Schlesien 2008Anne, Michaela und Gundolf Schmidt besuchten Schlesien im Sommer 2008.
1. Tag – Anreisetag – 10.08.2008 Świeradów-ZdrójUm 09:30 Uhr starten wir drei Schmidts (Mutti, Vati und Anne) in Wermsdorf, der vierte Schmidt konnte leider nicht mit, da er keinen Urlaub beantragt hatte.
Die 3½-stündige Fahrt begleitete ein Hörbuch, dem aber nur Mutti und Vati folgen konnten, da sie schon bei einem fortgeschrittenen Kapitel waren und es unbedingt zu Ende hören wollten.
Angekommen in Swieradów-Zdrój suchten wir das Hotel, dass wir relativ schnell fanden. Nun war es an der Zeit, die Zimmer aufzuteilen; Anne bekam das Einzelzimmer, Mutti und Vati das Doppelzimmer.
Nach einer kurzen Mittagsruhe ging es in die Wandelhalle des Ortes. Anne musste unbedingt das heilende Radonwasser probieren. Nach anfänglichen Ekel trank sie es in einem Zug aus. Noch mal probieren wollte sie es aber nicht.

2. Tag – Annetag – 11.08.08 WrocławUm 08:00 Uhr gab es Frühstück, dass bis auf den Kaffee sehr gut war. Um 09:00 Uhr ging es dann Richtung Wrocław..
In Wrocław. trennten wir uns. Mutti & Anne gingen ausgiebig shoppen, Vati begab sich auf „Zwergen-Tour“. Die Breslauer erinnern in der Altstadt an den Widerstand gegen die Sowjets, in dem sie kleine Messingzwerge ab 2000 aufstellen ließen. Bisher sind es um die 90 Zwerge. Sieht man einen, soll man in streicheln, das bringt Glück.

3. Tag – Vatitag – 12.08.08Heute stand die erste Wanderung im Isergebirge an. Wir fuhren mit dem Taxi auf den Berg, um zum Hochmoor zu wandern. Nach einer Stunde haben wir das Hochmoor gefunden und nach einer weiteren Stunde waren wir schon wieder unten im Ort angekommen. So beschlossen wir, nach SZKLARSKA PORĘBA zu fahren, um Kaffee zu trinken und ein wenig zu bummeln. Höhepunkt waren die „Nackten Männer“, die man aber erst mal suchen musste, da sie hinter einem „Steinzaun“ versteckt waren.

4. Tag – Annetag – 13.08.08 Jelenia GóraNachdem Frühstück bekamen wir eine Moorpackung. Danach ging es mit dem Auto nach Jelenia Góra und Anne und Mutti gingen wieder einkaufen, Vati ging auf Motivsuche. Aber auch er entschied sich am Ende, einwenig zu shoppen, ganz nach seiner Devise, ein Laden und in dem kauft er dann ein. Er war so euphorisch, dass selbst die Umkleidekabine nicht vor ihm sicher war und in ihre Bestandteile zerfiel.
Am Abend veranstaltete das Hotel einen Grillabend. Über dem Lagerfeuer wurden Würste gegrillt und anschließend mit einem Bier verspeist. Ein schöner Abschluss.

5. Tag – Muttitag – 14.08.08 RiesengebirgeHeute stand eine Wanderung im Riesengebirge an. Auf den Berg fuhren wir mit dem Sessellift. Oben angekommen ging es über den Kamm zu den Schneegruben. Bis jetzt war alles gut. Aber Vati war der Meinung, wenn wir schon mal hier sind, dann können wir doch gleich durch die Schneegruben zurück gehen, dauert auch nur eine Stunde laut dem Reiseführer. Anne war bei dem Gedanken nicht wohl, fügte sich aber der Entscheidung.

In den Schneegruben Karkonosze Und Anne sollte Recht behalten. Der Weg, wenn man überhaupt von einem Weg sprechen kann, bestand zu 99½ Prozent aus Steinen, großen Steinen. Und wir brauchen auch nicht eine Stunde sondern zwei Stunden. Trotz aller Schwierigkeiten erreichten wir pünktlich die Seilbahn und es blieb uns ein Abstieg erspart.

6. Tag – Muttitag – 15.08.08 Kotlina JeleniogórskaEs regnete. So beschlossen wir, eine Schlössertour zu unternehmen. Wir besuchten das Schloss Wojanów und das Schloss Lomnica. Seit Jahren begleiten wir die Veränderungen in diesem Tal, und es freut uns sehr, was an positiver Veränderung hier statt findet. Noch gibt es aber einige Dornröschenschlösser, die auf einen Prinzen warten. Nicht alle Bewohner mögen die Touristen, aber die Schlösser von innen glänzen mit einer prächtigen Einrichtung.

7. Tag – Vatitag – 16.08.08 Sztolnie KowaryEs regnete immer noch. Eine Regenvariante musste her. Vati fand eine. Wir besuchten das Uran-Bergwerk Sztolnie Kowary. Die Idee mit dem Bergwerk hatten aber noch hundert weitere Polen und so mussten wir erst einmal eine Stunde warten, bis wir es besichtigen konnten. Natürlich nahmen wir die preiswertere Variante, die polnische Führung. Und so verstanden wir so gut wie nichts.
Nach der Besichtigung fuhren wir noch nach Karpacz, um einige Geschenke zu besorgen.

8. Tag – Abreisetag – 17.08.08Bevor es aber nach Deutschland ging, fuhren wir nach Zgorzelec, um einzukaufen und Mittag zu essen.
Kurz nach der Grenze hielt uns noch die Bundespolizei an, um zu fragen, warum ein Deutscher ein bulgarisches Nummernschild hat. Nachdem die Personalien und Fahrzeugpapiere überprüft wurden, konnten wir unsere Heimreise fortsetzen.
|