UsedomUsedom ist eine Insel für den Urlaub mit der großen Brieftasche.
Ein weiteres Reiseziel war die Insel Usedom. Zuerst setzten wir mit der Fähre Freest nach Peenemünde über. Hier verließen wir für kurze Zeit die vorgeschlagene Route des Ostseeküsten-Radweges von Esterbauer. Die Fähre setzt nicht so häufig nach Peenemünde über, so dass man sich vorher informieren sollte. Auf der Überfahrt erfuhren wir vom Bootsführer zahlreiche Informationen zu Kröslin und Peenemünde. In Peenemünde angekommen begrüßte das leicht verrostete sowjetische U-Boot U 461. Nach der Besichtigung der geschichtlichen Stätten ging es mit der radfreundlichen „Usedomer Bäderbahn“ nach Zinnowitz.
In der Bäderbahn sehr radfahrerfreundlich 
Diese eingesparte Zeit brauchten wir, um uns wieder um eine Unterkunft zu kümmern, unsere Reisekasse hätte auch eine Luxussuite erlaubt, nur auch die gab es nicht mehr. Schlechte Karten für Radführer. Rettung war wieder einmal ein Zeltplatz. Unser Eigenheim duften wir neben dem Kinderspielplatz aufbauen, im Sommer ist es bekanntlich lange hell. Zum Glück regnete es bald wieder, aber das Glück wurde wieder ein Unglück, denn unser Zelt war trotz hoher Wassersäule dem Regenguss nicht gewachsen. Nachts wurde es wieder ziemlich nass und ungemütlich. Zinnowitz war zu DDR-Zeiten fest in Berliner Hand, daran hat sich auch heute wenig geändert. Sächsisch war selten zu hören.
Straßenmusiker Wir kannten uns schon. 
Wir feierten den Abschluss unserer Reise mit einem Gläschen Sekt. Unsere aller letzte Station des Ostseeküsten-Radweges war Ahlbeck gewesen. Auf der bekannten historischen Seebrücke sollte unsere Reise enden, doch es ging weiter, das ist aber eine neue Geschichte.
Usedom hatte alles zu bieten, was ein betuchter Urlauber so braucht, aber für die Radfahrer wird es an machen Stellen richtig eng. Die Ostsee sollte weiterhin für alle da sein.
Die historische Seebrücke
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