KarpatenDie Karpaten durchziehen das ganze Land Rumänien.
Ob nun schon in Transsylvanien oder noch in der Bucowina, ich weiß es nicht so richtig. Die Berge wurden immer höher, haben aber noch keinen hochalpinen Charakter. Die Übernachtung fanden wir nahe der Bicaz-Klamm. Auf dem Weg zu dieser Naturschönheit ging es an einer typischen kapitalistischen Feinheit vorbei. Auf einmal fehlen sämtliche Bäume und auch ein Stück Berg ist einfach verschwunden. Zement wird hier hergestellt.
Die Bicaz-Klamm war schmal, hoch und voller Serpentinen. Eigentlich für über 3,5 Tonnen gesperrt, aber trotzdem gab es auch an den schmalsten und engsten Stellen Kontakt zu diesen Brummern. Die Tagestouristen, die natürlich überall standen und selbst mit Handys wild knipsten, machten die Auffahrt zum Lacul Rozu zur wahren Slalomfahrt.
Enge Schmal.schmaler, am schmalsten. Bicaz Klamm Hier müssen alle durch. Himmel Hoch, höher , am höchsten Industrie Leider wird keine Rücksicht genommen. Tourismus Immer und überall. 
Der See an sich war natürlich weder rot noch verwunschen. Er ist einfach ein schönes Ausflugsziel und lässt sich bestens verbinden mit allerlei touristischen Firlefanz. Den Rundweg um den See hat man fast für sich allein, nur fressgierige Schmetterlinge und ein einsamer Waldarbeiter samt mächtiger Baumstämme verloren sich in den rumänischen Zauberwald. Die Fotomotive wechselten aber immer mit der Himmelsrichtung. Blauer Himmel und Berge waren immer inklusive.
Ausflugsziel Mitten in der Natur. Karpaten Idylle in den Karpaten. Schmetterlinge Auf der Suche nach Salz. Touristenziel Auf der Suche nach Erholung. Zauberwald Was für ein Bild. 
Wandern in der Bicaz-KlammWandern in Rumänien ist schon etwas für harte Männer oder abnehmungssüchtige Frauen. schon am Anfang gab es eine Brücke, die es gar nicht gab. Weiter ging es barfuss durch einen reißenden Gebirgsbach. eine Brücke gab es hier gar nicht. Dann 45 Grad steil nach oben. Die Puste war bald aufgebraucht. Nach mehreren Pausen oben angekommen, war von Massentourismus keine Spur. weit und breit kein Mensch. als am Horizont dann doch Menschen auftauchten, stellte sich bald heraus, es waren polnische Studenten aus Krakau, die auf einer Rucksackrumänienreise waren. Wir kannten ja den steilen, glatten und nassen Weg schon und verliefen uns trotzdem zweimal. Irre dieses Wandern in Rumänien. Gute Karten helfen, aber nicht immer. Adrenalin ist aber garantiert.
Kleiner Bach Nicht ungefährlich Hohe Berge Atemberaubende Anblicke Wanderfreunde Eine echte Leistung Aufwärts Und wieder abwärts. 
Bei einem Morgenspaziergang entlang der Dorfstraße lässt sich Rumänien von seiner ländlichen Seite gut kennen lernen. Das Leben erwacht. Eine Oma holt Milch, ein Pferdewagen fährt auf die Wiese, das Sägewerk beginnt sein Tageswerk. Alt und neu sind auch in diesem Dorf eng beieinander. Viele unterschiedliche Haustypen lassen sich entdecken. Das Holzhaus, das Steinhaus, eine Mischung von beidem, klotzige Mehrgeschosser und Kirchen der verschiedensten Glaubensrichtungen. Hunde begleiten mit ihrem Gekläffe das morgendliche Tun. Der Nebel über den Bergen wird langsam verdrängt von der hervorlugenden Sonne. Die Temperaturen sind doch recht frisch, die Füße werden kalt und der Tourist flieht noch einmal in die Wärme des Bettes aus Schafswolle.
In Rumänien Die Dörfer sind im Aufbruch. In den Ostkarpaten Viel Neues ist zu entdecken. In Bicazu Ardelean Das Leben erwacht. Neu Wohlstand noch nicht für alle. Berge Der Olymp Moldawiens. 
Auf den Karpaten bei SinaiaNach einigen Mühen haben wir den Aufstieg auf 2000 Meter Höhe geschafft. Es gibt in Rumänien nicht nur alte und museumsreife Gondeln mit ellenlangen Schlangen sondern auch hypermoderne Telegondeln, die auch nach oben fahren. Oben auf den Bergen gibt es erst einmal ein Rasthaus. Rund herum lässt sich das Panorama bestens genießen. 18 Grad Lufttemperatur sind nicht zu wenig für ein Mittagsschläfchen auf 2000 Meter Höhe.
Andenken Von Menschenhand geschaffen Suche Von Menschenhand gesucht Adrenalin Immer auf der Suche Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein Rasthaus Auf 2000 Meter Höhe 
Auf dem höchsten Berg Rumäniens waren wir zwar nicht gewesen, aber kurz davor, es fehlten nur knapp 300 Höhenmeter. Aber der Reihe nach. Zum Schluss unserer Reise ging es auf das Dach Rumäniens, das Fagarasch-Gebirge. In Hermannstadt zwar immer präsent als Kulisse, doch 70 Kilometer waren es trotzdem, die Straße führte zum Schluss immer steiler nach oben und die Telecabina brachte uns dann auch noch ein Stück himmelwärts. Doch die letzten 400 Höhenmeter waren der Hammer, steil, steiler, am steilsten.
Aufwärts Hier soll es hoch gehen. Fagarasch-Gebirge Mit der Seilbahn nach oben. Fagarasch-Pass Oder mit dem Auto oder Fahrrad. Valea Balea Schönste Natur Immer höher Anstrengend wurde es mit jedem Meter. Geschafft Hätten wir nicht geglaubt. 
Auf dem höchsten Punkt RumäniensManchmal wurde selbst mir himmelangst. Nach einigen Pausen schafften wir es entgegen unserem Glauben, es nicht zu schaffen. Doch dann noch zum Moldevanu wir dann doch zu viel des guten. Wir genossen die herrlichen Aussichten, beobachteten Jugendliche beim ausgelassenen Rodeln und sinnierten in die Luft. Der Abstieg ging fast von allein, aber nur fast. Unten erwarteten uns dann noch 500 Schafe, mehrere Hunde und ein junger Schäfer. Traditionelles und modernes Rumänien treffen hier hautnah aufeinander.
Natur Alt und neu treffen aufeinander. Respekt Nichts für schwache Nerven.
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