Der Fürst-Pückler-Radweg durchfährt die Weiten der Niederlausitz.





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Pückler-Radweg Westwärts

Der Fürst-Pückler-Radweg durchfährt die Weiten der Niederlausitz.


Im Braunkohle-Land unterwegs 8.8.2011

47 KM bewölkt
Senftenberg Hörlitz Lauchhammer Plessa
Senftenbergs Zentrum hat sich herausgeputzt. Nicht nur die kursächsische Postmeilensäule ist sehenswert, auch die Gartenstadt Marga ist einen Abstecher wert. Der gut ausgeschilderte Radweg führt entlang alter Tagebaukanten zu Aussichtspunkten und Hochkippen. Der Aussichtspunkt von Hörlitz gestattet einen phantastischen Blick über das gesamte westliche IBA Gebiet. Der blaue Bagger als Zeichen der Vergangenheit und die vielen Solarflächen als Zeichen der Energiezukunft sind weite Landmarken in der Niederlausitzer Landschaft. Trotz der Braunkohlenvergangenheit wird das Land von Wald beherrscht. Der Belag des Radweges läßt eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu. Die Natur kann aber mächtig zu schlagen in Form von Wind, egal ob auf der Hochkippe oder im alten Abraumgebiet. Wenn er anfängt zu pusten, dann richtig, dann bewegen sich nicht nur die Windräder, ein Sandsturm fegte über die Lausitz. Die Biotürme von Lauchhammer sind an Wochentagen leider nicht zu besichtigen, auch waren wir die einzigen Touristen weit und breit.


Marga die GartenstadtIn SenftenbergIm BraunkohlelandDie Kippe lebtVergangenheit und ZukunftDie Biotürme

Niederlausitzer Heidelandschaft 9.8.2011


70 KM sonnig
Plessa Elsterwerda Bad Liebenwerda Finsterwalde
Die Streckenführung sorgt zuerst für flussnahes Fahren an der Schwarzen Elster, teilweise ist richtig gutes Fahren möglich und schöne Fernsichten sind sehenswert. Leider auch mancher Umbogen, der nicht nötig wäre. Die Städte Elsterwerda und Bad Liebenwerda sind kleine feine Städte, die aber auch schnell Durch fahren sind. Beide Städte besitzen einen vorzeigenswerten Marktplatz. Der Fürst-Pückler-Radweg macht wieder seine typischen Schlenker und verläuft meist auf guten Radwegen oder auf wenig befahrenen Nebenstraßen. Nur selten ließen sich die kleinen Hinweisschilder mit der Pyramide nicht finden. Der Weg nach Finsterwalde führt über Doberlug-Kirchhain, welches man an der dünnsten Stelle am Bahnhof durchfährt. Sehenswert sind hier das Zisterzienserkloster und das nahe Schloss. Finsterwalde hat ein sehr schön hergerichtetes Zentrum und ein in der Sonne glänzendes Schloss. Ein Kleinod ist die künstlerisch gestaltete Wasserpumpe hinter der Stadtkirche. Ein kleines Denkmal weist auf die Sänger von Finsterwalde hin.


Die Schwarze ElsterElsterwerdaDurch die NiederlausitzFinsterwaldeDas Schloss von FinsterwaldeDie Sänger von Finsterwalde

Quer durch die Niederlausitz 10.8.2011

stark windig 72 KM
Finsterwalde Großräschen Pritzen Altdöbern
Einsam und allein fährt der Radwanderer durch das Fürst Pückler Land auf dem Fürst Pückler Radweg. Der Belag ist größtenteils Asphalt und gut zu befahren. Die Ausschilderung kann man überall leicht finden. Auch an diesem Streckenabschnitt sind Sehenswürdigkeizten nicht zu übersehen. Die F 60, der liegende Eifelturm ,ist so ein Beispiel oder die Seeterassen mit Landundgssteg in Großräschen. Doch der atemberaubenste Anblick war dann auf den Greifenhainer See kurz vor Pritzen zu erleben. Die Steilküste hatte Ähnlichkeit mit der irischen Steilküste, wie man sie aus jedem Film kennt. Pritzen, dieser vom Schicksal hart getroffene Ort ,hat noch einige Reste der Kunst zu bieten. Aber das ist auch schon 15 Jahre her. Der Weg nach Altdöbern führte erstmals über einen richtigen Berg mit 12 % Steigung um einen weiteren See herum. Der Grabendorfer See sieht schon wie ein natürliches Gewässer aus, da er auch schon fertig geflutet ist. Von der Tauchschule aus sieht der See schon wie ein Idyll aus. Altdöberns Hauptsehenwürdigkeit- das Barockschloss- ist immer noch in Arbeit.

Ilse-See GroßräschenSteilküste am Altdöberner SeeNeuer Kirchturm in PritzenNiederlausitzer HeideUnterwegsTauchschule am Gräbendorfer See

Richtung Luckau 11.8.2011

windig 66 KM Altdöbern Frürstlich Drehna Luckau
Die fast immer ebene Strecke zog sich durch duftende Kiefernwälder und blühenden Buchweizenfeldern entlang. Viele zu fahrende Kurven brachten ein ständig wechselndes Windgefühl. Der Belag wechselte von Asphalt auch mal zu unbefestigt. Fürstlich Drehna mit seinem Wasserschloss und die Stadt Luckau sind die touristischen Höhepunkte auf diesem Abschnitt des Fürst-Pückler-Radwegs. Findlinge sind ein wichtiger Teil des Naturparks Niederlausitzer Landrücken, dass lernten wir eindrucksvoll in der Infostation des Naturparks in Fürstlich Drehna. Auch auf diesem Abschnitt bekommt der Radler noch einmal einen direkten Eindruck von der Macht der Kohle und von dem was die Kohle hinterläßt.

Im Buchweizenland Im FindlingslandIm Fürst Pückler-LandIm KohlelandUnterwegs in Fürstlich DrehnaIm Heimatland

Zusammenfassung

Der Fürst Pückler-Radweg läßt sich in 8-10 Tagen umrunden. Unsere Kilometerzahl lag am Ende etwas über 550 Kilometern. Meist führt man den Radweg auf Asphalt, häufig aber auch auf Nebenstraßen, selten sind unbefestigte Wege zu bewältigen. Für Genußradler, selbst für Familen mit Kindern ist der Weg schaffbar. Durch die vielen sehr vielen Schlenker muss man sich immer wieder zwingen auf dem Radweg der Markieierung zu folgen. Der Wind kann ein Bringer aber auch ein Hindernis auf dieser Wegführung werden. Sehenswürdigkeiten liegen wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. Parkanlagen, wie Industrieanlagen sind zu besichtigen und das dauert seine ZEIT. 50 bis 60 Kilometer sind mit Sehenswürdigkeiten gut zu schaffen, ohne bis zu 100 Kilometer. Die Wegführung war bis auf zwei AUSNAHMEN vorbildlich. Der Belag wechselte von verbesserungswürdig bis vorbildlich. Die Natur erobert sich nicht nur die Landschaft zurück, auch der Radweg ist davon betroffen. Übernachtungen sind dank des Bikeline gut zu finden. Gaststätten sind ebenso reichlich vorhanden.

Im Achsel-Haus in Forst gut aufgehobenNicht immer so ein guter Belag wie im SpreewaldSehenswürdigkeiten wie an der Perlenschnur aufgereihtDie Natur kehrt auch mit Sanddorn zurückPause auf dem Ziegenhof nahe Bad MuskauFast vorbildliche Wegführung


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