In Skandinavien lässt sich meist gut Rad fahren.





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In Skandinavien lässt sich meist gut Rad fahren.

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Mit 10 Km/h durch Finnland 28.6. 2017

Ja, Finnland zeigte sich gleich wieder von seiner stürmischen Seite. Die Zugfahrt vom Flughafen nach Helsinki Stadt war eine leichte Übung. Die 70 Km auf dem Euro Velo 10 wurden immer länger. Nicht nur die vielen Berge, auch die vielen Knicke in der Wegführung verlangten uns alles ab. Von Helsinki ging es erstmal stramm bei lebhaftem Westwind immer an der Küste entlang. Mit wirklich tollen Ansichten der Ostsee garniert, war es trotzdem kein Zuckerschlecken. Irgendwann ging es dann landeinwärts immer nach Westen. Leider wehte der Wind auf der offenen Fläche noch heftiger. Für die liebliche hüglige Landschaft hatten wir irgendwann kein Auge mehr. Nach 6 mühseligen Fahrtstunden war dann die Unterkunft erreicht. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Startpunkt HelsinkiAuf dem Eurovelo 10Finnischer SommerSchärenDie Ostsee im BlickWochenende

Auf und ab auf dem Euro Velo 10 29.6.2017

Der Euro Velo 10 schlängelt sich im Süden Finnlands immer in Reichweite der Ostsee entlang. Eine Ausschilderung gibt es nicht, Wegzeichen natürlich auch nicht. Die Planer haben in der Regel kleine Nebenstraßen oder Waschbrettpisten genommen. Angenehm fährt sich die Radroute nicht. Schon wenn man eine Straßenkategorie höher fährt, nehmen die Steigerungen ab. Der Euro Velo 10 Fahrer sollte hart im Nehmen sein. Aber zu unserer Überraschung tauchte ein kleines Café auf. In ihr war Mikaela die gute Seele. Mit Rückenwind fuhren sich die heutigen 60 Kilometer doch recht entspannt. So blieb noch Zeit für einen Spaziergang durch das Küstenstädtchen Ekenäs. Das Meer und der Himmel stritten noch einmal, wer hat das schönste Blau zu bieten.

Überall WasserImmer mit WindGuter AusbauRadfahren gut möglich, aber sehr bergig.Im SonnenlichtErdbeeren in Finnland.

Kulturhauptstadt Europas Turku 1.7.2017

Ja, das war diese Stadt im Westen Finnlands vor einigen Jahren tatsächlich gewesen. Für uns kam diese Stadt wie aus dem Nichts. Viele Wälder, viel Wasser und viele Berge, wenige Menschen, wenige Dörfer und wenige Sehenswürdigkeiten, das war Finnland. Aber dieses Turku reißt alles wieder raus. Es war auch lange Zeit die Hauptstadt des Landes gewesen, das merkt man an vielen Kleinigkeiten. Die Menschen sind stolzer, weltoffener, es ist einfach was los in dieser Stadt. An allen Ecken was anderes. Zuerst war es ein Gemüsemarkt mit vielen kleinen Kartoffeln, dann die Hafenpromenade mit ihren vielen Restaurants. Getoppt wurde aber alles noch durch den Paavo Nurmi Marathon sowie durch ein mittelalterliches Dorf samt Darstellen. Straßenmusik, besser gesagt auch Schiffsmusik gab es ebenso überall. Und eine echte Sehenswürdigkeit gab es zum Schluss zu bewundern, den Dom von
Turku. Er ist doch tatsächlich eine mittelalterliche Kirche. Apropos Mittelalter, eine Burg samt Ritterspiele vom Feinsten für Kinder gab es auch noch in Turku. Eine Stadt zum Wiederkommen.

In Turku angekommenIn der BurgFreudeLebenslustKultur überallMarkt

Reformation in Finnland 2.7.2017

Obwohl ich gerade Pause mache von meinem Luthertripp, dauerte es nicht lange und in Finnland liefen mir Spuren der Reformation förmlich über den Weg. In Helsinki ist die größte Kirche der Dom die Hauptkirche der evangelischen Kirche Finnlands. Eine ganz kleine Ausstellung wies auf die 500 Jahre Reformation hin. Im Inneren aber Statuen von Martin Luther, Philipp Melanchthon und Mikael Agricola, dem Reformator Finnlands. Ansonsten glänzt die Kathedrale mit evangelischer Schlichtheit.
Erst in Turku begegneten uns wieder Spuren der Reformation. Der Dom von Turku ist nicht nur die einzige mittelalterliche Kirche samt Kreuzrippengewölbe und vielen kleinen Kapellen. Doch hier glänzte eine kleine Mitmachausstellung für Kinder mit schönen Ideen, die Reformation zu erleben. Die wohl erste finnische Bibelübersetzung rundete das Erleben Reformation in Finnland ab.

Bibel in FinnischWer ist er?Dom zu HelsinkiEine KanzelReformator in Finnland Mikael AgricolaMartin Luther

Fahrradfahrland Finnland 2.7.2017

Es klingt komisch, aber es ist so Finnland ist ein Radfahrland. An jedem Zebrastreifen halten alle Autofahrer bei einem sich nähernden Rad sofort an. Nur zwei Mal wurde in sieben Tagen gehupt. So viele straßenbegleitende Radwege wie hier im hohen Norden Europas habe ich selten in einem Land gesehen. Sogar einen erstklassigen bezahlbaren Service haben die Finnen aufzuweisen. Flug und Bahn sind leicht zu behebende Probleme. Die Randstreifen an großen Straßen sind von einem halben Meter bis zwei Meter breit. Nur einen Schönheitsfehler hat die ganze Geschichte. Es gibt so gut wie keine Radfahrer auf dem Land. In Helsinki und Turku sah das anders aus. Hier fuhren viele, sogar mit Helm. Der von uns gewählte Euro Velo 10 war zu 99 % nicht ausgeschildert. Ohne GPS Daten wären wir hoffnungslos verloren gewesen. Die Wegführung wurde der Naturschönheit angepasst, leider ist der Radfernweg für Radfernradler wenig geeignet.

Viele Radwege sind vorhanden.Gut ausgebaut.Navi immer hilfreich.Noch selten.Am schönsten ist es an der Ostsee.Berg hoch Berg ab


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