Die Elbe fließt 400 Kilometer durch Tschechien.





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Tschechien Elberadweg

Die Elbe fließt 400 Kilometer durch Tschechien.


Die Elbe ruft 25.6.2016

Die Elbe wollen wir von der Quelle ab befahren, so unser erstes Radfahrziel in diesem Sommer. Hitze und Gewitter begleiteten uns die 400 Kilometer Richtung Riesengebirge. Spindlermühle sollte der diesjährige Startort unserer kleinen Elbe Radtour werden. Wie kommt man am besten ins Riesengebirge, das war so die erste spannende Frage zu Beginn der Elberadtour. Mit dem Zug ist theoretisch eine Option, doch bei der konkreten Planung bemerkte ich bald die Unmöglichkeit. Also Zug gestrichen, ein Autofahrer musste her. Thomas Glagla war so gut uns zu fahren. 5 Stunden Anreise müssen erst mal überstanden werden. Der Weg bis ins Isergebirge war ja noch recht gut befahrbar, durch das Gebirge war es dann doch recht beschwerlich. Die Oberelbe bei Spindlermühle entschädigte doch für die erlittene Mühsal. Nun sitzen wir im Riesengebirge und erfreuen uns an der schönen Aussicht. Danke Thomas.

Unterwegs durch TschechienStart in WermsdorfZiel SpindlermühleKurs ElbeHelfer ThomasGutes Eis

Wanderung zur Elbequelle 26.6.2016

neblig bis warm 20 Kilometer Wanderung
In der Frühe regnete es aus vollen Kannen. So dass die Wanderung zur Quelle der Elbe scheinbar unter keinen guten Stern zu stehen scheint. Doch es wurde von Stunde zu Stunde besser. Die Sonne kam mit dem Abstieg wieder, doch der Reihe nach. Erst einmal ist es eine gute Entscheidung die Seilbahn zum Medvedin zu nehmen. So sparten wir schon einmal 800 Höhenmeter. Doch der Weg zur Quelle wurde immer länger und bald auch anstrengend. Aber ein rüstiger, wenn nicht sogar drahtiger Rentner aus Hannover , war so voller Energie und guter Geschichten, dass wir bald gemeinsam die Elbequelle erreichten. Ein gemeinsames Foto samt Wünschen auf eine gute Reise ging es wieder abwärts. Gert verabschiedete sich, wir aßen natürlich erst mal kräftig. In Tschechien sind Gulasch mit Knödel und Heidelbeerknödel ein einfaches Muss. Die 9 Kilometer Rückmarsch waren dann doch schon sehr anstrengend. Stein für Stein ging es aber konsequent nach unten. Die Elbe begleitete uns mit ihrem gleichmäßigen Rauschen, die Elbe hat sich hier tief eingeschnitten. Ein Grand Canyon der Elbe.
Unsere Empfehlung, Fahrrad im Stall lassen, die Seilbahn nutzen, und gemächlich an der Elbe absteigen, denn zum Schluss wartet ein schöner Kaffee oder ein schönes Eis.

Die ElbequelleStets bergab.Am Wegesrand Mit der Seilbahn geht es besser nach oben.BelohnungNun unser Begleiter für 500 Kilometer.

Mit der Elbe um die Wette 27.6.2016

nass 70 Kilometer Spindlermühle-Jaromer
Es begann mit einer Schussfahrt von Spindlermüle nach Vrchlabi . Nicht nur die Elbe stürzte sich todesmutig in die Tiefe, auch wir trotzten dem Regen ganz unerschrocken. Die obere Elbe mit ihren vielen Felsen und kleinen Wasserfällen gehört zu den schönsten Abschnitten des Elberadweges. Die Ausschilderung mit der Nummer Zwei begann in Vrchlabi. Sie war dann fast überall wieder zu finden. Ein Navi ist aber trotzdem unerlässlich. Ein zweimal haben wir trotzdem uns verfahren. Die Wegstrecke führte meist auf Straßen im Wettkampf mit LKWs, aber an manchen Stellen überraschten uns die Tschechen doch mit einem wunderbaren Stück neuem Radweg. Leider hört der an unangenehmen Stellen einfach wieder auf. Eine Logik ist nicht immer erkennbar. Touristischer Höhepunkt auf diesem Streckenabschnitt des Elberadweges ist ohne Zweifel der Safari Park nahe Dvur Kralove. Unmittelbar am Radweg gelegen, lädt der Park zu einer Stippvisite förmlich ein. Bestens organisiert und im preislichen Limit waren wir zwei Stunden zu Gast in Afrika gewesen. Mit viel Mühe und Übersicht wurde eine Savannenlandschaft entwickelt, in der es tatsächlich freilaufende Tiere gibt. Wenn sie denn laufen, sieht das attraktiv aus. Der Höhepunkt war jedoch der Besuch bei den Löwen, die aber den Höhepunkt glatt verschliefen. Am Abend gab es dann das tschechische Bier zur Belohnung nur für den Menschen.


Abschied vom RiesengebirgeUnterschiedliche WegeAuf Wacht im SafariparkNicht immer schön.Na du Tourist.Da lang.

Elbe Radweg in Tschechien 28.6.2016

50 Kilometer Jaromer Pardubice sonnig
Heute bot der Elbe Radweg alles, was ein Radler so erleben kann.
Die ersten 25 Kilometer von Jaromer nach Hradec Kralove waren somit das Schönste, was der Radweg bisher geboten hat. Sehr gut ausgeschildert, immer an der Elbe entlang und mit einem hervorragendem Untergrund. Hier hat mal wieder die EU gewirkt. Es ist ein Radweg vom allerfeinsten entstanden. Und er wurde prompt genutzt. Leider veränderte sich das Richtung Pardubice nach Hradec Kralove ins Gegenteil. Kein ausgebauter Radweg, keine ordentliche Ausschilderung und immer irgendein Auto im Rücken. Nicht geeignet für eine gemütliche Radfahrt.
Höhepunkte waren heute die beiden böhmischen Städte Hradec Kralove und Pardubice. Beide haben einen schönen Markt samt vieler sehenswerter Häuser zu bieten. Ein wenig Romantik weht durch die Gassen. Ein wenig Europa fand sich nicht nur in der Beflaggung, ein kroatischer Eisverkäufer, der die beste Eisshow Europas in Hradec Karlove in fließendem Tschechisch und bestem Deutsch darbot. Hoch hinaus ging es für uns auf den weißen Turm in Königgrätz. Die Schlacht von 1866 wurde recht eindrücklich gezeigt. Ein Drink Made in Tschechien wurde zum Abschluss unserer Böhmenfahrt fast zum Debakel, denn der Made in Czechy bestand aus Absinth und Gin. Was für ein Getränk, für uns kam es noch zu früh.

Mit Hilfe der EU gebaut.Gutes FahrenIn PardubiceHradec Kralove150 Jahre KöniggrätzSchönes Böhmen

Im Galopp durch Böhmen 29.6.2016

heiß 70 Kilometer Gegenwind Pardubice Podebrady
Heute sollte ein heißer Tag werden. Wetter-online hatte es vorher gesagt. Und die Realität hielt Wort. So war unsere Lust auf naturnahe Radwege doch sehr gedämpft. Im Prinzip fuhren wir 60 der 70 Kilometer auf der Straße, nur in einigen wenigen Fällen gab es einen begleitenden Radweg oder einen echten Radweg an der Elbe lang. Es fuhr sich dadurch recht flott, eben wie im Galopp flogen die Kilometer an uns vorbei. Mit Kofola ließ es sich aushalten.
Aber mit den Pferden hatten wir es tatsächlich. Wir besuchten das Nationalgestüt in Kladruby. 250 Pferde werden hier gepflegt und gehegt. Auf Besucher eingestellt, war eine Führung kein Problem gewesen. Stattliche, wilde, stolze und schön anzusehende Tiere. Podebrady erwies sich als ein schöner Etappenort am Elberadweg. Eine Kurstadt mit Schloss, König und einem sehr schönen Kurpark.

Über BrückenNahe der Labe Europa im HerzenStolze PferdeGestüt Kladruby

Überraschungen auf der Fahrt nach Prag 30.6. 2016

65 Kilometer Podebrady Prag bewölkt
Gott war ich dieses Mal froh, endlich am Ziel angekommen zu sein. Diese Fahrt war nicht toll. Zuerst hörte der schöne Radweg an der Elbe bald auf und es folgte ein kilometerlang nicht ausgebauter sandiger Abschnitt. Nur gut, dass es nicht geregnet hat. Positive Überraschung war ein kleines mittelalterliches Dorf in Ostra Horticus botanicus. Mit viel Liebe und Fachwissen wurden mittelalterliche Handwerke lebendig dargestellt. Schön war aber vor allem die vielfältige Gartenanlage. Ob Mönchsgarten, Kunst oder Weißer Garten, alle waren sehr sehenswert. Der Weg nach Prag wurde zum Geduldsspiel. Einen Weg per GPS Daten hatte ich nicht gefunden, so war es eine Frage der Zeit bis ich i der Metro gelandet bin. Das war noch relativ harmlos, aber die Berg und Talfahrt danach ließ mich fast verzweifeln. Schönes Licht auf dem Wenzelsplatz entschädigte für alle Widrigkeiten.

Ende SchönheitIm Botanicus OstraIn der Metro gestrandetAlter bekannterIn Prag angekommen

An der schönen Moldau 3.7.2016

sonnig bis Regen 60 Km Prag Melnik
Viele Abschnitte des Elbe Radweges, eigentlich Moldau Radweg, sind phantastisch. Guter Untergrund, hervorragende Pausenversorgung, beste Ausflugsziele, ja man könnte schwärmen. Doch leider wurden wir in regelmäßiger Boshaftigkeit auf den Boden der Realität zurück geholt. Waren es nach 16 Kilometer besten Radfahrens auf einmal die schlechtesten Kilometer. Wir entschieden uns für die Bergvariante. Diese war einfach nur anstrengend. Leider nicht die einzigste Hürde auf dieser Strecke. Eine Brücke mit Treppen war dann der Knaller. Gott sei Dank haben wir die Fähre genommen und konnten auf einem schnuckeligen Radweg an dieser Hürde vorbei fahren. Schlösser gab es in diesem Teil Böhmens wahrscheinlich wie Sand am Meer. Zwei haben wir uns näher angeschaut. Darunter auch tatsächlich mein erstes privates Schloss. Vom Melniker Schloss aus sieht man tatsächlich eine ganze Menge, das kleine Rinnsal ganz links, das ist die Labe(Elbe). Bei so viel Idylle entstand auch das heutige Foto des Tages, ein Katzenpärchen.


Nach NordenTeilweise gut ausgebautAn der schönen MoldauÜbernachtung am SchlossHochoben liegt MelnikGanz links das ist die Elbe.

Zerstörte Idylle 4.7.2016

sonnig 57 Kilometer Melnik Pestany
Immer wieder tauchten wir nun wieder an der Elbe in idylische Teilstücke des Elberadweges ein. Vielfach stimmte alles, Wetter, Ausschilderung und der Untergrund. An wenigen Stellen wurde die Idylle getrübt durch ein alles überragende Kraftwerk oder von einer aus dem nichts auftauchenden Baustelle. Litomerice war dann auch wieder eine kleine romantische böhmische Stadt mit einer liebevollen Ausstrahlung. Der Radverkehr nahm doch spürbar zu.
Es könnte ja alles so easy sein, wäre da nicht der Name Terezin/Theresienstadt. Einst als Festung gebaut, erlangte sie im 2. Weltkrieg traurigen Ruhm. Waren in der kleinen Festung vor allem Tschechen unterschiedlichster Herkunft meist wegen Widerstand gegen die Deutschen eingesperrt und nicht selten ermordet, war die roße Festung eine einzige riesige Falle für viele tausend Juden, die hier auf ihren Abtransport in die Vernichtungslager warten mussten. In einem sehenswerten Museum wurde ihre Geschichte eindrücklich dargestellt.

Wieder an der ElbeEin KraftwerkAuch Familien fahren hier.KInder Kleine Festung in TheresienstadtTragödie

Berge und Wasser 5.7.2016

sonnig und Gewitter 68 KM Pistany Krippen

Berge und Wasser begleiteten uns heute die gesamte Strecke über. Gleich hinter Litomerice versperrt das Böhmische Mittelgebirge der Elbe den freien Durchfluss. Doch an der Böhmischen Pforte hat sie sich jahrmillionenlang durch das Gestein gefressen und sich ihren Weg gebahnt. Felsen wechseln sich ab mit hohen bewaldeten Kuppen. Der Schreckenstein thront wie ein Raubritternest hoch oben in den Wolken.
Am Boden durchliefen wir noch einmal einige Formen der Radweggestaltung. Naturnahe Abschnitte hielten sich in Grenzen, die fein asphaltierten Strecken nahmen immer mehr zu. Leicht zu erkennen an der zunehmenden Zahl einheimischer Radler und Skater. Die berüchtigte Schleuse nahe Usti ließ sich leicht umfahren, eine 16% Steigung leider nicht. Sie musste erschoben werden.
Die Elbe hat dank der nicht mehr vorhandenen Staustufen freie Bahn und fließt wieder wie ein echter Fluss. Immer wieder ermahnten uns auch diverse Hochwassermarken daran, dass die Elbe bei weitem kein idyllisches Flüsschen ist. Auch ein Gewitter zeigte uns in den Bergen, wie nahe wir an der Natur eigentlich sind.

Durch das Bergland16 %Der SchreckensteinSchrecken des HochwassersNur ein leichtes GewitterDas schöne Elbsandsteingebirge


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