Das Donaudelta gehört zu den schönsten Landschaften Europas.





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Donaudelta

Das Donaudelta gehört zu den schönsten Landschaften Europas.


Tulcea Eine schöne Einstimmung 21.9.2014

Tulcea ist auch der Ausgangspunkt meiner zweiten Reise, denn hier traf ich auf meine Reisegruppe, bestehend aus sieben mutigen Paddlern aus ganz Deutschland. Die Stadt Tulcea hat nicht nur eine Uferpromenade, eine Einkaufsstraße, einen Bauernmarkt zu bieten , auch einige schöne Museen locken. Am Anfang unserer Reise stand das Kennenlernen des Donaudeltas auf dem Programm. Und wo kann man das besser als im Donau Delta Museum lernen. In schönen offenen Schauanlagen sah ich, was in freier Wildbahn wahrscheinlich schwer zu sehen sein wird, Pelikane und andere Delta Tiere ganz nah. Schön war die Geräuschkulisse. Es gab aber nicht nur tote Tiere zu bestaunen, in vielen Aquarien schwammen auch lebendige Fische. Wels und Zander waren mir bisher nur von der Speisekarte bekannt. Vom Stör hatte ich natürlich schon viel gehört, aber hier schwamm er leibhaftig vor mir herum. Näher werde ich diesem König der Donau sicherlich (hoffentlich) nicht kommen. Vom Unabhängigkeitsdenkmal konnte ich die ganze Stadt überblicken.

Die Reise beginntDas Donaudelta ganz nahe.Tulcea Tor zum DonaudeltaMorbider CharmeSchönheit auf dem BauernmarktLebend im Donaudelta Museum

Geschichte und Natur in der Dobrudscha 22.9.2014 windig

Unser erster Ausflug führte uns mit Taxi 50 Km südlich von Tulcea nach Enisala. Auf einem hohen Punkt lag jahrhundertelang eine Festung an strategisch wichtiger Stelle. Von den Genuesen bis zu den Osmanen wollten alle diese Festung besitzen. Warum, ist bei einem Rundumblick relativ einfach zu erklären. Weit schweift der Blick über das Land und das Wasser. Der südliche Teil des Donau Deltas ließ sich leicht beherrschen. Heute sind die Reste der Festung mit Hilfe der EU wieder ein wenig her hergerichtet worden, so dass die Anreise lohnt.

Nun endlich geht es los ins Delta. Für mich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche. Wieder 13.30 Uhr aber diesmal mit der Moldova, etwas moderner als die Banat. Auch schneller ging es voran. An den diversen Haltestellen ging es Richtung Crisan. Der Tulcea und bald der Sulina Kanal lagen in unserem Blickfeld. An den Rändern zeigte sich wieder ursprüngliches rumänisches Leben. Pferde, Schweine , Kühe und auch einzelne Menschen waren zu sehen. Schiffe groß oder klein waren an diesem Montagnachmittag nicht unterwegs, einzige Ausnahme war ein Ozeandampfer gleich im Hafen von Tulcea.

EnisalaBlick über das Donaudelta500 Jahre GeschichteUnterwegsAuf dem Sulina KanalAnkunft

Erste Tour im Delta 23.9. 2014 windig bewölkt

Meine erste kleine Kanu Tour führte rund acht Kilometer rund um Crisan. Erst einen Kanal, dann über einen See ging es dann nach drei Stunden wieder rückwärts zum Heimathafen. Das Paddeln ist schon anstrengend und ich war froh, als es endlich zu Ende war. Die Oberarme sind schon im ständigen Wirbeln und gerade aus fahren kann ich immer noch nicht. Über den See zu kommen , bedeutete auch hier eine Herausforderung. Der Wind stellt eine echte Herausforderung dar. Vögel und Seerosen sind selbstverständlich fast hautnah zu erleben, aber eben nicht im Übermaß.

 ReisegruppeAktiv SchulzDonaudeltaCrisanErstes BeobachtungsopferWeite Seen

Der Donau ganz nahe 24.9. 2014

Nun endlich war es soweit, meine erste Tour mit dem Kanu durch das Donau Delta startete. Mit einem zweiten Mann ging es am Morgen in die Tiefe des Gewirrs an Wasserarmen. Dank eines Reiseführers war aber die Orientierung kein Problem, ohne Reiseführer wäre es aber eins. Denn das Durcheinander der vielen Wasserarme wurde doch bald unübersichtlich. Immer wieder kamen links oder rechts neue Arme oder fing ein kleiner oder großer See an. Aber mit Guide konnte ich mich ganz der Natur widmen, zwischen mir und der Donau lag genau ein Zentimeter Plastik. Mit vielen Paddelschlägen kam die Natur immer näher. Schwäne, Kormorane, Reiher, Ibisse, Pelikane, sogar Adler waren zu bewundern. Natürlich nicht in Großaufnahme, sondern nur sekundenlang aber live und in Farbe. Der Wind zauberte kleine und große Wellen, so dass die Fahrt nie langweilig wurde. Bald kam auch noch die Sonne heraus und es wurde eine richtig gute Kanu-Tour. Immerhin 20 Kilometer . So wünsche ich mir die Begegnung mit dem Delta .

Es geht ins DeltaManfred hat alles im GriffVögel in SichtPicknick im MoorGute TeamsNatur pur

Im Vogelrausch 25.9. 2014 sonnig windstill

Der dritte Tag im Donau Delta führte auf die Nordseite des Sulina Kanals. Hier hatte die alte Donau ihren ursprünglichen Verlauf. Recht breit und sehr schön anzusehen. Unser Ziel waren aber einige Seen, immer auf der Suche nach Vögel. Und gleich der erste See war ein Volltreffer. Schon von Weitem hörte ich das typische Vogelstimmendurcheinander. Und wenn es zum Orkan anschwoll, dann wusste man, jetzt war man da. Was für eine Anblick. Tausende Gänse und andere Vögel waren vor unserem Auge und unserer Linse. Aber ,so einfach war es auf gar keinen Fall , Vögel zu beobachten und gar zu fotografieren. Aber es entstand ein Jagdtrieb, der einem immer näher an die Beute herantreiben lies. Und wenn es der liebe Gott wollte, so kam man auch zu einem guten Fotoschuss. Ich hatte mit einem Pelikan Glück. Er blieb lange genug in Pose. Aber irgendwann war der ganze Pulk aufgescheucht und suchte das Weite. Und das war es dann auch mit der ganzen Vogelherrlichkeit. „Vogelbeobachtung ist wie eine Lotterie“, so unser Reiseleiter. Man wusste nie, was einem erwartete.

Der Donau ganz nahe.Lässt sich nicht stören.Unendliche WasserweitenSehnsuchtsziel PelikanAm Himmel sind es viele.Am Ziel

Auf den Weg ins Nichts 26.9. 2014 bewölkt bis Regen

Sechs Stunden Kanufahrt auf dem Sulina Kanal, der Alten Donau und immer kleiner werdenden Kanälen und ich kam nach Letea. Schilf, Schilf und nochmals Schilf, Sumpf, Sumpf und nochmals Sumpf, könnte die Kurzform der Fahrt lauten. Trotzdem wurde die Fahrt durch Ozeanriesen, Angler und diversen Booten begleitet. Vögel gab es nur selten zu sehen.

Noch kann ich lachen.Im WettrennenLorenz der TapfereSchilflandRangertaxiWillkommen

Am Ende Europas 27.9.2014

Der heutige Tag wurde von einer Exkursion an das Ende Europas geprägt. Mit Hilfe eines Rangers gelangte ich in einen abgesperrten Wald. Tatsächlich war der komplette Wald eingezäunt, warum das Ganze. Hunderte, wenn nicht Tausende halbwilde (Bio) Rinder und Pferde bevölkern das Delta und fressen natürlich alles, was ihnen vor die Schnauze kommt. Der Letea Wald soll sich natürlich regenerieren, das geht selbstverständlich nur ohne Rinder und Pferde. Umgeknickte Bäume und Sandwüste bestimmen den Wald . Weiter ging es an die Außengrenze Europas nach Periprava. Hier ist Europa bis auf Weiteres zu Ende. Einige Häuser, ein Fährschiff ,Kneipe und Kirche bestimmen das Erscheinungsbild. Die russisch orthodoxe Kirche von innen zu sehen, war schon die hoppelige Herfahrt wert. Ikonen und eine schöne Ikonostase. Das Dorf Letea wiederum wird bestimmt durch zwei lange sandige Dorfstraßen, an der sich schöne Häuser mit Abrisshäusern abwechseln. Für einen Besuch recht romantisch, so mein Gedanke, aber hier wohnen, möchte ich wohl nicht.


Klaus hat viel Interessantes erfahren.Unsere Local Guides Coco und IonIm Letea WaldDie Ukraine in SichtRussisch orthodoxe Kirche PeripravaViel Sehenswertes

Zurück in die Zivilisation Sulina28.9. 2014 Sonne viel Rückenwind

Bei einem morgendlichen Spaziergang durch den Ort Rosetti merkte , ich schon bald: Hier ist die Welt wirklich ein wenig anders. Viel Ruhe und Gelassenheit strahlten die guten aber auch die schlechten Häuser aus. Alles hatte seinen Charme. Selbst die Hunde und Kühe waren noch im Sonntagsschlaf. Aber am Ende der Welt war ich trotzdem nicht, denn gleich zwei riesige Masten zeugten von der nahen Internetwelt. Mit ein wenig Sonne strahlte alles im schönsten Licht.
Bald ging auch schon die letzte Kanufahrt los. 25 Kilometer erwiesen sich dank Rückenwind als kein Hindernis. Ganz im Gegenteil , die Strecke war bald abgepaddelt. Sulina zeigte sich als das , was ich erwartete, ein verschlafenes Städtchen am Rande des Donau Deltas. Zwei Straßen mit abwechselnd schicken und ruinösen Gebäuden. Aber auch hier wird gelebt.

Frühmorgens in RosettiNirgendwo ist man alleinTypisch DonaudeltaZurück in die ZivilisationBald in SulinaMichael hat einen neuen Freund.

Immer noch nicht wach geküsst Constanta 5.10.2014

Heute war ich zu einem Kurzbesuch in Constanta gewesen. Diese Stadt ist schon eine andere Hausnummer als Tulcea. Nach dem die kilometerlangen Wohnblöcke zu Ende waren, kam endlich die kleine Altstadt zum Vorschein. Recht bald erkannte ich, hier hat sich noch nicht viel getan. Auch hier wird zuerst ordentlich gepflastert, aber die Gegensätze zwischen ruinös und glamourös sind auf wenigen Metern immer wieder zu erleben. Constanta hat immer noch keine durchgehende schöne Bebauung der Innenstadt hin bekommen. Die Anzahl der Bars und Cafés hat aber zugenommen. Gemütlich lässt es ich schon sitzen. Die Mehrzahl der Touristen schwärmt natürlich nur in diesem kleinen Bereich aus, verlässt man die Hauptstraße .so gelangt man schnell in die Schmuddelecken, die es immer noch zu Hauf gibt. Leider hat sich auch an der Situation des Casinos nichts verändert, im Gegenteil , Fenster und Türen sind schon eingeschlagen. Schade, schade.

Constanta2014Wartet immer noch auf den PrinzenManches schöne HausRömisches ErbeGlückliche Anzeichen

Tulcea Liebe auf den dritten Blick 16.9.-7.10. 2014

Fast ein Monat war Tulcea mein Heimathafen gewesen und ich fühlte mich von mal zu mal besser. Tagtäglich gefiel mir die Stadt und ihre Bewohner besser. Immer wieder bin ich in Tulcea unterwegs in einer Mischung aus Shopping und Sightseeingtour gewesen. Ich dachte nach einem Tag ist alles angesehen und eingekauft, weit gefehlt. Jeden Tag weitete ich meine Streifzüge aus und entdeckte immer wieder Neues. In den Geschäften gab es selbstverständlich auch chinesische Waren, aber o Wunder Made in Turkey überwog. Für mich das reinste Schlaraffenland. Und so kaufte ich und kaufte ich und kaufte ich immer wieder und fand immer wieder was Schönes. Nebenbei besuchte ich auch die verbleibenden Museen der Stadt. Das Volkskundemuseum war in einer halben Stunde mit seinen wenigen Exponaten erledigt. Aber , was für eine Überraschung bot das Kunstmuseum mit einer Ausstellung mit Bildern von Eugeniu Barau, übrigens ein Künstler mit Wohnsitz Tulcea. In seinen bildgewaltigen Kunstwerken verarbeitet er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Rumäniens. Immer wieder tauchen allegorische Figuren auf, wahnwitzig interessante Konstellationen. Ich war stundenlang in der Galerie unterwegs gewesen und genoss das unerwartete Kunsterlebnis. Immer tiefer tauchte ich in das Alltagsleben einer fremden Stadt ein, ich hatte sogar den Mut für Kosmetik und Massage.

Erster MorgengrußUnerwartete Entdeckung Eugeniu BarauDanke RomaniaMein Heimathafen Hotel InsulaShopping Queen in TulceaLiebe Leute


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