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11 Jahre Arbeit in Europa - meine sehr unterschiedlichen Erfahrungen 


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mks
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Mitglied seit 17.10.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am 17.10.2008, 09:09:33 Uhr

Hallo!
Mein Name ist Michael und ich bin neu in diesem Forum.
Ich habe 11 Jahre in drei europäischen Ländern gearbeitet und völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht:
In England arbeitete ich im Bereich "Betreutes Wohnen" - die beste Zeit meines Lebens. Die Zeit in Irland war auch gut; wenn man das Wetter einmal ausklammert.
Ich habe Wüsten durchquert, an Krokodilflüssen übernachtet und bin Tausende von Meilen per Anhalter gefahren. Nirgendwo gab es Probleme.
Doch in einem Land, wo ich ganz und gar keine Probleme erwartet habe, brach die Hölle meines Lebens über mich herein, die bis heute anhält: In Graz/Österreich.
Als Folge bin ich krank geworden; kann das Land aus finanziellen und mittlerweile auch aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen, weil es offenbar nicht möglich ist eine kleine Wohnung in meiner Heimatstadt zu finden, wo ich mich dann operieren lassen könnte.
Die Details meines Lebens habe ich in Tagebuchform aufgeschrieben.
So viel für den Moment!
Liebe Grüsse an alle User von Michael
http://www.michaels-reisetagebuch.de
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1. Antwort auf: 11 Jahre Arbeit in Europa - meine sehr unterschiedlichen Erfahrungen 


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 enna
11.jpg)
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Mitglied seit 27.08.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am 08.11.2008, 17:26:12 Uhr

hallo, mein name ist anne.
ich habe jetzt mehr oder weniger ihr "tagebuch" gelesen, es ließt sich wie ein schlechte thriller. ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine andere möglichkeit gegeben hat, österreich zu verlassen. sie sind doch deutscher staatsbürger, oder? und als solcher haben sie in deutschland eine soziale absicherung, auch ohne geld! sicher ist es mühsam, aber mit ein wenig geduld bekommen sie zumindest ein bett und nahrung (und wenn es "nur" erstmal in einem obdachlosenheim ist). des weitern ist es unvorstellbar, wie sie mehrmals versucht haben, sich das leben zu nehmen, ohne dass irgendetwas passiert ist. das sich keine institution sich ihrer angenommen hat. und wenn sie wissen, dass sie selbstmordgefährdet sind, warum lassen sie sich dann nicht in deutschland behandeln? ich will ihnen nichts unterstellen, um gottes willen, es klingt einfach nur unrealistisch. haben sie denn gar keine freunde, bekannte oder verwandte, die ihnen hätten helfen können? sie sprechen bzw. schreiben von einer karin, auf die sie sich scheinbar sehr fixiert haben und von einem freund, auf dessen anruf sie gewartet haben. nun gut. nichtsdestotrotz wünsche ich ihnen alles gute. und suchen sie sich bitte dringend professionelle hilfe!
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2. Antwort auf: 11 Jahre Arbeit in Europa - meine sehr unterschiedlichen Erfahrungen 


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 enna
11.jpg)
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Mitglied seit 27.08.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am 08.11.2008, 17:46:27 Uhr

\"[...] Als Folge bin ich krank geworden; kann das Land aus finanziellen und mittlerweile auch aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen, weil es offenbar nicht möglich ist eine kleine Wohnung in meiner Heimatstadt zu finden, wo ich mich dann operieren lassen könnte. [...]\"
und das kann ich mir erst recht nicht vorstellen. mal ganz ehrlich, wenn ich eine op brauche, dann veranlasse ich es auch. und dafür brauche ich keine wohnung!
versuchen sie aus ihr selbstmitleid zu überwinden! ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber es klingt alles wie aus einer soap, die auf einem privaten sender laufen könnte.
ihre aussagen (ich nehme bezug auf die faq, die sie auf ihrer homepage versucht haben zu beantworten) klingen nach rechtfertigungen, ausreden & ausflüchten. ich als leser habe nicht das gefühl, dass sie irgendetwas an ihrer situation ändern wollen.
falls ich unrecht habe, so bitte ich sie vielmals um entschuldigung.
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3. Antwort auf: 11 Jahre Arbeit in Europa - meine sehr unterschiedlichen Erfahrungen 


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mks
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Mitglied seit 17.10.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am 18.03.2009, 08:21:53 Uhr

Noch ein aktueller Nachtrag:
Die Grazer Klinik, in der ich 2005 misshandelt wurde, ist Anfang März 2009 von der Anti-Folter-Kommission des Europaparlamentes aufgesucht worden. Drei Tage lang(!) wurde dort ermittelt.
Krankenhaus UND Folterkommission – allein diese Verbindung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1828803/index.do
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