Tourismus KrakauKrakau wird vom Tourismus geprägt.
Touristische Angebote gibt es in Krakau viele. Nützliche und aufdringliche, interessante und überflüssige. Das Fahren mit der Kutsche durch die Altstadt gehört wohl zu den Klassikern, ebenso wie die Bilderwand am Florianska-Tor. Die Elektrokarren stehen in ganz Krakau zur Verfügung und den Spruch Jusch mamy „wir haben schon“ sollte der Tourist bald gelernt haben. Die armen Kerle mit dem Aushängeschild gehören genauso dazu wie die Info-Points. Straßenkünstler sind das Salz in der touristischen Krakau-Suppe.

Restaurants, Cafes und Gaststätten gibt es in Krakau wie Sand am Meer. Von der altehrwürdigen Milchbar bis hin zu Nobelgaststätte kann der Gast je nach Geldbeutel wählen. Egal, welchen Reiseführer man nutzt, gibt es immer ausreichend Tipps. Die Milchbar zeichnet sich durch niedrige Preise aus, die Restaurants am Rynek durch ihren vielfältigen Stil. So isst man z. B. Im Aetus mittelalterlich. Selbst das Klo ist diesem Anspruch nachempfunden. Ob russisch, grusinisch oder ukrainisch der Osten ist genauso vertreten wie der berühmte Kebabstand. Ausprobieren, kann ich da nur raten.

Wir besuchten die Galerie Kazimirska und die Galerie Krakowa. Das sind riesige Ansammlungen von Geschäften meist mit Kleidung und Schuhen. Alles glänzt, alles ist sauber, aber ohne Flair. Aber nicht ohne Leute, auch hier kaufen viele Polen ein. Es herrscht zwar kein Gedränge, aber leer sieht anders aus. Schade ist nur, dass die Marken dieser Welt hier auch schon alles beherrschen. Polnische Waren suchten wir vergebens.

Krakau verführt förmlich zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen.
Immer wieder gibt es kleine und attraktive Geschäfte. Bei ein wenig Geduld findet jeder sein Geschäft, in dem er Geld ausgeben kann. Mein Spitzenreiter ist Empik, da es hier Bücher, Musik und Filme gibt. Selbstverständlich auch aus Polen. Verweilen heißt in Krakau auch innehalten auf den vielen Bänken oder Niederlassen in einem der vielen Bars oder Cafes. Der Budda- Garden gleich am Rynek ist so eine Oase. Hier lässt sich das Leben genießen.

Kunst und Katzen in ul. Josefa KazimierzKatzen habe ich in Krakau ganz selten gefunden. Im lebendigen Zustand noch weniger als in künstlerischer Umsetzung. Doch in der Josefa gibt es gleich mehrere Künstler, die Katzen künstlerisch verarbeiten. In der Nr. 11 arbeitet Jagamakota, so der Name der Künstlerin. In eigenwilliger Form auf Holz bannt sie unterschiedlichste Katzenpesönlichkeiten, die den Menschen sehr ähneln. Mit verschnörkeltem Schwanz schauen sie den Betrachter tief in die Augen. Neben Katzen werden auch Kerzen hergestellt. Diese leuchten in den unterschiedlichsten Farben und Formen. An einer Wochentafel mit beweglicher Katze arbeitet sie gerade. Ein Besuch bei ihr lohnt sich nicht nur für Katzenbesucher.
Katzen und Kunst
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