Symbole des TodesHier werden Symbole des Todes am Beispiel eines Grabmals in der Stiftskirche Bad Gandersheim gezeigt.Die Stiftskirche zu Bad Gandersheim „Das bedeutendste Bauwerk der Stadt Bad Gandersheim ist der Dom, die frühere Stiftskirche. Baubeginn der romanischen Basilika mit zweitürmigem Westquerschiff und Krypta aus ottonischer Zeit war im Jahr 856, die erste Weihe erfolgte 881. Der jetzige Bau stammt vorwiegend aus dem 12. Jahrhundert, die gotischen Seitenkapellen stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
 Ein Grabmal aus barocker Zeit Die Ausstattung der Stiftskirche umfasst u.a.: Stifterbildnis des Sachsenherzogs Liudolf (13. Jahrhundert), Marmorsarkophag der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen (18. Jahrhundert), Roswithafenster (1973) und eine Bronze-Relieftür (1971).“
Quelle: http://www.bad-gandersheim-online.de
  lateinisch vanitas, "leerer Schein", "Eitelkeit",
Symbolhafte Ausführungen der Vergänglichkeit und des Todes als Mahnung vor Eitelkeit, Sinneslust und dem Streben nach vergänglichen irdischen Gütern. Symbole des Todes können Seifenblasen, verwelkte Blumen, verlöschende/ abgebrannte Kerzen, Totenschädel, (Sanduhren), Musikinstrumente sein.
Das Grabmal in Bad Gandersheim besitzt eine Vielzahl von Vanitas-Symbolen.
Aufgabe:
Suche auf Grabsteinen bzw. Grabmalen nach Symbolen des Todes.
  Besonders die Sanduhr wird als Gleichnis für die Dauer und Vergänglichkeit des menschlichen Lebens verstanden. Mit dem Tod ist in sprichwörtlichem Sinne die Zeit "abgelaufen".
Sehr häufig wird die Allegorie „Gavatter Tod“ als Skelett mit Sanduhr dargestellt.
  Der Totenschädel symbolisiert am deutlichsten die Vergänglichkeit des Menschen sowie der irdischen Werke und Güter. Er steht antithetisch zur unsterblichen Seele und zu geistlichen Werten, die durch die Religion verkörpert werden.
  als Symbole des Lichtes und des Glaubens spielen im Christentum während des Gottesdienstes, bei Beerdigungen und bei Prozessionen eine große Rolle. Kerzen sind außerdem das Symbol für die individuelle Seele. Im Volksglauben (Märchen) besitzt der Tod die Macht über brennende Kerzen, von denen jede ein Menschenleben versinnbildlicht. Eine erlöschende Kerze steht unmittelbar für das Sterben, eine erloschene oder umgekippte für den Tod.
  Die Hände weisen nach unten, wo der tote Leib zur ewige Ruhe gebettet wird.
  Blumen
stehen für Lebenskraft und Energie. Blühendes ist jedoch zur Vergänglichkeit,zum Verwelken verurteilt. Besonders deutlich ist dies an Schnittblumen zu sehen. Um den Aspekt der Vergänglichkeit noch nachhaltiger zu betonen, werden häufig schon verwelkte Blumen neben aufblühenden dargestellt.
Auch auf jüdischen Grabsteinen findet man dieses Symbol der Endlichkeit. In Bad Gandersheim symbolisieren verwelkte Rosenblätter die Vergänglichkeit.
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