Tagebuch Rumänien Teil 2Tagebuch der Familie Gundolf und Michaela Schmidt in Rumänien 2009
1.7.2009 Begegnungen in der MaramuresIn einem fremden Land etwas erleben zu wollen, heißt auf die Menschen zu gehen. Meist liegt doch auf beiden Seiten Scheu vor. Ein kleines Abenteuer beginnt jeweils im ersten Augenblick des Kennen lernens. Ein paar rumänische Floskeln und ein kleines Lächeln helfen den Weg zu ebenen. Leichteste Opfer dieser Verführkunst sind ältere Frauen, mit ihnen lässt sich am leichtesten ein Gespräch beginnen. Auch ein Foto ist dann meist drin. Natürlich müssen wir fleißig weiter rumänisch üben.
Im Vadu Izei Eine nette Gastgebenfamilie Unterwegs Immer ein Lächeln parat Auch ein Rumäne Waren auch nett gewesen. Selten Sonntagstracht in der Maramures Schweizer Entwicklungshilfe Die Mocanita im Wassertal Zugführer 1000 mal fotografiert 
5.07 09 Auf dem Weg in die BucowinaSchier endlos zogen sich die Serpentinen nach oben immer weiter und weiter ging es den ersten Karpatenpass nach oben. Die Straßen blieben durchlöchert wie ein Schweizer Käse und die Durchschnittsgeschwindigkeit unter 50 KM/h. wer hier vorwärts kommen will, muss Zeit mitbringen. Die Aussichten wurden immer weitschweifiger und die Wolkenformationen immer schöner. Ein Spaziergang auf dem Pass hat etwas Beruhigendes. Nur hat man die Wege nicht für sich allein, mindestens ein Auto muss immer noch mit drüber. Und selbstverständlich entsteht auch hier ein neues Kloster.
Blick in die Ostkarpaten Auf dem Pass Überall Überraschungen Begegnung Auf dem Pass Neues Kloster Auf dem Parkplatz Pferde und Rumänien gehören zusammen. Navi Serpentinen gibt es ohne Unterlass Himmel über den Karpaten Ein Hauch Freiheit 
7.7.2009 Radfahren in der BucowinaDie Räder sind schnell aufgebaut und losgeht es zur zweiten kleinen Radtour durch rumänische Lande. Der Weg wurde vorher ausgekundschaftet, so war die Chance auf negative Überraschungen recht gering. 12 Kilometer immer im Tal umrahmt von grünen Bergen und einem strahlend blauem Himmel. Früher Beginn erspart einem eine allzu sonnige Fahrt. Heiß wird es auf jedem Fall unter Rumäniens Himmel. Keine Angst Magazin Mixt oder Café Bar helfen den Durstigen jeder Zeit. Langweilig wird es auf der Straße auch nicht, denn die Dörfer hören eigentlich nie auf.
Steinhaus Hier wohnen Zigeuner Auf Motivsuche Geld fürs Fotografieren Immer ein Foto wert. Ohne Geld Rumänischer Charakterkopf Vom Leben gezeichnet Holzhaus Typisch mit Brunnen Radfahren ist nicht einfach Einen Radweg gibt es nicht. 
Begegnungen in der BucovinaImmer gibt es etwas zu fotografieren und ein netter Plausch mit einem vorbeifahrenden Pferdewagen ist schon die Anstrengung wert. Die Straßen sind natürlich dem Elbe-Radweg hoffnungslos unterlegen. Aber ein solch schönes Kloster wie das in Moldovita gibt es natürlich an der Elbe nicht. Die Farbigkeit und die natürliche Religiosität hinterlassen auch Spuren bei einem Atheisten. Touristen kommen hier aus aller Herren Länder. Die Nonnen nehmen alles mit einer unwahrscheinliche Ruhe und Gelassenheit hin. Die besten Fremdenführer sind sie soundso.
Kloster Moldovita Adam und Eva Außenmalerei Eroberung von Konstantinopel Blickfang Kloster Moldovita Nonnen Sehr gute Fremdenführerin Rosen Frauenkloster Moldovita 
11.7.2009 Ankunft in SiebenbürgenNach 200 Kilometer Fahrt durch bergiges Land mit flachen Strecken kamen wir in Kronstadt an. Erstes Problem Brasov oder Kronstadt Transsylvanien oder Siebenbürgen. Zweites Problem, es regnete wie aus Eimern. Ein Kulturprogramm fand trotzdem auf dem Markt statt. Die jungen rumänischen Tänzer in griechischen Trachten gaben sich viel Mühe. Ansonsten ist die Stadt fest in Touristenhand. Entsprechend ist die Fußgängerzone aufgebaut.
Brasov In Siebenbürgen angekommen Straßenmusik In der Fußgängerzone 
15.7.2009 ReisebekanntschaftenBei Reisen in einem fernen Land begegneten wir vielen Menschen. In Erinnerung werden uns ein französisches und ein deutsches Ehepaar bleiben. Die beiden Franzosen trafen wir mit ihrem selbst gebastelten Wohnmobil in der Bucowina. Sie waren ebenso wie wir von der Gastfreundschaft, der Kultur und der Landschaft Rumäniens überwältigt.
Madam Oger kann hervorragend zeichnen.
Zwei weitere Reisebekanntschaften begleiteten uns schon seit den ersten Tagen im Karpatenland. Familie Rothenberger stammt aus dem Südwesten der Republik und sind begeisterte Motorradfahrer. Sie hatten eine ähnliche Reiseroute wie wir und erst per Zufall dann per Absprache trafen wir uns öfters wieder. Gemeinsam fuhren wir Waldbahn und eroberten die Karpaten bei Regen und bei Sonne.
Abends saßen wir bei schönem Essen und Trinken zusammen.
Deutsch-deutsches Zusammentreffen Mit Evelyn im Wassertal Deutsch-Französisches Zusammentreffen Fachsimpeln mit Madame Oger Männer Gundolf und Winfried Karpaten bezwungen Ost/West Eroberung Vom Feinsten Aquarell von Madame Oger Was für ein Anblick Winfried vor den Karpaten 
16.7.2009 Ankunft in BukarestDie Einfahrt nach Bukarest ist mit einem Navi recht einfach, wenn da nicht die Bukarester Autofahrer wären. Bei allen Gelegenheiten überholen sie, das wusste ich ja schon, dass sie immer und überall hupen, das kannte ich auch schon, aber was dann im Stadtverkehr so abging, war schon gewöhnungsbedürftig. An vier bis sechs Spuren kann ich mich ja noch gewöhnen, aber an das Parken in der dritten Reihe, die damit verbundenen plötzlichen Richtungswechsel von so manchem Auto, waren schon heftig. Das Autos von links und von rechts gleichzeitig an einem vorbeiziehen, wurde schon bald völlig normal. Das ganze Chaos heil zu überstehen, war uns erstmal gelungen. In den nächsten Tagen fahre ich kein Auto mehr, nur noch Bus, schwor ich sofort. Und das kam auch so.
Draufsicht Im Herzen von Bukarest Boulevard Viele Straßen führen nach Bukarest. Der Palast Wie eine große Verkehrsinsel Parken Schauen Sie selbst. Ohne Stau geht es nicht. Tausende neue Autos Reichlich Verkehr Alle Bukarester sind unterwegs. 
21. 07- 2009 Ankunft in SibiuGeschafft, Bukarest ohne Probleme verlassen und Sibiu ohne Probleme gefunden. Die Stadt hat noch mehr an Wert gewonnen, viele Baustellen sind verschwunden, die Innenstadt ist fest in Touristenhand. Alles ist wundervoll organisiert. Es gibt Restaurants in Hülle und Fülle, die Fußgängerzone ist randvoll. Aber die schönsten Plätze offenbaren sich im Dunkel werden. Die Lügenbrücke ist so ein Platz. Schöne Musik, laue Temperaturen und ein kalter Drink erhellen das Gemüt. Ganz schnell lernten wir auch nette Menschen kennen.
Alles für den Dacia Selmadman Abendstimmung An der Lügenbrücke Mit Marktfrau Alles nette Leute. Ruhepause Sibiu ist eine Reise wert. Alles topp gestaltet. Der Große Ring in Herrmannstadt
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