Es gibt entlang des Mulde-Radweges viele sehenswerte Kirchen.





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Kirchen an der Mulde

Kirchen sind ein religiöses und kulturelles Zentrum in vielen Orten auch entlang der Mulde.


Kirche Mühlbeck

Die Kirche Mühlbeck macht von Innen und Außen einen runderneuerten und einladenden Eindruck. Sie gehört zu den ältesten romanischen Kirchen an der Mulde. Um 1500 wurde sie im gotischen Stil umgebaut. Emporen entstanden. Der heutige Eindruck im Inneren entstand um 1670. Bis 1770 wurde fleißig neu gestaltet. Die Bauernmalerei an dessen Emporen ist hübsch anzusehen. Im Blickpunkt steht aber der hölzerne Altar, der in sich mehrmals beweglich ist. Die heilige Barbara, Dorothea, Ursula und Margarethe sind in einer Reihe zu sehen. Der Marienaltar stammt aus katholischer Zeit und hat alle evangelischen Kirchenstürme überlebt. Die Orgel wurde mit Spendenmitteln renoviert.

AltarBauernmalereiIm InnerenMarienaltarOrgelRomanische Kirche

Stadtkirche St. Nikolai Eilenburg

"Die spätgotische dreischiffige Hallenkirche mit ihrem schönen roten Backsteingemäuer stammt in ihrer heutigen Form aus dem Jahre 1444. Mit dem Turmbau ging es schleppend voran. Erst 1496 konnte der Grundstein gelegt werden. 1672 begann man den baufällig gewordenen oberen Turmteil abzutragen. Eine barocke Haube mit offener Laterne krönte den Turm fortan weithin sichtbar über 270 Jahre bis zum 22.April 1945. Seit dem 20.Juni 1997 schmückt den Kirchturm die wiedererstellte Turmhaube, deren Gestalt durch historische Ansichten und Fotos belegt werden konnte."
Informationen: Ernst Gottlebe Faltblatt „Förderverein zum Wiederaufbau“

Chor mit KirchenraumNoch deutlich zu sehen KriegsschädenDie Patronatsloge von außenDie St. Nikolai-KircheDie barocke HaubeDer Haubenschmuck

Kirche Trebsen

„Die Zeit der Erbauung der ersten Kirche ist unbekannt, desgleichen das Patrozinium. Sie ist heute ein einschiffiger Raum mit einer flachen Decke. Der Triumphbogen zeigt noch romanische Formen. Der anschließende dreiseitig geschlossene Chor wurde 1518 errichtet.
Die Zwiebelhaube ist eine Zutat von 1731, die Emporen wurden 1755 eingefügt. Von der Ausstattung sind Kanzel und Taufstein um 1800 bemerkenswert. Die Deckenmalerei- eine Himmelfahrt des Elia darstellend -wurde von Manfred Klotz 1983-1985 freigelegt und restauriert.“
Aus „Die Stadtkirchen in Sachsen“ ,Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1988, S. 239
Kirchen

Die Kirche in Trebsen.Der AltarDas Deckengemälde.KruzifixDas Judithgrabmal.Der Triumphbogen

Neichen

"Das äußere Bild der Kirche prägt heute u.a. der barocke Turmaufsatz von 1700. Das Achteck (Oktogon), die Haube, Laterne und Zwiebel wurden aus Holz gezimmert, ersteres mit Ziegeln ausgemauert und verblendet, Haube und Zwiebel mit Schifern ausgemauert und verblendet.1911 erfuhr der Innenraum eine komplette Neufassung. Die Dresdner Kirchenmalerfirma Mebert malte ihn in später Jugendstilmanier aus. Das Inventar der Kirche wird geprägt vom großen Kompositaltar. 1687 wurden zwei gotische Altäre in ein barockes Rahmenwerk fest eingebaut. In den Schreinen beider Altäre stehen je dreifarbig gefasste Plastiken, als Bekrönung Christus am Kreuz zwischen zwei Heiligen. Auf zwei feststehenden Seitenflügeln sind die heilige Barbara und die Heilige Katharina abgebildet. Zwischen 1997 und 1999 erfolgte unter teilweise großen Mühen die umfassende Restaurierung."
Informationen nach zwei Fältblättern von Stefan Reuther

Der KompositaltarMaria mit dem KindDie Kirche in Neichen.Der Himmel Das Jüngste GerichtDie Hölle

St. Martinskirche Nerchau

Die Kirche liegt auf einer kleinen Anhöhe und überragt die kleine Stadt Nerchau. Sie erhielt ihren gegenwärtigen Grundriss durch mehrere Um -und Anbauten. Ältester massiver Baukörper war vermutlich eine romanische Saalkirche. Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute man den oktonalen Turmaufsatz. 1873 entstand im Zuge einer grundhaften Erneuerung der westliche Anbau am Kirchenschiff. Der heutige steinerne Altar beeindruckt durch seine Schlichtheit. Der Christkönig ist ein verbliebener Rest einer Marienkrönungsgruppe aus einem Altarschrein. Die Orgel wurde 1912 von den Gebrüder Jehmlich aus Dresden erbaut. Die originalen Zinnpfeifen des Prospekts wurden 1917 kriegsbedingt durch Zinkpfeifen ersetzt.
Informationen nach einem Faltblatt der Kirchgemeinde.

Ein sehenswertes Grab.Der Christkönig.Das Kruzifix.Der oktonale Turm.Die Jehmlich-OrgelRomanische Überreste.

Grimma Stadtkirche

Die Pfarrkirche Unser lieben Frauen ist eine frühgotische Pfeilerbasilika mit Querhaus und Rechteckchor aus der Zeit von 1230 bis 1240. Das nach 1250 errichtete Langhaus zeigt vier Spitzbogen-Arkaden auf quadratischen Pfeilern mit Kreuzrippengewölben nach 1430. Der Westbau besteht aus zwei schlanken, noch romanischen Türmen. 1928 erfolgte eine Ausmalung des Inneren durch Professor Alexander Baranowsky aus Dresden.

Romanisches FensterSchönUnser lieben FrauenDie VierungSpiegelbildFrauenkirche in Grimma
In der Ausstattung befindet sich ein Schnitzaltar von etwa 1520 mit einer Geburt Christi im Schrein sowie Darstellungen aus dem Leben Mariens und Christi in Predella und Flügeln, vom Meister des Knauthainer Altars aus Leipzig geschaffen. Bemerkenswert sind weiter Schnitzfiguren des 16. Jahrhunderts sowie der Taufstein in der Form der Spätrenaissance von 1598.

Rochlitzer PorphyrDer gute HirteIm LanghausDas KruzifixDer AltarDer Name Gottes.

Kirche Döben

Ein hervorragender Text findet sich hier:
Beschreibung

Die Kirche in Döben liegt oben.Der Aufgang zur Kanzel ist bemalt.Die Patronatsloge.Ein GrabmalDer Teufel im Deckengemälde.Der Triumpfbogen .

Die Dorfkirche in Seelingstädt

"Auf einem Geländesporn wurde im 12. Jahrhundert die romanische errichtet. Bereits im 14. Jh. wurde die Seelingstädter Kirche baulich verändert.Es entsteht ein Langhaus mit einem über dem Chorraum befindlichen Turm. 1717 wird durch den Rittergutsbesitzer von Döring das Kirchenschiff erweitert und westlich eine Patronatskirche angebaut. Der Turm wurde 1783 mit einer barocken Haube abgeschlossen. Die drei Glasmalereifenster im Chorraum stiftete 1899 der Rittergutsbesitzer Wiessner. Die den Kirchenraum prägende blau-weiße Bemalung im bäuerlichen Stil stammt von 1928. Bis zur 750-Jahr-Feier (2001) wurde die Kirche umfassend renoviert. Dabei erhielt das Äußere wieder den ursprünglichen Putz ("Müller'scher Kellenputz").
Die Patronatsloge dient heute als Gemeinderaum."
Text mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Heiko Jadatz


Ein sehenswertes Grab.Der berühmte Kellenputz.Im Inneren der Kirche.Das Grabmal stammt von Rudolf Vrba.Die Kirche in Seelingstädt.Ein Sühnekreuz vor der Kirche.

Basilika in Wechselburg

Die Stiftskirche im seit etwa 1526 als Wechselburg bezeichneten Zschillen ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke östlich der Saale. Die um 1180 geschaffene Pfeilerbasilika blieb in ihrer Gestalt im Wesentlichen erhalten, wenn auch mit wechselvollem Schicksal. 1871-84 ist dann das gesamte Innere nach damaligen Vorstellungen vom Ursprungsbau wieder reromanisiert worden. 1945 erlitt die Kirche Schäden. 1953-63 erfolgte ihre denkmalpflegerische Restaurierung. Ebenso erfuhr das Äußere der Kirche eine neue Putzfassung mit Betonung der architektonischen Dekorationen.

Die Basilika in WechselburgKampf zwischen Christentum und Heiden.Löwe und GreifRomanische Schönheiten.TüröffnerEin Kunstwerk
Der Lettner stellt mit seinen späten anderweitig verbaut gewesenen Plastiken eines der bedeutendsten Kunstwerke des 13. Jahrhunderts dar. Die Figuren stehen in engem Zusammenhang mit den Bildwerken der Goldenen Pforte am Freiberger Dom. Die zwischen 1230 und 1235 geschaffenen Plastiken sind restauriert und ihre in Resten noch vorhandenen mittelalterlichen Farbfassungen gesichert worden. Ebenfalls aus dem zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts stammt das Grabmal des Stifters der Kirche Dedo und seine Gemahlin Mechthild. Die 1190 bzw. 1189 starben.

RuheGewölbeChristusDedo und MechtildDer LettnerRomanisches Kapitell

Nepperwitz

Die Kirche in Nepperwitz liegt mitten im Dorf. Die Nepperwitzer Kirche ist eine schlichte Kirche innen wie außen. In jüngster Zeit wurde die Kirche durch ein modernes Altarbild bekannt, dass der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art geschaffen und der Kirchgemeinde geschenkt hat.

Moderne KunstDer Altar von Fischer-Art.GewölbeNacht der offenen Dorfkirchen 2008Kirche in NepperwitzRochlitzer Porphyr

Michael Fischer-Art Altar

Dieser Altar passt sehr schön in den Altarraum Anlass dessen war die Zerstörung des Kircheninventars durch das Muldehochwasser von 2002. Schön dass nach einer Probezeit von einem Jahr hat sich die Gemeinde Ostern 2007 entschieden hat, den modernen Flügelaltar zu behalten. Der Künstler nutzt seiner Bildsprache satte Farben, große Flächen, einfache Strukturen und comicartigen „Muppets“.

Das AbendmahlDer Altar von Fischer-Art.WorteDie KreuzigungZentrumDas Muldehochwasser


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