Auf dem Neuseenland-Radweg sieht der Radfahrer besonders gut die Veränderungen der letzten Jahre.Neuseenland-Radweg
18.6. 2011 Borna Pegau Leipzig 69 Kilometer Die Wegweisung wiederum wurde sehr akkurat angebracht und führt fast immer in die richtige Richtung. Das Symbol des Neuseenlandradweges ist immer leicht zu erkennen. Auch bemerkenswert sind in regelmäßigen Abständen die angebrachten Tafeln mit Sehenswürdigkeiten. Der Bodenbelag und die Fahrbahnbreite wechseln leider sehr häufig.Eine separate Radwegtrasse wurde angestrebt, aber nicht immer konsequent durch gehalten. Für Genussradler gut geeignet.
Die 69 Kilometer lange Teilstrecke von Borna über Pegaunach Leipzig hat einige touristische Höhepunkte zu bieten. Die Rundkapelle in Groitzsch gehört dazu. Das Barockschloss Wiederau muss noch wach geküsst werden. Die Stadt Pegau hat ein sehr schönes Rathaus zu bieten. Die Idee des Neuseenland-Radweges führt auch an Seen vorbei, wie z.B den Haselbacher See nahe Regis-Breitingen oder natürlich der Cospudener See nahe Markleeberg. Die individuelle Machbarkeit der gesamten Strecke ist in 4-6 Stunden zu schaffen und konditionell zu bewältigen.Die Strecke fährt sich meist angenehm, aber mit unbefestigten Teilstücken ist jeder Zeit zu rechnen. Gastronomie lässt sich unterwegs auch finden.

Borna –Leipzig 21.5.2011 47 KilometerAn einem Sonnabendmorgen im Mai 2011 probierten wir die erste Strecke auf dem Neuseenland-Radweg aus. Es ging mit der Bahn problemlos nach Borna. Ebenso problemlos fanden wir den Radweg mit seinem Symbol. Sofort fiel eine Schautafel mit Hinweisen zur Wegführung auf, Sehenswürdigkeiten und praktische Hinweise ergänzen das schöne Angebot. Die Wegführung ist an fast allen Stellen eindeutig und lässt Irrtümer selten zu. Gleich am Anfang der Strecke sollte man in Borna den Marktplatz, das Reichstor und die schöne Halbmeilensäule nicht vergessen anzuschauen. Die Verkehrsbelastung hielt sich auf allen Teilstrecken in Grenzen, meist fuhren wir auf Radwegen, Nebenstrecken, nur selten waren unbefestigte Wegstrecken zu bewältigen. Durch die ehemaligen Kohlelandschaften ging es durch idyllische Dörfer und wieder hergestellte Schlösser vorbei. Hingucker sind natürlich der Störmthaler See mit der Vineta-Kirche und der Markkleeberger See mit seiner ruhig daliegenden enormen Wasserfläche. Im Süden von Leipzig lässt sich über den S-Bahnhof Connewitz unkompliziert zum Hauptbahnhof zurück kehren. Wagemutige fahren können auch die Bornaische und Karl-Liebknecht-Straße entlang ins Zentrum fahren. Besonders die Karli lädt zum Verweilen ein.
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