BukowinaIm Norden von Rumänien befindet sich ein Paradies der Kultur und Religion.
10.10.2010 Eine Besichtigung ist keine Beerdigung 204 km Radaut 18 GradKloster Voronez und Kloster Moldovita waren auch ohne Sonne schön und zeigen die Bukowina von der schönsten Seite. Die Erklärungen erst von Alexandra und dann von der Nonne Tatjana waren sehr gut. Die Fahrt hierher war wohl ein Höhepunkt auf dieser Reise. Mit viel Engagement und auch Witz erklärten beide die Feinheiten der orthodoxen Welt. Die Moldau hat mit ihrer hügligen Landschaft auch bei Regen ihren Charme.

Die Bukowina ist eine historische Landschaft im Nordosten der Ostkarpaten, etwa 10000 Quadratkilometer groß, im Süden vorwiegend von Rumänen im Norden vorwiegend von Ukrainern besiedelt. Zweisprachige Ortsschilder sind so keine Seltenheit. Die Nord-Bukowina gehört heute zur Ukraine. Die Landschaft ist sehr idyllisch und wird von langen Tälern, hohen Pässen und atemberaubenden Anblicken geprägt. Die Häuser sind sehr individuell gestaltet.

Der Klosterkomplex liegt mitten in der Bukowina nahe Suceava. 1488 vom Fürsten Stefan cel Mare gestiftet und 1547 vollendet. Das Voreneter Kloster wird wegen seiner Schönheit als Schmuckstück der Bukowina bezeichnet. Ers ist im moldauischen Stil mit einer harmonischen Verflechtung byzantinischer und gotischer Elemente errichtet und weist bedeutende Freskenmalerein an den Fassaden sowie bedeutende Innenmalerein auf. Von besonderer Schönheit ist die Klosterkirche , deren Außenfresken in einem einmaligen Blau leuchten.

Das Kloster steht auf einer Anhöhe nahe der Ortschaft Moldovita mitten im Herzen der Bukowina. Das Kloster wurde unter dem Fürsten Alexandru cel Bun im 15. Jahrhundert errichtet und wurde nach einem Erdrutsch 1532 vom Fürsten Petru Rares wieder aufbauen lassen. Die an der Ostseite von drei mächtigen Türmen überragte Kirche ist 32,8 m lang und 8,5 m breit, wobei die überdurchschnittliche Länge auf Krypta und Vorhalle zurückzuführen ist. Das Kloster hat bedeutende Wandmalerein von 1537, die unter anderem die Belagerung von Konstantinopel durch die Türken darstellen.

Rumänische KöstlichkeitenDas bestellte Essen in der Pension Valcan war eine rumänische Wohltat. Richtiges rumänisches Essen fängt mit einem Schnaps an, einen Tzuika. Es ist ein gebrannter Obstschnaps voller Prozente. Rumänische Vorspeisen sind voller Geschmack und Kalorien, denn wenn gegessen wurde, musste es reichen für einen ganzen Tag. Eine Suppe gehört fast ebenso zur Vorspeise. Die Hauptspeisen z. B. Sermale sind sehr kräftig und wohl gewürzt. Maisbrei Mamaliga gibt es aber nur noch selten . Die Nachspeise können die berühmten Papanaschi sein, eine Süßspeise voller Geschmack .
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