberg mit der FriedenswarteEine von vielen BlütenNatürliche SchönheitUnnatürliche SchönheitÜberall zu findenFarbkonzentration

Atemberaubendes Stölln 25.5. 2015

Erst einmal ging es so richtig den Berg hinauf, bevor ich einchecken konnte. Mein Schwalbennest lag direkt am Buga Gelände und vor einer atemberaubenden Kulisse. Es stand kein Pferd auf dem Flur, dafür aber ein ausgewachsenes Flugzeug. Noch kurz vor der Wende wurde eine aberwitzige Idee in die Tat umgesetzt. Eine echte IL 62 landete auf dem ältesten Flugplatz der Welt. Es hat übrigens geklappt und so steht heute ein Flugzeug hinter der Tür. Lady Agnes ist der Star dieses kleinen Buga Geländes. Auch ohne Buga zu besichtigen, drängeln sich natürlich alle auf der Gangway. Innen ist eine kleine Interflug Ausstellung zu bewundern. Heiraten könnte ich hier auch. Das hügelige Gelände wurde von einer großen Laufspur mit Steppenbegleitern überzogen. Ein Rundgang über die winddurchzauste Landschaft wird so zu einem luftigen Erlebnis. Ein naher Bürgerpark mit Kunstfiguren von Dirk Harms ergänzt das kleine aber feine Angebot. Überall gibt es leuchtende Beispiele der Blumenpracht zu bewundern. Zierlauch wächst in den Himmel. So manche Hummel schlug sich den Magen mit Pollen voll.

Hoch hinaus will der Zierlauch.Fleißige NaturDirk Harms Paar im BürgerparkDer Star der Ausstellung die IL 62Steht ein Flugzeug hinterm Haus.Blumenpracht auch in Stölln

Otto Lilienthal ein Spinner ?

Ja, wahrscheinlich haben ihn fast alle Bewohner von Stölln dafür gehalten, als es vor 125 Jahren mit seinen Flugversuchen angefangen hatte. Einige Male stürzte er sich den Gollenberg todesmutig hinab. Bei einem Flugversuch verunglückte er und verletzte sich tödlich. Ein Otto Lilienthal Zentrum im Herzen von Stölln war meine erste Anlaufstelle zum Kennenlernen dieses Verrückten gewesen. Multimedial und an Hand von Modellen konnte ich mir seine Verrücktheiten anschauen. Der Gollenberg hat aber auch was Bedrohliches an sich. Über 100 Meter hoch wächst er wie ein junger Busen aus der Landschaft. Schon damals hat diese kleine Kuppe den Flugpionier begeistert. Ich erwanderte mir die beiden historischen Orte seines letzten Flugversuches. Ganz schön anstrengend können 100 Höhenmeter sein. Oben angekommen, ist es erstmal die atemberaubende Aussicht, die mich fasziniert hat, dann aber steht die Windharfe im Mittelpunkt meiner Aussicht. Hier geht es ganz schön steil nach unten. Seine Absturzstelle war dann auch nur wenige Höhenmeter wieder nach unten gelegen. Ein schlichtes Denkmal erinnert an seine tragische Geschichte.

Lilienthalort StöllnIm ZentrumDer Ort des Geschehens Auf dem GollenbergDie WindharfeDer Ort des Unglücks


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