Schloss Kliczkow ist ein Geheimtipp für Natur- und Wellnessliebhaber mitten in der Niederschlesischen Heide.





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Schloss Kliczkow

Schloss Kliczkow ist ein Geheimtipp für Natur- und Wellnessliebhaber mitten in der Niederschlesischen Heide.


Zu Besuch auf Schloss Kliczkow 27.11.-29.11.2010

Dank unserer freien Tage konnten wir wieder mal nach Polen fahren. Diesmal war Schloss Zamek Kliczkow im Niederschlesischen Forst unser Ziel. Das Schloss ist ein Konglomerat aus den verschiedensten Baustilen, aber es passt alles zusammen. Im Kern ein Renaissance-Schloss mit einer langen Vergangenheit. Schon 1297 gab es das erste Schloss hier. Familie von Rechenberg, Freiherr von Schellendorf, Graf von Frankenberg, Familie von Promnitz und die Grafen von Solms-Baruth hießen die Besitzer. Der Burggraben erinnert noch daran. Heute ist es ein stattliches Anwesen mit vielen Wappensteinen und Gebäuden. Alles ist wunderbar restauriert und lädt zum Verweilen ein. Die Firma Integer aus Breslau hat ganze Arbeit geleistet.

Schloss KliczkowHotelPortal im WirtschaftshofSchlosshofRennaisanceHaupteingang

Reiches Innenleben

Im Inneren kann der neugierige Besucher so manchen Gang entlang wandern und er wird immer wieder neue Türen und Durchgangsmöglichkeiten entdecken. Von oben bis unten ist das Schloss durch gestylt. Die Säle im Renaissance- Schloss sind der Höhepunkt des Entdeckungsrundganges. Der Kaminsaal besticht durch einen großen prächtig verzierten Ofen, der Ballsaal mit schönen Stuckarbeiten. Selbst Zimmer für Könige und Kaiser gibt es diesem hochherrschafftlichen Anwesen. Ein besonderer Hingucker ist der alte Pferdestall, der umgebaut worden ist zu einem Schwimmbad. Das Fachwerk kommt besonders gut zur Geltung.

89 ZimmerVon Integer wieder hergestelltKaiserzimmerReiches InnenlebenOfenkachelViele geheime Orte

Spa Wellness im Keller

Tief im Wald in einem kleinen polnischen Dorf versteckt, hätte auch der interessierteste Besucher das nicht erwartet. Seit dem Jahr 2000 ist es ein Wellness-Hotel , welches Einiges zu bieten hat. Das Schwimmbad ist sehr schön gestaltet und lädt mit warmen Wasser zum Verweilen ein, die Saunen sind klein aber heiß. Die Zimmer sind großzügig und angenehm in der Ausruhphase. Kern der Schlossanlage ist aber der Keller, denn hier befindet sich ein Schatz der besondern Art, es ist ein Spa Gelände mit sieben verschiedenen Kellern und einem überwältigenden Angebot an Wellnessangeboten. Massagen, Spa für den Körper, den Händen, den Füßen und noch so einiges an ausgefallenen Arten der Entspannung. Die Betreuung ist freundlich und zuvorkommend, die Kosmetikerinnen sprechen auch deutsch. Das Spa-Konzept ist eine Mischung aus Peeling, Bad und Massage. Alles in allem sehr wohltuend, wohlriechend und schnell vorbei. Die Jugendkapsel hatte es uns besonders angetan.

Sorgfältige PflegeGroßes SchwimmbadTolles Ambiente

Sankt Andreas Ball ein Höhepunkt

Höhepunkt unseres ersten Aufenthaltes war aber ohne Zweifel der Ball anlässlich des St. Andreastages, den ich bis dahin noch gar nicht wahr genommen hatte. Das Andreas-Kreuz weist auf ihn hin. Die Ballteilnehmer waren in Anzug und Abendgarderobe und pieckfeinen Schuhen. Nur ich hatte nicht an Abendgarderobe gedacht. Für 50 PLN wurde es ein perfekter Abend. Schon das Bufett war lang und voller Köstlichkeiten. Altpolnische Spezialitäten, die immer besser schmeckten. Ein Dj sorgte von der ersten Minute an für eine volle Tanzfläche. Die Polen haben da absolut keine Berührungsängste. Auch polnische Lieder wurden gespielt. Je nach Temperament wurde getanzt und alle waren fröhlich. Selbst wir beiden Tanzmuffel ließen und von dieser Fröhlichkeit anstecken. Wir tanzten nicht nur eine Runde. Michaela hatte ihre Stiefel nicht umsonst angezogen, denn sie schützten sie vor meinen trampligen Füßen. Denn ich hatte noch nie in meinem Leben Ahnung vom Tanzen. Wir hielten bis 22.30 Uhr durch, das ist für uns schon eine Leistung. Danach fielen wir halbtot ins Bett.

Essen, Trinken und TanzenViele AngeboteReichhaltiges BufettAltpolnische SpezialitätenPolnische PreiseBallsaal im Schloss Kliczkow

Ausflugsmöglichkeiten

Ausflugsmöglichkeiten gibt es einige zu nennen. Die einfachste Art ist vor die Tür zu treten und den Schlosspark zu entdecken oder die ganz in der Nähe befindlichen Pferdegräber. Das Dorf liegt an der Kwisa und lädt ebenfalls zum Wandern ein. Bunzlau mit seinen vielen keramischen Fabrikverkäufen ist ebenfalls einen Aufenthalt wert. Überall lässt sich Bunzlauer Keramik zu niedrigen Preisen kaufen. Das Dekor ist nicht nur traditionell blau. Wer die 130 Kilometer Autobahn nicht scheut, kann auch in die niederschlesische Hauptstadt Wroclaw Breslau fahren. Zum zweiten Mal besuchten wir den Weihnachtsmarkt auf dem Rynek. Wieder glänzte er mit vielen traditionellen polnischen Waren. Leckerer Ocypeck und Krakauer gehörten dazu.

Niederschlesischer ForstPferdefriedhofSchlosspark Weihnachtsmarkt in BreslauPolnische LeckereienBegegnung am Zwerg

Essen vom Feinsten

Das Essen im Schloss ist noch unbedingt erwähnenswert. Schon das Ambiente in den unterschiedlichen Sälen ist bewundernswert. Das Frühstück ist sehr reichhaltig und abwechslungsreich. Höhepunkt jedoch ist das Abendessen. Die Menükarte ist abwechslungsreich und voller Gaumenfreuden. Die Vorspeisen sind ein Gedicht, die Hauptspeisen liebevoll angerichtet und die Desserts ein würdiger Abschluss der vollkommenen Menüs. Die Köche verstehen ihr Handwerk. Angerichtet wird mit silbernen Schüsseln. Einfach toll und alle Essen waren sehr lecker.




Ballsaal als SpeisesaalExclusiver ServiceGuten ApettitZwiebelsuppe als VorspeiseForelle als HauptspeiseWaldbeeren mit Panacotta als Nachspeise

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