Einmal in 12 Tagen durch ganz Polen .





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Rundreise Polen 2015

Einmal in 12 Tagen durch ganz Polen .


Heiße Musik im kalten Osten 11.10.2015

An einem schon frischen Morgen mit nur 4 Grad Außentemperatur setzte sich unsere Reisegruppe wieder in den Bus und will dieses Jahr Polen erkunden. Traditionell wird das neue Land mit Alkohol begrüßt. Danziger Goldwasser und Zubrowka wurden dieses Mal gereicht. Nach dem Genuss der polnischen Alkoholika klappte es mit dem selbst gedichteten Polen-Lied schon ganz gut. Neben heißen Liedern und kaltem Schnaps gab es aber auch schon ein wenig Polen live. Wir erkundeten die Basilika in der ersten Hauptstadt Gnesen Gniezno. Im schönsten Licht lagen die beiden Türme vor uns, die innere Schönheit wurde uns wieder mit schöner Musik näher gebracht, auch ganz ohne Alkohol. Sehr sehenswert war dann die romanische Tür im gotischen Gewölbe.

Unterwegs in PolenUnsere Reiseleiterin Christine mit Helfer EkiSeit 10 Jahren dabei.Erste Station GnieznoDer heilige AdelbertGründungsmythos von Polen

Unterwegs zu Deutschen Kreuzrittern im polnischen Land 12.10.2015

Torun ist immer eine Reise wert. So auch im Oktober. Das Flair der Stadt reicht auch bei einem Grad über Null aus, die Herzen der Mitreisenden zu erwärmen. Nicht nur der Charme der Reiseführerin bezauberte uns, auch die Stadt mit ihren vielen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten. Der Lügenturm dürfte wohl in jedem Reiseführer erwähnt werden. Immer neue kleine Geschichten erzählte sie über Kopernikus, den Kreuzrittern und natürlich das Kathrinchen, dem Toruner Lebkuchen.
Malbork gehört zu den Höhepunkten jeder Polenreise. Auch ohne museale Bestandteile reichte das Programm immer noch locker für zwei Stunden Aufenthalt. Die Burg nimmt immer mehr Gestalt an. Selbst die Mariensäule, auch die Marienkirche, werden immer mehr heraus geputzt.

Sehenswerte Stadt TorunAm Lügenturm Immer interessante Stadtführungen.Es wurde nicht nur fotografiert.Am Eingang zur MarienburgDas Teufelchen von Malbork

Auf der Suche nach Schönheit im trüben Gdansk 13.10.2015

Als erstes besuchten wir die schöne Ostsee, die zwar friedlich freundlich vor sich hinplätscherte, aber auch nur grau in der nicht vorhandenen Sonne leuchtete. Die Seebrücke ließ die Schönheit erahnen. Der Besuch in der Kathedrale von Oliva ließ die Schönheit der Orgelmusik in unseren Herzen erklingen. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Kirche auch viele Farbtupfer hinzu bekommen. Eine sichere Bank für die schönen Momente im Leben bringt normalerweise ein Stadtbummel durch die wieder aufgebaute Rechtsstadt. Professionell wurden uns die schönsten Ecken und Kanten der wiederaufgebauten Perle an der Ostsee dargebracht. Auch nach zwei Stunden Stadtrundgang erbarmte sich die Sonne leider nicht, es blieb trüb.

Im Mariendom zu GdanskImmer präsentLegendäres GoldwasserDie Orgel von OlivaGrand DameIn Sopot

Lebendige Geschichte in Danzig/Gdansk 14.10.2015

Es gibt wenige Orte auf der Welt an der gleich mehrmals Weltgeschichte geschrieben worden ist. Danzig/Gdansk ist so ein Ort. Zuerst konnten wir auf der Westerplatte das Martyrium der polnischen Verteidiger ein wenig erahnen. Hier auf diesem schmalen Landstrich spielte sich wohl die erste Tragödie des Zweiten Weltkrieges ab. Nie wieder Krieg wollen trotzdem die wenigsten auf der Welt hören. Wenige Kilometer weiter spielten sich 40 Jahre später ebenso dramatische Szenen ab. Die Werftarbeiter um Lech Walesa probten den Aufstand gegen eine Gesellschaftsform. Wir wissen heute, dass man siegen kann, das wussten sie nicht. Im Geburtsraum des neuen Europas dem BHP Saal zu stehen, war schon etwas Besonderes.

Am Beginn des Zweiten WeltkriegsDie WesterplatteNie wieder KriegDer Papst und die SolidaritätSargnagel des SozialismusDa half keine Miliz.

Märchenland Masuren 15.10.2015

Heute ging es weiter in den Osten Polens hinein. Masuren oder Ostpreußen so der Zielname. Für mich spielt Ostpreußen nicht so die Rolle. Masuren wiederum ist schon mit positiven Erinnerungen verbunden. Vor 15 Jahren waren wir mit den Kindern das erste Mal im Land der 1000 Seen gewesen. Die vielen Wälder und großen Felder ergänzen das Bild von Masuren. Die Krutynia hatten wir ganz für uns allein. Im schönsten Herbstwetter schwebten wir förmlich durch dieses Märchenland. Das Laub schwamm mit den Enten und Schwänen um die Wette. Die klare Luft pustete melancholische Gedanken einfach weg.
Doch der Besuch bei Christel toppte doch alles. Eine liebenswürdige Stimmungskanone erfreute mit ihrem Gemüt die Herzen und mit ihrem Masurenkuchen den Magen. Sechs Stücken Kuchen auf einem Mal habe ich in meinem Leben noch nicht verputzt. Dieser Besuch war ein einziger Leckerbissen. Bessere Werbung zum Wiederkommen nach Masuren kann es gar nicht geben.

Auf der KrutyniaIn MasurenMärchenlandGeschichte liveChristel aus OstpreußenMit masurischem Kuchen

Touristisches Masuren 16.10.2015

Masuren/Ostpreußen hat so viel zu bieten, auf Manches hätten die Bewohner sicherlich gern verzichtet. Aber was geschehen ist, ist geschehen. Der Wallfahrtsort Heilige Linde mit seiner beeindruckenden barocken Wallfahrtskirche wird wohl von den Ostpreußen genauso verehrt wie von den Polen. Die Pracht samt ihrer Darstellung lässt die Herzen der Besucher genauso höher schlagen wie die der vielen Andenkenverkäufer, die von den Besuchern und ihrem Geldbeutel leben.
Ähnlich verhält es sich an der Wolfsschanze, hier hat auch der touristische Alltag seinen Einzug gehalten. Professionell wird durch die Anlage geführt und selbst für Anekdoten ist Platz während der Erläuterungen. Hitlerbunker und Stauffenbergattentat gehören aber auch zum touristischen Grundwissen der Deutschen und der Polen. Deutsche Wertarbeit trifft auf polnische Wertarbeit.
In Masuren gehört zum touristischen Grundprogramm auch eine Schifffahrt, die routiniert über die Seenlandschaft führt. Ohne jegliche Erläuterungen wird wohl nicht viel von der herrlichen Wasserlandschaft Masurens hängen bleiben.

Im Herzen von MasurenHeilige LindeWasserreiches MasurenIn der WolfsschanzeStauffenberg 20.Juli 1944Polnische Wertarbeit

Im Herzen von Polen 17.10.2015

Das Herz von Polen schlägt natürlich in Warschau, so denkt man. Es stimmt ja auch, fast jedenfalls, denn in Zelazowa Woda schlägt es noch ein wenig lauter. Hier wurde Frederic Chopin geboren, wohl einer der berühmtesten Söhne des damals gar nicht vorhandenen Landes Polen. Im herbstlichen Regen entfaltete der Park aber einen ähnlichen Charme wie vor Jahren der Garten von Claude Monet, auch ganz ohne Seerosen.
Warschaus Herz schlägt sicherlich nicht in einem der vielen Wolkenkratzer, oder vielleicht maximal das Finanzielle, doch das mentale Herz kommt im Lazienki Park wieder mit Chopin ins Schwärmen, auch wenn es immer noch regnete. Der Rest des Herzens verschwand im Dunkeln der anbrechenden Nacht.

Im Herzen von PolenFrederic ChopinZelazowa WolaIm HerbstlichtIm RegenDurchhalten

Das unterirdische Polen 18.10.2015

Unsere Reise führte heute quer durch Polen nach Wieliczka, einer von vielen touristischen Höhepunkten der Republik Polen. Knapp 2 Stunden war ich dann mit meiner Gruppe und vielen weiteren Besuchern unter Tage.
Ziemlich profihaft wurde alles organisiert, sehenswert ist auch Einiges. Immer ging es bergab, einige tiefe Einblicke gelangen an einigen Stellen.
Das harte Salz ließ sich immer nur erahnen, war aber stets präsent. So richtig fassbar wurde es für mich erst in der Verkaufsabteilung.

Im TouristenzentrumWieliczkaVermarktung ohne GrenzenIm unterirdischen ReichDunkelheitGlauben

Kaiserwetter in der Königsstadt Krakau 19.10. 2015

Der liebe Gott muss ein Fan von Krakau sein. Wahrscheinlich sitzt Jan Pawel neben ihn und flüsterte ihm das gute Sonnenwetter ein. Während es in der ungeliebten Hauptstadt dunkel und nass war, schien im hell erleuchteten Krakau ständig die Sonne. So wurde der Stadtspaziergang durch Krakau eine wahre Freude. In Kazimierz zogen noch einuge Nebelschwaden über das alte Pflaster, der Remuh Friedhof leuchtete im Herbstlicht. Über dem Wawel war dann die Sonne mit ihrer gesamten Leuchtkraft anwesend, so dass auch die letzte Sehenswürdigkeit schön glänzte. Die Sonne gab ihr letztes, denn alle und alles strömte auf dem Rynek zusammen. Das Leben wollte vor einem langen Winterschlaf noch einmal so richtig Gas geben. Veit Stoß Figuren wollten auch scheinbar ihren angestammten Platz verlassen, so sehr lockte das Sonnenlicht.

KaiserwetterIn KrakauGedenkenImmer unterwegsVeit StossIm Heiligsten

Melancholie in Kazimierz 19.10. 2015

Kazimierz lebt natürlich von Touristen, so wie wir auch welche sind. Es wird nicht nur historisches Ambiente geboten, so manches Restaurant ist auf den jüdischen Zug aufgesprungen. Warum auch nicht? Wenn es eine Nachfrage nach jüdischem Essen und jüdischer Musik gibt, dann darf es auch entsprechende Angebote geben. Unser Ziel war das Ariel, im Herzen von Kazimierz gelegen. In einer gemütlichen Enge wurde bestes Essen und ausgezeichnete Klezmer Musik geboten. Ich glaube, nicht nur mir hat es gut gefallen.

Schöne StimmungAriel Frohe ErwartungHöhepunkt der ReiseAuch die Musik passteEin schöner Abend

Unterschiedliches in Polen 20.10.2015

Unterschiedlicher könnte ein Tag in Polen nicht sein. Am Vormittag besuchten wir das Konzentrationslager Auschwitz und am Nachmittag waren wir im Heiligtum Nummer 1 Jasna Gora in Tschenstochau zu Besuch gewesen. Beide Besuche wurden vollständig professionell abgewickelt. Wie eine Maschine lief es in Auschwitz ab und der Text klang wie 1000-mal aufgesagt. Wenig Emotion kam da rüber. Selbst im Oktober ist man nicht allein. Immer und überall sind auch andere Besucher aus aller Welt unterwegs. Das Kloster mit der Schwarzen Madonna wurde uns durch die Schwester sehr nahe gebracht, wie selbstverständlich durften wir die Messe am Rande stören. Einiges an Gefühlen blieb doch hängen.

TourismusAuschwitzAuf dem Weg nach BirkenauAn der RampeSchwarze MadonnaIm Sucher

Herbstliches Breslau 21.10.2015

Auch heute meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns, grau in grau. Das herbstliche Breslau leuchtete aber doch an vielen Orten in schönen Farben, ob an der Jahrhunderthalle oder auf der Dominsel. Beide Bauwerke färben auf die Besucher ab. Die Jahrhunderthalle mit ihrer Mächtigkeit und der Dom mit seinen vielen versteckten Sehenswürdigkeiten. Ob nun in der Markthalle oder auf dem Weg in der Altstadt überall herrschte ein lebendiges Gewusel. Ganz klein und fast zu übersehen, sind doch die vielen Zwerge, die geschickte Stadtmarketinger in der ganzen Stadt verteilt haben.

Herbst in WroclawDie JahrhunderthalleDer Breslauer DomGeheimnisseLiebenswerte ZwergeImmer gern fotografiert

Sehenswertes in Niederschlesien 22.10.2015

Zum Abschluss unserer großen Polen-Rundreise ging es durch Niederschlesien. Die Friedenskirche von Schweidnitz beindruckte von außen durch ihre Fachwerkkunst und von innen durch ihre barocke Ausstattung.
Wer nach Bunzlau fährt, fährt nicht die Stadt anzusehen, er fährt einkaufen, so wir auch. Viele Zlotys wechselten sinnvollerweise ihren Besitzer, denn viele fanden etwas für das nahe Weihnachtsfest. Einige trugen kistenweise nach Hause.
Den absolut letzten Punkt stellte eine Kurzbesichtigung der Stadt Görlitz dar. Die Zeit reichte leider nur für den Ober- und den Untermarkt. Prachtvolle Fassaden wechselten noch mit renovierungsbedürftigen Häusern. Aber in dieser Stadt werden nicht nur Filme gedreht, auch gebaut wird an jeder Ecke und Kante.

In SchweidnitzFriedenskircheBunzlauGekauftBeste StadtführerKomm Du mir nach Hause.


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