Dänemark ist als Radfahrland nur bedingt zu empfehlen.





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Dänemark.

Dänemark ist als Radfahrland nur bedingt zu empfehlen.


Unfassbares Kopenhagen 21.7. 2017

Der erste Tag in Kopenhagen war eigentlich noch der wettertechnisch freundlichere Tag. Es schien noch die Sonne, doch da wusste ich noch nicht, dass es heute den ganzen Tag regnen sollte. Die dänische Hauptstadt gab sich wieder große Mühe, uns zu vergraulen. Teures Essen, Baustelle an Baustelle, schlechte Wegführung, vieles, fast zu viel Schlechtes kippte die Metropole über uns aus. Abends wollte ich nur noch schlafen und nicht an vier Tage Aufenthalt denken. Laut, schrill, dreckig, keine schöne Atmosphäre, so schlief ich ein. Aber unser Plan sieht ein Vorherwegfahren nicht vor, so bleibt nur noch übrig, was draus zu machen. Gestern war es der Botanische Garten, der etwas Farbe in die graue Stadt brachte. Heute war es der Rote Bus. Der Neue Hafen versuchte sein Bestes. Das Smorebrod schmeckte wirklich gut, kostete aber am Ende 45 Euro. Was für Preise. Empfehlen kann ich die Stadt Kopenhagen nicht, weder als Fahrradfahrer, noch als Tourist. Und wenn ich an Malmö denke, weiß ich, was ich alles falsch gemacht habe. 13 Euro und ich bin wieder in Schweden in der wirklich schönen touristenfreundlichen, fahrradliebenden Stadt Malmö.

Kopenhagen eine einzige BaustelleSeltene FarbtupferImmer dabei.Nyhamn TouristenhotspotTeures EssenTouristen ohne Ende

Kopenhagen im zweiten Anlauf 22.7.2017

So langsam wissen wir, wie die gröbsten Baustellen umfahren werden können. Ebenso kennen wir jetzt fast ohne Verfahren die schnellste Strecke in die Innenstadt. Der Wettergott meinte es auch noch gut mit uns heute, so konnte eine große Kopenhagen Fahrradtour beginnen. 60 Kilometer in drei Tagen unfallfrei und ohne Ärger.
Das Hafengebiet wurde unsere erste Anlaufstelle mit seinen modernen Bauten und vielen Anlegestellen für Schiffe aller Art. Natürlich kamen wir wieder bei der kleinen Meerjungfrau raus und dieses Mal waren wir wirklich nicht allein. Das ist schon zu viel des guten. Warum bloß?
Als Geheimtipp stellte sich Papiroon heraus, eine alte Hafenhalle voller neuer Streetfoodsachen. Lecker und nicht so teuer, wie in den normalen Touristen Hotspots.
Christiania ist wohl der alternative Treffpunkt aller Haschkonsumenten und gleichzeitig der Touristen aus aller Herren Länder. Nicht wenige davon kaufen erstmal auf dem Straßenmarkt eine Menge Hasch, drehen sie Vorort zusammen und rauchen in aller Ruhe den Joint. Bunt und auf Touristen ausgelegt, ist das alternative Leben wohl in der zweiten Reihe zu finden.
Höhepunkt der heutigen Kopenhagen Tour war aber die Besteigung des Turmes der Erlöser Kirche. Die 400 Stufen sind ja schon gewöhnungsbedürftig, doch Achtung, die letzten150 Stufen gehen außen entlang. Oben wird es immer windiger, schmaler und auch mein Puls war bei 127. Eindrucksvolle Bilder waren möglich.
Zum wieder runterkommen bot sich eine Wasser Tour an. Professionell ging es einmal um Christanshaven herum.

In ChristianiaHoch obenMitten in Dänemark.Noch mal die Meerjungfrau.Essen totalImmer am Wasser

Gegensätze in der Landeshauptstadt Kopenhagen 23.7.2017

Selbstverständlich gibt es in Kopenhagen Licht und Dunkel, arm und reich, sauber und dreckig.
Wir hatten heute ein recht gegensätzliches Programm gewählt. Ein Besuch im königlichen Rosenborg und ein Besuch in der Brauerei Carlsberg unterbrochen von Hunger und Regen in den Markthallen von Torvehallerne.
Das Schloss Rosenborg ist ja ein Museum, aber ein königliches, samt der Kronjuwelen. Da Fotografieren erlaubt ist, entstanden auch schöne Aufnahmen. Selbst im Park ließ sich einiges Schöne entdecken.
Zur Mittagszeit ging es in die nahe gelegenen Markthallen, einer Mischung aus Markt und Streed Food Angeboten. Teuer aber gut. Regenpausen lassen sich gut überbrücken.
Die Carlsberg Brauerei liegt nahe unserem Hotel und so musste heute ein Besuch sein. Ein Guide Tour fiel des Regens wegen aus das Tasting nicht . Und so lernten wir verschiedenste teure Biere kennen. Schmecken tun sie alle.

Bei CarlsbergGutes BierBei der Königin zu GastSmoerebrodSüßer TraumDas Märchenschloss

100 Kilometer Kopenhagen Kein Vergnügen 5 Tage Juli 2017

Selten hatte ich mich so auf eine Fahrradstadt gefreut wie Kopenhagen und selten bin ich so enttäuscht worden wie von dieser Imageblase. Selten habe ich so viele Fahrradverbote gefunden wie in der dänischen Hauptstadt, selten habe ich einen durchgehenden Radweg gefunden. Eigentlich hätte die Überschrift heißen können Baustelle Kopenhagen. Positiv daran war aber, es wurden auch Radwege gebaut. Einige sehr schön gedachte Radweg werden immer wieder unterbrochen von sinnfreien Hindernissen oder eben Kreuzungen. Radautobahnen habe ich in den 100 Kilometer keine einzige gefunden. Selbst mit dem Radwege Stadtführer war ein stressfreies Vorankommen selten möglich. Schade fand ich auch, dass eine Ausschilderung eher zufällig sichtbar ist als planmäßig. In der Altstadt ist Radfahren fast unmöglich. Tausende Fahrräder stehen rum, Tausende sind unterwegs, im Tempo können sie es mit Amsterdam aufnehmen, aber ansonsten suchte ich Amsterdamer oder Stockholmer Verhältnisse vergebens. Einige schöne Fahrradbrücken machen noch lange keine Fahrradstadt. Ein Vergleich mit Holland oder Schweden verbietet sich. Ob Dänemark besser wird, werde ich sehen.

RadwegbaustelleRadautobahnen durch die StadtAusschilderung nicht immer so gut.Auch vorhandenHäufig sieht es so aus.Schöne Radfahrbrücke

Auf Dänemarks Radwegen unterwegs 25.7.2017

Es waren nur 52 Kilometer, die wir von Kopenhagen südwärts unterwegs waren. Doch ein erster Eindruck war durchaus positiv. Kopenhagen war zu Ende und die Ausschilderung begann vorbildlich zu werden. Die nationalen wie internationalen Radfernwege hatten sogar annehmbare Kilometerangaben. Es fuhr sich fast ohne Navi. Links lugte immer mal wieder die Ostsee hervor, ansonsten führte unsere, dem Regen geschuldete Abkürzung, immer an einer großen Landstraße entlang, natürlich durchgehend auf einem asphaltierten Radweg. Die Wegequalität und der Rückenwind ließ eine hohe Geschwindigkeit zu. Als Belohnung unserer heute geringen Anstrengungen gab es trotzdem ein schönes Essen, eine schöne Kirche und einige sehr schöne alte Häuser. Und eine erstklassige Unterkunft Piccobelly Bed & Breakfast in Valloby nahe Koge. So kann es weiter gehen.

Essen, wenn etwas da ist.Die Ostsee ist stets nah.Gute Wege.Kirchen sind schön anzusehen.Gute Ausschilderung beginnt an der Stadtgrenze von Kopenhagen.Hilfe möglich.

Radfahren zum Abgewöhnen 27.7.2017 Insel Mon

Über hügeliges Land ging es immer weiter Richtung Süden. Entweder fuhren nur wenige Autos oder es gab Lösungen für die Radfahrer. So konnte es auf Mon weiter gehen, aber Pustekuchen. Doch der Reihe nach, erstmal musste eine Brücke befahren werden. Scheinbar nichts Besonderes, doch die Steigung auf 40 Meter über dem Wasserspiegel hatte dann doch was. Am Ende war die Überfahrt problemlos. Doch jetzt begann die bisher gefährlichste Fahrt auf skandinavischen Straßen, Autos fuhren im Sekundentakt vorbei, selbst dicke Brummis bremsten nicht ab, alles nicht so wild, wäre ein Radweg oder ein Radstreifen vorhanden. Beides Fehlanzeige und natürlich kommen hier besonders viele Fernradler samt Kinder an uns vorbei. Achtung, nicht befahren müsste in Stege drüber stehen. Grob fahrlässig handeln hier die verantwortlichen Planer. Ich empfehle, die Insel Mon links liegen zu lassen, nur göttlicher Beistand hilft.

Auf zur Insel MonLeider wollen da alle gleichzeitig hin.Radweg Fehlanzeige.Hoch gefährlichÜberfüllte TouristenorteRuhe in der Kirche.

Dänemark gibt alles 28.7. 2017 Radfahren auf der Insel Falster

Als hätte Dänemark es gewusst, dass heute seine letzte Chance auf Wiedergutmachung ist, zog es alle Register, uns positiv zu stimmen. Heute fuhren wir konsequent den Radweg Berlin Kopenhagen in allen seinen vielen Verästelungen. Das erwies sich als Glücksgriff, denn die schönen Motive kamen im Minutentakt. Da war der blaue Himmel über den Weizenfelder, das Haus voller Loppis, die Ostsee, der dunkle Wald und der einsame Trompetenspieler. Alles passte. Dänemark wurde nicht müde uns von seiner schönheit überzeugen zu wollen. Es hat es auch geschafft. Nach 72 Kilometer kamen wir in Gedser an und obwohl es natürlich auch wieder geregnet hat, war alles im grünen Bereich. In Nyköping gab es dann noch ein besonderes Highlight, ein Mittelalterzentrum mit Häusern und einem echten Ritterturnier. Das mittelalterliche Lunch nahmen wir gern in Anspruch. Danke für diese schöne Fahrt.

Loopis überallGen Süden.Flaches LandWikingerspieleAbschied von DänemarkAuf zur Fähre

Übernachten in Dänemark 30.7.2017

In Kurzform: Gute Möglichkeiten, aber viel zu teuer. Das Preis Leistungsverhältnis stimmt nicht. Ein Hotel konnten wir uns nur in Kopenhagen leisten und das nur bei großen Abstrichen. Bed und Breakfast erwies sich als genauso teuer, dass das Breakfast immer dazu gebucht werden musste. Die Qualität der Unterkünfte auf unserer kurzen Fahrt über Seeland und Falster war sehr gut. Alle Besitzer gaben sich große Mühe, unseren Wünschen gerecht zu werden. Die Zimmer wurden immer schöner, nur in Gedser landeten wir in einem Gartenhaus. Obwohl sehr überteuert, war das Frühstück überall vom feinsten. Die Gastgeber waren sehr freundlich gewesen.

Teures Frühstück in KopenhagenGutes Frühstück auf dem Lande.An der Küste angekommenDänisch schönGroßzügigNette Gastgeber


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