Zuid-HollandZuid-Holland Süd-Holland ist ein dichtbesiedeltes Urlaubsgebiet mit besten Möglichkeiten zum Radfahren.
18.7. 2010 Den Haag Sonne 26 Grad leichter GegenwindDer Weg von Zandvoort nach Den Haag führt durch die Dünen und wurde wie eine ICE Strecke genutzt. Sehr gut ausgebaut wurde er von vielen Radsportlern zum Frühsport genutzt. Diese Wegstrecke war die erste Bergstrecke in Holland, denn es ging doch mehrere Male hoch und runter. Das Meer war über weite Strecken unser ständiger Begleiter. Rote Schilder helfen einem weiter. Auf der Strecke nach Den Haag probierten wir das Nummernsystem aus. Auch das funktioniert ganz gut.

Ab Katwijk nutzten wir Radwege, die uns nach Leiden führten. Die Stadt Leiden war bald erreicht und es kündigte sich eine große Stadt an. Das Stadtzentrum zu finden, war auch nicht so leicht. Die touristischen Höhepunkte ließen sich erlaufen. Die Grachten waren mit ihren Cafes und Restaurants die Anlaufpunkte für Einheimische und Touristen. Selbst Rembrandt entdeckten wir mit einem Ehrenkranz.

Wir dachten es wäre die Hauptstadt, nein es ist der Regierungssitz. Doch der erste Anblick der riesigen Hochhäuser ließen doch erahnen, wir sind in einer besonderen Stadt angekommen. Die Wegführung brachte uns sicher in das Stadtzentrum, doch was ist ein Stadtzentrum. Wir einigten uns auf das Gebiet um den Binnenhof, den alten Sitz der Grafen zu Holland. Flair und Leben sind in dieser Stadt vorhanden.

19.7. 2010 Hoek van Holland Sonne 30 Grad 68 KM RückenwindDer Radweg ging heute kreuz und quer durch Zuid- Holland. Zuerst wollten wir Hoek van Holland besuchen. Immer den Knotenpunkten entlang, war das auch kein Problem gewesen. Am Ende mussten wir sogar die Ausschilderungen verlassen, um so weit wie möglich an die Mündung des Niewe Waterwegs zu kommen. Herrlichster Sandstrand, sommerliche Temperaturen und der tausendste Kilometer entschädigten für so manche Mühsal. Mit einem Glas Rose begossen wir unser erreichtes Ziel , die Rheinmündung nach 1000 gefahrenen Kilometern.

Die Stadt Delft gilt zu Recht als ein sehenswertes kleines holländisches Städtchen. Das Zentrum wird überragt von der Oude Kerk (schief) und der Niewe Kerk, beide gewaltig in den Ausmaßen und bescheiden im Innenleben. Der Markt war natürlich fest in Touristenhand gewesen. Er ist aber sehr sehenswert. Ein Stadtspaziergang führt wieder an Grachten und holländischer Renaissance vorbei. Wilhelm von Oranien wurde hier ermordet und beigesetzt.

Diese Stadt hatte unter den Deutschen stark zu leiden, das sieht man auf den ersten Blick. So viele neue unterschiedliche Häuser auf einen Fleck, das kann nur bedeuten, hier ist nicht mehr viel Altes vorhanden. Und so ist es auch. Das Weiße Haus und das Hotel New York verschwinden in der von neuer Architektur geprägten Skyline von Rotterdam. Urbanes Leben an allen Ecken und Kanten und selbstverständlich wieder Indische (indonesische) Küche. Höhepunkt jedoch war die Fahrt über die Erasmusbrug.
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