Der Unstrut-Radweg beeindruckt durch seine Natur-und Kulturerlebnisse.





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Unstrut-Radweg

Der Unstrut-Radweg hat Natur und Kultur zu gleichen Teilen zu bieten.


Memleben - Naumburg

Der Abschnitt von Memleben nach Naumburg ist weitestgehend flach. Nur an einigen wenigen Stellen geht es mal berghoch. Die Möglichkeiten der Rast sind auf freier Strecke an idyllischen Flecken genauso möglich wie an den vielen Einkehrmöglichkeiten. Restaurants wie Imbisse gibt es gleichermaßen. Die Unstrut schlängelt sich meist parallel zum Radweg. Die Landschaft wechselt von den Weiten bei Memleben zum Talkessel bei Freyburg. Der Radweg ist noch nicht über“fahren“. Bestens geeignet für eine Mitfahrt ist die Burgenlandbahn, die von Nebra bis Naumburg unterwegs ist.

Sehr gute AusschilderungDie BurgenlandbahnZwischen Memleben und NebraRastplatz und einem Solitär-BaumBrav schlängelt sich die Unstrut durch die Landschaft.Noch gibt es wenige Radfahrer.

Unterwegs

Die Kulturlandschaft links und rechts vom Weg wird geprägt von einer sanften Nutzung. So hat auch der Klatschmohn auch wieder eine Chance. Selbstverständlich gibt es an der Unstrut viel Wein zu sehen, aber auch zu trinken. Weingüter haben sich nach der Wende eine ganze Reihe neu gegründet, wie z.B. das Weingut Wölbling . Besonders bei sonnigem Wetter lässt es sich hier gut sitzen und ein Glas heimischen Weines genießen. Der Strauß an der Tür kündigt vom Offensein des Hauses. Saale und Unstrut vereinen sich bei Naumburg am Blütengrund. Mit einer Fähre kann auch der Radfahrer problemlos übersetzen. Von der anderen Seite hat man noch einmal einen schönen Blick auf die Kulturlandschaft.

Der Fährmann über die Saale.Die Kulturlandschaft bei NaumburgKlatschmohn hat wieder eine Chance.Die StraußwirtschaftDer Zusammenfluss von Saale und Unstrut.Das Weingut Wölbling hat einen edlen Tropfen.

Arche Nebra

Seit einigen Jahren beschäftigt immer mal wieder die Himmelsscheibe die Gemüter. Was liegt näher, als eine Besuchsmöglichkeit zu schaffen. Das wurde eindrucksvoll in die Tat umgesetzt. Die Arche und der Besucherturm sind wahre Augenweiden. Architektonisch vom feinsten. Der Eintrittspreis ist zwar recht heftig, dafür erwartet den Besucher eine multimediale Vielfalt. Die Geschichte wird sehr schön vermittelt. Am tollsten ist die Grabräubergeschichte, dargestellt von Puppen. Höhepunkt ist natürlich der Besuch im Planetarium, in dem ein visuell sehr schön gestalteter Film über Hintergründe und Zusammenhänge gezeigt wird. Aber Vorsicht, es schläft sich gut. Nur wenn Sie die echte Himmelsscheibe sehen wollen, müssen Sie nach Halle fahren.
Weitere Informationen

Die Arche in Wangen bei NebraIn der Arche gibt es viel zu entdecken.Die Himmelsscheibe paßt auch auf Goseck.Kindgerecht und multimedialBlick zum Fundort Mittelberg.Das Puppenspiel ist Klasse.


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