Schweden ist ein schönes Radfahrland.





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Schweden

Schweden ist ein schönes Radfahrland.


Zu Besuch auf der Sonneninsel Gotland 8.7.2017

Die Anreise nach Gotland funktionierte problemlos mit der Fähre, auch wenn sie recht teuer war. In Visby tobte erst mal der Bär. Überall war etwas los, auch wenn es sich um politische Veranstaltungen handelte. Die Insel ist nicht so fahrradfreundlich und nicht so autofrei wie in allen Werbungen beschrieben. Radwege sind recht selten und Autos gab es zu viele. Fahrradunfreundlich sind ebenso die vielen kleinen aber steilen Anstiege, wenn ich von der Küste ins Inland fahren will. Selbst Visby liegt an der Steilküste angeschmiegt und in der Stadt ist Radfahren wegen der vielen Steigungen und Touristen fast unmöglich. Auf der Insel herrscht an der Straße eine gewisse Eintönigkeit, die aber immer wieder durch die schönen roten Häuser unterbrochen wird. Sehenswert sind in Visby die vielen aus den Pipi Langstrumpf Filmen bekannten farbenprächtigen rosenbestandenen Häuser. Im richtigen Licht bieten auch die vielen Kirchenruinen etwas fürs Auge. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Normal essen ist eigentlich unmöglich. Aber fürs Geld wird in vielen Lokalitäten auch gute Qualität geboten. Leider macht um Gotland der Regen auch keinen Bogen, so dass ein Besuch im Museum fällig wurde.

Mit der FähreAuf die SonneninselTraumhaftFahrradfahren möglichEin SchatzVisby

Auf dem Cykelsparet in Südschweden unterwegs 10.7.2017

Paskallavik Kalmar 70 Kilometer Sonne wenig Wind
Nun endlich ging die Radtour durch Südschweden so richtig los. Der Cykelsparet geht immer an der Ostseeküste entlang. Die Wegführung war ganz in Ordnung, die Ausschilderung ab und zu vorhanden. Durch den meist asphaltierten Untergrund ging es schnell voran. Die Steigungen hielten sich in Grenzen, ebenso der Wind. So blieb Zeit für Motive am Wegesrand. Das Bilderbuchland Schweden stellte sich von der besten Seite dar. Katze und Malve, rote Häuser und stattliche Eichen , Blick auf die Ostsee und Blick in naturnahe Höfe, alles wurde heute geboten. Abschluss unserer heutigen Fahrt war das Küsten- und Touristenstädtchen Kalmar mit dem Kronan Schiffs Museum.

Cykelsparet heißt das ZauberwortImmer an der Ostsee entlangKalmarEin altes KlosterBlumen überallGutes Fahren möglich

Entdeckungen in und um Karlskrona 12.7.2017

Selbstverständlich mussten erstmal Kilometer bewältigt werden, bevor wir in Karlskrona ausruhen konnten. 88 Kilometer wurden es am Ende und zwei sehr schöne Kirchen am Wegesrand.
Karlskrona an sich ist eine halbfertige Barockstadt mit einer großartigen maritimen Vergangenheit und Gegenwart. So war es logisch, dass wir uns eine Schärenfahrt sowie das Marinemuseum antaten. Die Fahrt zu den vorgelagerten Inseln lebte vom Wind und dem blauen Himmel samt Wolkenfetzen.
2 Stunden schipperten wir von Insel zu Insel und genossen die Anwesenheit der Sonne. Kurz danach war sie nämlich verschwunden. Im Marinemuseum fiel das nicht weiter auf. Echte U Boote lagen hie neben echten Minenräumbooten. Da der Eintritt in den Sommerferien kostenlos sowie ein typischen Lunch die Besucher erwartete, war die Hütte gerammelt voll. Touristen wie Einheimische nutzen das Angebot und führten die Kinder ins Museum.

Schwedische IdylleKalrlskronaAlle Schweden lieben OldtimerUnd immer WasserGut unterwegsIm Marinemuseum

Bilderbuchidylle Südschweden 14.7. 2017

Südschweden hat schon was vom Paradies abbekommen, nicht nur weil einige Kirchen nicht nur offen sondern auch sehr sehenswert sind. Ein besonders schönes Innenleben hat die Kirche von Solvesborg. Die mittelalterlichen Ausmalungen wurden super unterstrichen durch einen sehr hörenswerten Gesang.
Die Sonne und der Wind waren die Hauptbegleiter auf unserer Tour durch Bleckingen, so der Name der schwedischen Provinz. Im Osten trieben mich die vielen kleinen Anstiege zur Weißglut, im Westen floss der Weg nur so durch eine flache Landschaft. Die Anstiege hielten sich in Grenzen. Eingerahmt wurde unsere Fahrt von einem Bilderbuchmotiv nach dem anderen. Egal ob es die schwedischen Fahnen, Häuser oder Gärten waren, alles strahlte Schönheit aus. Ab und zu glänzte auch mal wieder die Ostsee am Horizont.

Noch mehr IdylleMitten in SchwedenFeines LandMalven überallMusik in der KircheIn Südschweden

Radfahrparadies Südschweden 16.7.2017

Schweden kommt gleich nach den Niederlanden. So viele Radwege wie in Schweden habe ich noch nie gesehen. Und in den verschiedensten Arten, ich staune immer wieder, wie die Schweden selbst an der Autobahn einen Radweg anlegen. Die Qualität der Wege ist fast überirdisch gut, manchmal gibt es sogar extra Licht an den Radwegen. Getoppt werden die Radwege aber noch von den immer freundlichen geduldigen voraus schauenden schwedischen Autofahrern. Immer und überall nehmen sie Rücksicht auf die Radfahrer. Die Ausschilderung für den Cykelsparet ist zwar schon manchmal in die Jahre gekommen, aber das Navi findet den Weg immer. Die Wegführung nimmt nicht immer Rücksicht auf die kürzeste Entfernung, hat aber immer Hand und Fuß. Kleine Imbissbuden oder Cafés finden sich nur in Städte, als Radfahrer heißt es wirklich am Supermarkt anhalten und vorsorgen.

Fast ohne AutosBaden möglichGute AusschilderungGute UnterkünfteNoch mal PferdeWas für die Seele

Fulminanter Abschluss in Schweden 19.7. 2017

Irgendwann haben wir auch die längste Etappe geschafft, ob mit Rücken- oder Gegenwind. 750 Kilometer Schweden liegen hinter uns. Wenn man sich auf der Karte das Land anschaut, wird sichtbar, wie wenig das doch ist. Die letzten 150 Kilometer führten noch einmal direkt an der Ostsee entlang. Die Wolkenformationen sehen beeindruckend aus. Zum Baden hat es aber doch nicht gereicht. Dafür blieb Zeit für Bilder von wieder rekonstruierten Wikingenhäusern und den Blumen der Schweden Malven und Rosen. Ein Abschiedsessen mit Kötbullar muss natürlich sein. Die 1000 Kilometer fanden an der Öresundbrücke statt. Gut geplant. Drüber fahren dürfen wir nicht, aber drunter schon. Hey Hey Schweden.

Am südlichsten Punkt in SchwedenEssen aus SchwedenRomantikKunstDie Öresund Brücke1000 Kilometer Schweden

Buntes Leben in Malmö 19.7.2017

Malmö ist nicht nur eine echte Fahrradhauptstadt sondern auch eine Stadt der menschlichen und architektonischen Vielfalt. Touristen und Einheimische verschiedenster Hautfarben leben mit und voneinander. Alte und neue Bauweise verschönern die Stadt. Eine Vielfalt an Restaurants, wie ich sie noch in keiner Stadt gesehen habe. Kleiner Markt oder die Einkaufsstraßen sind voller Leben. Eine Stadt, in der ich gern wiederkomme. Danke Malmö.

In Malmö angekommenWehmutModerne StadtSchöne StadtSchon Dänemark in SichtToller Abschied von Schweden.


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