Mit Meißen-Tourist im Oktober 2010 auf Zeitreise quer durch Rumänien.





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Zeitreise Rumänien

Mit Meißen-Tourist im Oktober 2010 auf Zeitreise quer durch Rumänien.


2.10.2010 Riesa Budapest bewölkt 13 Grad 711 km

Früh ging es los, wie immer. 2.30 Uhr fuhren wir aus Wermsdorf ab. Ohne Komplikationen sind wir nun schon in Ungarn angekommen. Diverse Rituale sind nach kurzem Anlauf wieder abrufbar. Der kollektive Run auf die Toilette genauso wie das kollektive Gemurmel nach einer Schlafphase. Alle (fast alle kennen sich), ein Stamm an Europafahrer hat sich heraus gebildet. Auch der Busfahrer samt Bus geben einem das Gefühl die Reise durch Europa hat irgendwann begonnen und wird irgendwann irgendwo enden und zwischendrin ist man mal kurz auf Heimaturlaub.
Unbedingter Höhepunkt des ersten Reisetages war der Beginn einer kleinen Tradition. Es gab was Alkoholisches. Diesmal hat Familie Grünberg Wein aus Rumänien eingekauft, vorgekostet und zum Kosten angeboten. Merlot und Chardonnay klingen noch vertraut, während Mädchentraube doch Etwas exotisch klingt. Alle ließen es sich gut gehen, der Wein war schnell alle. Irgendwie freuen sich doch alle wieder auf für den einen oder anderen völlig unbekanntes manchmal bekanntes Stück Europa.

Eine Tradition beginntEs schmecktStändige Begleiterin -die KameraUnterwegs nach SüdenZielland RumänienMädchentraube ist das nicht.

Einblick gewinnen von Budapest

Je mehr wir uns Budapest näherten , um so mehr ergraute der Himmel. Es war kein schönes Sightseeing-Wetter. Aber was soll’s. Herr Petrasch, ein geborener Budapester, zeigte uns ein wenig seine Heimatstadt. Die helle Farbe des Parlamentsgebäudes stach vom graubraun der Donau ab. Renovierte Jugendstilvillen wechselten mit noch sanierungsnötigen grauen Fassaden-Häusern sich regelmäßig ab. Ein Höhepunkt war die Fahrt über die Kettenbrücke von Buda nach Pest. Touristenschiffe warteten auf Kundschaft. Der Heldenplatz war denn doch ein Treffpunkt für jung und alt, Touristen aus aller Herren Länder gaben sich ein Stelldichein. Die Radfahrer aus der Slowakei hatten es mir angetan.

Touristen aus aller WeltBudapestHeldenplatzKettenbrückeStändige KontrolleAus der Slowakei

Unterwegs in Ungarn 3.10.2010 315 km

Die Sonne hat Ungarn wieder gefunden. Auf den Weg in den Süden wurde es immer blauer am Himmel und immer wärmer an der Luft. So machten kleine Ausflüge in Kecskemet und Szeged zunehmend Spaß. Die Theiß in Szeged floss gemächlich dahin, sie wird uns noch einmal begegnen, am Ende der Reise in der Maramures. Beide Städte glänzten mit ihren vielen Denkmälern und Fassaden mit der Sonne um die Wette. Das traditionelle Gruppenbild entstand hier auf den Stufen zur Theiß. Erste Einkäufe wurden auf dem Paprikamarkt gefällt.



2010 Es schmeckt.SzegedUngarinPaprikamarktJugendstil

Timişoara Der erste Eindruck von Rumänien

Am späten Nachmittag war es dann endlich soweit, Rumänien liegt vor uns. Das Große Banat mit seiner flachen Landschaft lädt zum Schauen ein. Der Blick schweift über endlose Maisfelder und Türme , die der Erdölförderung dienen. In den Dörfern herrschen schon farbige Fassaden vor. Die meisten waren schon gespannt, was sie in Rumänien erwartet und der erste Ballast fiel mit dem rumänischen Geld ab. Die Stadt Timişoara war bald erreicht und die Reiseleiterin Alexandra stieß zu Meißen-Tourist. Die Stadt der Revolution und des KuK Barocks war voller Leben und erster Überraschungen. Ein Kleinod des Wiener Barock glänzt an einigen Stellen schon wie ein ungeschliffener Diamant. Die unterschiedlichen Kirchen zeugen von einer bemerkenswerten Toleranz. Der Jugendstil fasziniert nicht nur die Kunsterzieher. Höhepunkt war der Besuch der rumänischen orthodoxen Kirche mit Hochzeit. Farbenfreudig und voller Tradition war diese Hochzeit, bei der die Frauen mit Schönheit und die Männer mit Bodybuilding glänzten. Aber schöne Fotomotive. Die Revolution und seine Denkmäler kamen ein wenig kurz.

Unsere Reiseleiterin AlexandraErste LeiHochzeitIn Timişoara Timişoara und die Revolution 1989Timişoara heute

Abendessen oder der erste Schock

Man sah es unseren Reisenden nicht an, aber alle hatten etwas anderes erwartet, als das , was dann kam. Das erste Abendessen war ein Eisbrecher der aller besten Güte. Ein tolles Ambiente gekrönt mit edlem Design erstaunte schon die ersten Ankömmlinge. Das Essen war aus meiner Sicht nur Durchschnitt, aber perfekter Service und freundliche Gastgeber ließen alle Vorurteile verstummen. Alle erwarteten das angeblich ungenießbare Wasser, aber was dann in den Gläsern war, kannten nur wenige, es war alles andere als verschmutztes Leitungswasser, es war Tzuika, Ein Schnaps, der hier in Rumänien vor dem Essen getrunken wird. Und als das die ersten völlig schockiert bemerkten, fiel so manchem der Unterkiefer vor Staunen herunter. Das Eis war gebrochen und die Stimmung hob sich von Minute zu Minute. Der Hauswein und Karlfried erwiesen sich ebenfalls als Stimmungsheber. Jetzt hängt die Erwartungslatte sehr hoch und es kann nur noch schlechter werden. Aber was soll’s, der erste Eindruck ist entscheidend.

In bester LauneSpaß mit KarlfriedFreudeAbendessenBester ServiceWeinland Rumänien


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