Hier stelle ich neue Bücher zu Europa vor.





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Lesetagebuch 2011

Hier stelle ich neue Bücher zu Europa vor.


Lawrence Durell Bittere Limonen Erlebtes Cypern

 Rowolt 1967


Lawrence Durell beschreibt die Wirren der englisch-zyprischen Beziehungen. Die Unabhängigkeitsbewegung entstand aus skurillen Zufällen, die aber um so ernst fortgesetzt worden ist. Voller Sehnsucht nach den alten Zeiten beschreibt der Engländer seine Liebe zu Zypern. Mit Selbstironie und einem gewaltigen Sprachschatz bringt er dem Leser die tragischen Ereignisse der Zeit nahe.




Wir alle waren Dank der Kurzsichtigkeit Londons zu lächerlichen Figuren geworden, denn jetzt schlossen militärische Lösungen politische aus.




Der Wein vom nächsten Jahr ist der süßeste.




Aber niemand bemühte sich, dies Unzulänglichkeiten zu bemänteln.




Unter der türkischen Herrschaft wurde die Sklaverei abgeschafft und die Eingeborenen eine beträchtliche Selbstverwaltung zugestanden.




Aber Cypern ist nicht reich an Vampiren, es ist reicher an Heiligen.




Cypern ist klein und wir alle sind Freunde, wenn wir auch sehr verschieden sind.




Geschäfte mit Frauen sind immer ein Kreuzgang.




Aber wir müssen uns zeit nehmen. Zeit ist alles in Cypern.




Der ganze Osten war übergossen mit jenem Licht, das über El Grecos Toledo schwebt.




Mit dem Nahen der Nacht wurden wir uns wieder einmal der Einsamkeit und der Zeit bewusst, jener beiden Begleiter, ohne die keine Reise uns etwas geben kann.




Kopiaste



Erlebtes ZypernTourismusmesse Leipzig 2010Nett

Wolfgang Klein Ein Ursus bitte

 Abenteuerland Rumänien

WHK Verlag Mainz 2010



Wolfgang Klein beschreibt in seinem Buch eigene Erlebnisse im vergangenen und heutigem Rumänien. Immer schwebt ein großer Schuss Selbstironie, aber auch große Liebe zu Rumänien mit. Rumänien kommt mit seinen vielen eigenwilligen Seiten sehr gut weg. Es lädt förmlich dazu ein, dieses Land im Karpatenbogen zu besuchen. Das Interview mit einem Ex-Diktator ist sprachlich und inhaltlich alle erste Sahne.



Die Roma sind das einzige Volk in Europa, das noch nie einen eigenen Krieg führte.



Die Rumänen sind rücksichtslos, aber auf keinen Fall schlechte Fahrer.



Man hat den Eindruck, als existiere das Land in mehreren Epochen gleichzeitig.



Das alles in einer idyllischen Landschaft, neben halb verfallenen Plattenbauten und zerbombt wirkenden Fabriken.



Heute Schafe hüten, morgen im Internet surfen.



Ich hatte mich verliebt, in Ihre Exzellenz, die rumänische Küche.



Dracula LandRomaSibiu


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