ErlebnistagebuchMichaela und Gundolf Schmidt erzählen persönliche Dinge aus ihrem Leben. So kann auch Schule enden, nicht eine Zensur steht am Ende, sondern ein Preis. Nein falsch, zwei Preise haben Schüler aus der 10. Klasse , die ich unterrichtet habe, gewonnen. Und sie freuen sich, wie das Bild beweist. Nach einem Jahr ging das Projekt "27 aus einer Hand" zu Ende. Im Mittelpunkt stand der kreative Umgang mit Europa.  28.8. 2009 Ein Sonnabend im August Ein typischer Sonnabend mit Hecke schneiden wurde durch den Besuch von Anne mit ihrem Freund Mathias zu einem besonderen Tag. Erst waren wir beim Fußball. Der Rote Stern Leipzig spielte gegen den FSV Oschatz und hat sogar verdient gewonnen mit 2 zu 1. Erst war es ein fröhliches chaotisches Völkchen, dann wurde es doch ein mit Gewalt durchzogenes Grüppchen aus Leipzig. Schade schade. Spaß hat dieser Ausflug in eine andere Welt doch zum großen Teil gemacht. Abends wurde dann gegrillt und das Erlebte ausgiebig ausgewertet.  8.5.2009 Mathias hat Geburtstag Mensch, wie die Zeit vergeht, nun wird unser Kleiner 23 und unser Kleinster auch schon 13. Wahnsinn. In einer kleinen Runde feierten wir die Geburtstage von beiden. Bei schönstem Wetter konnte die Mama so richtig am Grill brillieren. Immer wieder gab es etwas Neues zum Futtern.  27.3.2009 Unterwegs zum Tod Ausstellung in Leipzig
In Leipzig gibt es doch immer interessante Ausstellungen, so auch eine im Grassimuseum zu sehende über das Altwerden. Quer durch die Kulturen wird der Umgang mit dem Tod anschaulich und auch interaktiv dargestellt. Immer wieder verglich ich mit meinen eigenen Vorstellungen und Ansichten. Nicht immer ist alles logisch in unserem Kulturbereich. Etwas klein geraten war die Ausstellung insgesamt gesehen. Noch Themen wie Sterbehilfe oder das Leiden im Alter hätten sich die Ausstellungsmacher trauen können anzupacken.
 7.3.2009 Kamelienschau in Pirna Wir waren mit dem Auto unterwegs und besuchten Mathias bei seinem Tag der offenen Tür in Pillnitz. Mit viel Engagement haben sie ihre Schule vorgestellt. Einmal in der Gegend sind wir gleich nach Pirna weiter gefahren. Die Kamelienschau im Schloss Zuschendorf war sehr beeindruckend. Viele, sehr viele schöne Blüten waren zu sehen. Ein farbenfrohes Fest der Sinne. Genauso sehenswert ist das DDR-Museum, ebenso in Pirna zu finden. Sofort wird die eigene Vergangenheit wieder lebendig, ob nun im NVA-Zimmer oder beim Anblick der alten Amiga-Schallplatten.
  Am 09. Oktober 2008 fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum Jahrestag der Friedlichen Revolution am 9. Oktober die 2. Nacht der Kerzen auf dem Nikolaikirchhof statt. Josi und ich nahmen an dieser Veranstaltung teil. Wir bekamen jeder eine Kerze, die wir im späteren Verlauf in die Form einer großen ´89, dem Symbol der Friedlichen Revolution, aufstellten. Musikalisch begleitet wurde das Programm zum einen von dem evangelischen Jugendchor und zum anderen von dem Leipziger Bachchor. Außerdem gab es eine kurze Diskussion zum Thema Demokratie, debattiert haben u.a. der Oberbürgermeister Burkhard Jung und der Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
Text: Anne Schmidt  13.09 .2008 Der Tag des offenen Denkmals 2008 Dieses Jahr war in Wermsdorf, besser gesagt im Schloss Hubertusburg, richtig was los. Neben den klassischen geöffneten Türen war dieses Mal der Höhepunkt unbestreitbar das neue Gebäude mit dem Staatsarchiv. Völlig entkernt wurde ein eigentlich neues Gebäude erschaffen. Innen vom Feinsten und auch von außen noch sehr ansehenswert. Diese technische Abteilung des Staatsarchivs wird ein kultureller Höhepunkt in Wermsdorf werden können. Hoffen wir das Beste.
 Juli 2008 Unterwegs zum Buchdorf Wieder mal war ich unterwegs zum Buchdorf Mühlbeck. Gern fahre ich seit Jahren in dieses Dorf nahe Bitterfeld und der Goitzsche. Ein kleines verschlafenes Stückchen Dorf macht sich auf die Welt der Bücher zu entdecken. Immer wieder fand ich etwas Neues und Brauchbares.
Diesmal war ich mit Jürgen unterwegs. Von Selben aus fuhren wir eine recht große Runde um die neuen Seen und kehrten im Bücher-Konsum ein. Aus dem Dorf und auch der Landschaft rund herum ist etwas geworden. Die Goitzsche hat schon an Flair gewonnen.
  Das Wetter ist den ganzen Mai schon unschlagbar. Bei einer unserer Fahrradtouren entdeckten wir zu Pfingsten in Leipzig viele Schwarzgewandete. Es war wieder einmal ein Jahr um, das Wave Gothik Treffen fand statt.   Ja hier passierte es vor 25 Jahren, Michaela und Gundolf Schmidt gaben sich das Ja-Wort.
Wahnsinn, wie die Zeit vergangen ist. Eine schöne, eine angereicherte Zeit, die nie leer war. Eine Feier sollte es leider nicht geben, aber für einen Kurzbesuch meiner alten Penne- und Hochzeitsstadt reichte es allemal.   Der Winter will diese Jahr kein richtiger werden, so dass wir des öfteren in unserer näheren Umgebung auf Entdeckungstour gehen konnten. Die Dahlener Heide ist ein ideales Wander- und Radfahrgebiet. Hier entdeckten wir einen alten Grenzstein aus der Zeit nach 1815, als hier das Königreich Preußen begann und das Königreich Sachsen endete.  25.1.2008 Fahrt nach Dresden Mit Schülern auf Exkursion zu gehen, hat immer seinen speziellen Reiz. Diesmal war das Ziel der Sächsische Landtag in Dresden. Der Besuch einer Plenarsitzung stand auf dem Programm. Das Interesse am historischen Dresden minimierte sich auf den kürzesten Weg zu Mc Doof, so hatte ich Zeit für die ersten Innenaufnahmen der Frauenkirche.  30 Jahre Fotos von der Frauenkirche Seit 1977 fotografiere ich die Frauenkirche, besser gesagt vor 31 Jahren waren es die Bruchstücke , die Ruinen der Kirche und was ist es heute, der Stolz einer ganzen Stadt. Enorm, was so geschaffen werden kann mit Willenskraft, Technik und viel Geld. Ich hätte es niemals gedacht, dass ein Wiederaufbau zu schaffen sei. Ein roter Faden meines Lebens.  13.1.08 Ausflug in den Regen Der Sonntagnachmittag gehörte wiedermal einem Ausflug. Diesmal ging es nicht sehr weit weg , nur wenige Kilometer von Wermsdorf entfent liegt das Dörfchen Glossen. In ihm gibt es eine Attraktion. Die ehemalige Feldbahn wurde wieder zum Fahren gebracht. Und so waren wir auf Glühweinfahrt bei schlechtestem Wetter. Der Schnupfen ließ nicht lange auf sich warten.  17.10.07 Ende einer Reise Wieder geht eine Reise zu Ende, schnell vergingen die 10 Tage auf dem Balkan. Es waren eindrucksvolle Tage und irgendwann möchte ich noch einmal auf den Balkan. Hier gibt es noch Landschaften voller Reiz und unbekannter Weite. Geschichte ist hier an vielen Orten mehr als greifbar. Ich glaube, hier kann ich noch Abenteuer erleben.  16.09.07 Anne hat wieder mal Geburtstag An einem sonnigen Nachmittag trafen sich Anne und ihre Freunde bei uns auf der Terrasse.
Es wurde ein schönes Wiedersehen mit vielen jungen alten Bekannten. Noch kennen wir Annes Freunde. Auch Opa und Josephine aus Rochlitz waren gekommen. Der Kaffee ,Mariettas Torte und Chrissis Erzählungen waren die Höhepunkte der kleinen Fete. Für uns war es wie ein Jungbrunnen. Erinnerungen an nun schon wieder vor einigen Jahren Geschehenes machten die Runde. Anekdoten wechselten sich mit ernsten Dingen ab. Schön war es.
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