Das Leben in Rumänien hat viele Gesichter.





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Leben Rumänien

Das Leben in Rumänien hat viele Gesichter.


Pferdewagen und andere Merkwürdigkeiten

Rumänische Impressionen werden in 10 Jahren anders aussehen als heute. Vieles wird es dann nicht mehr geben, was heute Rumänien ausmacht. Die vielen Pferdewagen, die irgendetwas transportieren, im Sommer natürlich die vielen Heuwagen mit der ganzen Familie oben drauf. Auf gar keinen Fall wird es mehr die Milchwagen geben, die jeden Morgen auch die kleinsten Mengen frischer Milch mit dem Pferdewagen abholen. Die vielen Heuschober, die die ganze Landschaft egal ob in der Maramures oder in der Bucowina verzaubern, werden nicht mehr da sein. Der Misthaufen am Haus wird genauso verschwunden sein wie der Sensenmann auf den so grünen Wiesen. Eingetauscht gegen den Fortschritt der besseren Straßen mit Großraumwagen und Abwasserleitungen. Ade du sanftes Pferdetrappeln am offenen Fenster bei der ersten Sonnenstrahlen am Tag.

AbschiedAltes RumänienHeu in der MaramuresMilchNeues RumänienZusammentreffen

Markt In Bicazu Ardelean 10.7.2009

Ein Markt, wie er wohl überall in Rumänien stattfindet, überraschte uns am heutigen Freitagmorgen. Entlang der Hauptstraße aber auch diverser Nebenstraßen konnte der Dorfbewohner alles kaufen, was er so will. Der Tourist ebenso. Zuerst quiekte es aus einem Auto heraus, ein Ferkel wurde verkauft. Am Käsestand wurde der Käse kiloweise verkauft. Säcke voller Weizen, Maismehl und etwas, was wir nicht kannten, warteten auf Käufer. Diese gab es zahlreich. Echte Ledersachen waren genauso vorhanden, wie ganze Schrankwände. selbstverständlich gab es Kleidung, Haushaltswaren und allerlei Unnötiges. Ruckzuck war eine Stunde um und einige Lei hatten auch aus unseren Geldbeutel den Besitzer gewechselt. Hier funktioniert Rumänien noch ganz gut.

FerkelKäseLederSäckeSchuheTomaten

Regen in Rumänien


Ich sagte mal im Scherz, jeder Regentag in Rumänien ist ein guter Tag, das es ja dann nicht so heiß sein kann. Bisher war es auch so, dass es fast jeden Tag gewittert hat. Kurze heftige Schauer waren immer dabei. aber es dauerte nicht lange, und die Sonne schaute wieder hinter den Wolken vor. aber was seit gestern hier los ist an Regen, ist schon für mich viel zu viel es guten. Es schüttet wie aus Eimern und das schon seit nunmehr 24 Stunden. Das ganze Wasser weiß garantiert nicht wohin es fließen soll. Irre. Die Straßen laufen über. Autos ertasten die Straße. Alle hoffen darauf, dass sich keine Schlaglöcher verstecken. Die Wolken reißen nur für wenige Augenblicke auf. Ein Ende ist nicht zu sehen.

Regen in BranRegen in der BucowinaRegen in den KarpatenRegen in RumänienWetterfest auch in RumänienRegen

Autofahren in Rumänien

Autofahren in Rumänien ist ein Thema, worüber ich eigentlich nicht schreiben sollte. Es ist ein delikates, wenn nicht sogar gefährliches Unterfangen durch Rumänien mit dem Auto zu reisen. Die Straßen sind sehr wandelbar, wie die rumänische Landschaft. Geflickte Straßen wechseln mit asphaltüberzogenen Rennalleen ab. In der Regel lassen sich 60 KM/h gut fahren. Löcher oder fehlende Gullideckel sollte man aber nicht übersehen. Am Tage und bei Sonnenschein ist das meist auch kein Problem. Nur Aufpassen hilft. Interessant wird es bei Regen. Das Wasser fließt unaufhörlich die Straßen entlang, es sucht sich seinen Weg quer zu allen Verkehrsströmen. Dann hilft nur, immer vorsichtig hinterherfahren.
Ein Kapitel extra sind die rumänischen Autofahrer. Alle haben niemals Zeit, alle können nicht zweiter sein, alle spielen Formel 1. Es herrscht ein ständiger Verdrängungswettkampf auf den Straßen. Immer und überall wird überholt. Weder interessieren Verbotsschilder und schon gar nicht interessiert entgegenkommender Verkehr. Genauso hätte die rumänische Regierung die Ortseingangsschilder sparen können, es hält sich so und so keiner an die vorgeschriebenen 50 km/h. Eine Ausnahme fährt im Moment auf Rumäniens Straßen. Dieser vorbildliche Autofahrer ist natürlich wie Radfahrer und Pferdewagen ein Verkehrshindernis. Verkehrspolizisten selbst Radarfallen gibt es, doch helfen tun beide nicht.

Alt und neuNeue Autos überallUngeziefer Nr.2Ungeziefer Nr 1Nicht verlassenSchutzheilige sind nötig.

Limonade

Dieses Getränk gehört zu den schönsten Entdeckungen in Rumänien. Fast überall angeboten, löscht sie den Durst fast augenblicklich. Zitrone mit Wasser und Eiswürfel samt etwas Minze führen zum geschmacklichen Hochgenuss. Aber wie es so ist, überall wird sie anders zubereitet, nur die Variante mit Honig mag ich nicht so sehr. Der Preis ist auch sehr unterschiedlich, das Bier ist meist billiger.


In SibiuIn HerrmannstadtLimonadeWaserdampf in BukarestPalinkaLimonada

Religion in Rumänien

Für einen gelernten Ostdeutschen gibt es schon überraschende Bilder, wenn man eigentlich ein 40 Jahre atheistisch geprägtes Land erwartet. das auf dem Lande die Leute, vor allem Omas mit ihren Enkeln in schönster Festtagstracht in die Kirche gehen, ist nachvollziehbar. Überrascht wurde ich schon von den vielen Kirchenbaustellen im Lande, auch die überall neu entstandenen oder wieder ins Leben zurück geführten Klöster sind nicht zu übersehen. Ganz überrascht wurde ich jedoch bei den Busfahrten durch Bukarest von der Frömmigkeit der Rumänen. Beim Vorbeifahren an jeder Kirche wird sich bekreuzigt und bei weitem nicht nur von alten Omis. Religion ist ein ganz normaler Zustand im Land Rumänien, egal ob auf dem Lande oder in der Stadt. Während wir eine Kirche oder ein Kloster mehr aus touristischen Gründen besuchen, wird das bei den Rumänen immer auch genutzt für religiöse Gründe. Beten, Heiligenbilder küssen, an der Andacht von Mönchen oder Nonnen teilnehmen, der Lebenden und der Toten gedenken, alles bildet eine Einheit.

Sonntags in die KircheBesuch im KlosterNeues Kloster in OradeaNonne in der BucowinaAlle glauben an GottSonntags in der Maramures

Straßenhunde und Straßenkinder

Die bösesten Dinge hatten wir vorher gehört und erwartet, aber in der Wirklichkeit habe ich wieder etwas anderes erlebt. Ein einziges schnüffelndes Straßenkind habe ich heute ich Bukarest gesehen, wie viele davon gibt es aber in Berlin. Bettelnde Kinder, Scheiben putzende Jugendliche gibt es, die gibt es aber auch überall, wo es Armut und Reichtum gibt. Angst vor Straßenkids brauchten wir jedenfalls bisher nicht zu haben. Noch ärmer dran sind die Straßenhunde, sie gibt es, aber nicht in der Menge, wie wir sie in Sofia oder Burgas erlebt haben. Aggressive Straßenhunde haben wir auch nicht entdeckt, ganz im Gegenteil, die größten Hunde waren lammfromm. Unser Kampfgas kam noch nicht zum Einsatz. Gefährlich sind auch hier nur Hunde an der Leine. Die Straßenhunde leiden unter der großen Hitze, der geringen Wertschätzung durch die Menschen und den übermäßigen Autoverkehr.

In BranIn Bukarest

Rumänen auf Urlaub

Immer wieder merken wir, dass wir nicht die einzigen Urlauber sind, die dieses Land entdecken wollen. Besonders auffallend sind nicht nur die vielen Bukarest- Autoschilder in den Pensionen ob nun in der Maramuresch oder in Siebenbürgen.
Sehr viele Familien mit kleinen Kindern erforschen ihr Land und fotografieren auch das kleinste Zipfelchen Sehenswertes. Alle Berge werden erklommen mit und ohne Seilbahn. Ganze Ferienlager sind uns unter Tage oder beim Besuch der Königsschlösser begegnet.

GemütlichErholsamInteressiertAufmerksamHoch hinaufTief hinab

Dacia und die Rumänen

In Rumänien fahren viele neue Autos herum, BMW, Mercedes, Honda und, und, aber eben auch viele Dacias. Alte wie neue, meist die Dacia Logans, Es ist der Volkswagen von Rumänien. Er wird liebevoll gepflegt und bestens behandelt, es gibt sogar Ersatzteilläden für den Dacia. Er gehört einfach hier her. Er ist ein Nationalsymbol des Landes, und sein Verkauf an Renault hat ihm nicht geschadet. Der reiche Rumäne fährt einen Großraumwagen aus dem Westen und der normale Rumäne einen Dacia.

In BukarestAlter DaciaErsatzteile in SibiuNeuer DaciaHerr der ErsatzteileHimmel

Heiraten in Rumänien

Wir kannten es schon aus Polen, am Wochenende wird geheiratet. Überall hupt es und nachts sollte man nicht in einer Herberge mit Hochzeit übernachten, denn es wird laut. Trotzdem ist es schön, die vielen schönen Frauen, die Live-Musik der Zigeuner, die Stimmung, wir wünschen alles Gute, manche Braut schaut noch etwas skeptisch in die Kamera, na bist du der Richtige. Sie wird es irgendwann merken.

In MediasHeiratenSinti MusikerAlles Gute

Internet in Rumänien

Das so rückständige Land hat viele Länder überholt. in Deutschland habe ich noch in keinem Hotel kostenlos gesurft. Hier in Rumänien geht das in fast jedem Hotel und auf vielen öffentlichen Plätzen, ja es wird sogar mit wireless geworben.
In Gaststätten und Cafés, ja selbst in Bukarester Stadtparks gibt es Möglichkeiten, kostenfrei zu surfen.

Überall kostenfreiIm Park in BukarestImmer und überallWerbung

Frauen in Rumänien

Die schönsten Frauen kommen aus Polen, das war mir schon lange klar, aber die zweitschönsten kommen aus Rumänien. Hübsche Teenager gibt es überall auf der Welt, super gekleidete und hübsch gestylte gibt es schon viel weniger auf der Welt. Die rumänischen Frauen aller Altersgruppen achten sehr auf ihr Äußeres und sind top angezogen. Keine Shakira-Hosen und keine Bauchnabelpiercings. Einfach elegant und schön anzusehen.


In SchässburgIn der BucowinaVor dem KlosterIn BrasovIn RumänienIm Kloster


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