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Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Gundolf



PostRank 2



Mitglied seit 15.09.2008
Beiträge: 30

Verfasst am 11.12.2013, 16:30:22 Uhr


Ein sehr schöner Beitrag folgt von der Mary.

editiert am: 11.12.2013, 16:53:10 Uhr von: Gundolf
Seiten Administrator

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1. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Thread StarterMary Sachse

PostRank 1



Mitglied seit 11.12.2013
Beiträge: 8

Verfasst am 11.12.2013, 16:50:58 Uhr


Unterhaltung heute gestartet
Gundolf Schmidt
16:35
Gundolf Schmidt
Ich war dieses Jahr 2013 vom 29.08. bis zum 26.09 als Stipendiatin in England. Das erste was mir etwas Abneigung verschafft hatte, war die Information, dass ich Schuluniform tragen müsse. In Deutschland kennen wir Schüler hier so etwas kaum bzw. kann sich auch kaum jemand vorstellen, dass alle das selbe Outfit tragen müssen. Für einige, die die derzeitig angesagte Hipster-Mode tragen, wäre das glaube ich wie ein Weltuntergang. Ich bin da völlig anderer Meinung. Wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich vor meiner Zeit in England auch eine gewisse Abneigung, wie schon oben erwähnt, dagegen. Allerdings reizte mich auch die Vorstellung daran vielleicht trotz derselben Kleidung aufzufallen oder bzw. seinen eigenen Stil einzubringen. Und dazu hatte ich nun die Chance. Ich ging in den 4 Wochen jeden Tag auf eine englische Schule mit ca. 1100 Schülern, die alle dieselbe Kleidung trugen: schwarze Hosen Röcke, weiße T-Shirts Blusen, je nach Wetter und Temperaturen einen dunkelblauen V-Ausschnitt Pullover, den die schuleigenen Blazer Jacke und schwarze Schuhe alles strengstens ohne Markenzeichen. Ich selbst habe mir nach Erhalt dieser Informationen meine Schuluniform schon in Deutschland gekauft. Damit war für mich das Vorurteil, das Schuluniform eh viel zu teuer wäre, schon aus meinem Kopf gestrichen. Ich habe mir eine normale, schwarze Stoffhose, 2 einfache weiße T-Shirts, 2 dunkelblaue V-Ausschnitt Pullover, einfache schwarze Schuhe und für den Sportunterricht 2 weiße Poloshirts und schwarze Kniestrümpfe besorgt. Im Vergleich zu den Sachen, die ich mir für das Geld für meinen normalen Schulalltag kaufe, hätte ich wesentlich weniger Sachen bekommen. Und ich meine Stil hatte das Ganze schon! Ich fühlte mich wirklich wohl als ich die Sachen komplett Zuhause das erste Mal anzog. Auch wenn es für den ersten Augenblick ziemlich langweilig erschien, das alles war ruck-zuck z.B. mit einer frechen Frisur wieder aufgepeppt. In England angekommen war ich die ersten Tage wirklich verwirrt das 1100 Schüler wirklich alle Haargenau dasselbe trugen. Aber mit der Zeit achtete man immer mehr auf geschickte Kleinigkeiten, die sich manche englischen Schüler zu nutze gemacht hatten, um das alles etwas aufzufrischen. Ich habe die ganzen 4 Wochen nicht ein Wort von Beschwerde gegen die Schuluniform gehört und kaum hatte ich mich versehen, habe ich mich selbst daran gewöhnt. Es war überhaupt kein Thema mehr und das Beste daran war ja Die Frage die ich mir selbst früh vor meinem Kleiderschrank immer stellte, was man denn anziehen könnte, war einfach weg. Ich bin sogar 10 Minuten später als sonst aufgestanden, weil ich einfach nicht die Zeit zum experimentieren und kombinieren mit verschiedenen Klamotten brauchte. Außerdem habe ich in England auch einen Schuluniform freien Tag erleben dürfen bzw. müssen und glaubt mir, so etwas will niemand erleben! Es war ein einziges Chaos! Ich habe absolut nicht mehr durchgesehen und mein Fazit am Ende des Tages war: Für diese große Schule ist die Schuluniform ein Segen! Ich meine, sogar ich wurde manchmal komisch angeschaut, weil ich nicht genau dasselbe wie alle anderen trug, bzw. keine Schulabzeichen auf meiner Kleidung zu finden waren. Irgendwie finde ich, dass dieselbe Kleidung auch zum Gemeinschaftssinn beiträgt. Es waren alle gleich! So wie es uns in der Schule gelehrt wird . Alle Menschen sind gleich. Ich glaube einfach, dass sich viele Mobbingsituationen vermeiden lassen könnten, wenn es eine einheitliche Schulkleidung geben würde. Außerdem finde ich, mit einer Probephase für Schuluniform würde der Staat schon einen Schritt vorangehen. Auch wenn die Entscheidung dagegen ausfallen würde. Klar hat das Thema 2 Seiten, aber für mich hat sich bestätigt, das die Seite für eine Schuluniform auf jeden Fall überwiegt und ich finde sowie so allgemein, das man nicht über etwas urteilen sollte, was man so noch nicht erlebt/probiert hat.

Liebe Grüße; Mary www.christopherwhitehead.worcs.sch.uk/home.php
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2. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Robert Schellenberg

PostRank 1



Mitglied seit 11.12.2013
Beiträge: 2

Verfasst am 18.12.2013, 11:30:23 Uhr


Also wir sind es ja nicht gewöhnt Schuluniformen zu tragen weil es auf unserer schule und im umkreis keine Schule gibt die Schuluniformen führt aber ich werde mal meine meinung zu diesen thema verschriftlichen. Also meine meinung zu diesen thma ist eigendlich geteilt auf der einen seite finde ich es ganz gut wenn es eine einheitliche kleidervorschrift gibt jeder würde von den sachen gleich aussehen und man könnte in der schule nicht nach dem aussehen gehen oder ob diese person eine gutverdienende familie hat oder eine familile die auf geldhilfen angewießen ist also würde es von der kleidung keine ausenseiter geben und jeder hätte den selben start bei der ersten begegung dann kommt es auf den charakter an was eigendlich immer das wichtigste sein sollte. Auf der anderen seite müsste man sich nach der kleidervorschriftrichten und könnte nicht seinen eigenen geschmackt zeigen oder worauf man so steht nach außen zeigen möchte. Dieß kann man nun nicht zeigen aber dafür gibt es ja die freizeit. Man sollte aber ein Tag in der woche einrichten wo man mal die sachen anziehen kann die man zuhause oder halt in der freizeit anzieht. Was natürlich doof ist das sind die marken sehr viele menschen richten sich nach den Marken und dies ist immer noch ein großes <problem für mobbing. Wie lautet der spruch: Kleider machen Leute. Die meisten leute entscheiden wirklich in den ersten 10 sekunden wie der mensch laut ihnen ist sie schauen ihn von oben bis unten an und entscheiden wie diese person ist. Also um zum schluss zu kommen persönlich hääte ich nichts gegen Schuluniform aber ich würde schon gern mit entscheiden wie sie aussieht. !
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3. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



DustinHöhme

PostRank 1



Mitglied seit 11.12.2013
Beiträge: 2

Verfasst am 18.12.2013, 11:30:26 Uhr


Ich finde es eigendlich rellativ gut, dass wir keine Schuluniform haben. Zwar hätte es Vorteile, wie zum Beispiel dass es im Thema Kleidung keine Aussenseiter gebe, oder dass alle Schüler wie eine echte Einheit aussähen, aber es hätte auf jeden Fall auch Nachteile. Zum Beispiel würde die Uniform nicht allen gefallen und es gebe sicher auch Schüler bzw. Schülerrinnen die die Uniform verunstalten oder garnicht anziehen würden. Außerdem muss man auch bedenken dass Kleidung je nach Hersteller immer anders geschnitten sind. Es gibt immer Schüler(innen) die über- oder untergewichtig sind und denen die Kleidung nicht perfekt passen würden. Ich weis durch eigene Erfahrung dass z.B. T-Shirts sehr unterschiedlich ausfallen. Je nach Hersteller ist oftmals auch der Stoff der Kleidung anders und der Stoff würde vlt manchen garnicht gefallen bzw. sehr unangenehm sein. Man sollte auch die Kosten bedenken. Ich glaube nicht dass die ganze Kleidung von der Schule bezahlt werden würde. Und da man passende Sachen für jedes Wetter haben muss wären das mehrere Kleidungsteile. Diese müsste man auchnoch doppelt oder dreifach haben da man sich manchmal ja auch mal dreckig macht und nicht bis aufs Wochenende warten kann, dass sie gewaschen werden. Ich glaube auch dass es mit der Zeit langweilig werden würde, wenn man täglich das gleiche tragen müsste. Und ich frage mich auch, was ist wenn ein Kleidungsstück kaputt geht? Müsste man es selbst neu kaufen oder würde die Schule die Kosten übernehmen? Oder müsste man dann vlt sogar extra ein ganzes Kleidungszet kaufen, weil es die einzelnen Teile nicht gibt? Und bekommt man eigendlich jedes Jahr neue Kleidung? Denn gerade in der Mittelschulzeit wächst man noch sehr viel.
Es gibt auf jeden Fall noch offene Fragen, bevor die Schuluniform eingeführt wird.
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4. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



sarah.grossmann

PostRank 1



Mitglied seit 17.01.2014
Beiträge: 5

Verfasst am 23.01.2014, 19:34:47 Uhr


Also ich war letztes Jahr, also 2012/2013 als Stipendiatin für ein Auslandsjahr in Indonesien. Bevor ich nach Indonesien gereist bin war der glaub ich schlimmste Schock für mich eine Schuluniform zu tragen. Ich konnte mir es nie vorstellen eine Schuluniform in der Schule zu tragen. Meine Schuluniform bestand aus einmal weißen Top, einer weißen Bluse, einem entweder langen oder kurzen blau-grauen Rock, schwarzen Schuhen und weißen Socken. Für die Montagszeremonie musste man extra noch ein Base cap mit dem Logo der Schule und einer Krawatte tragen. Dazu kam, das ich an den Donnerstagen und Samstagen, für die Schule, spezial angefertigte Blusen tragen musste. Jede Schule in meiner Stadt hatte somit Donnnerstag und Samstag verschiedene Blusen an. Im Sportunterricht musste ich genauso Uniform tragen. Diese bestand aus einem blau-weiß gestreiften Shirt und einer blauen Hose. Alle beiden Uniformen waren für mich definitiv zu warm :D
Man hatte einfach morgens nie den Stress, um zu schauen was man den heute zur Schule anziehen wolle.
Ich finde, dass dieselbe Kleidung zum Gemeinschaftssinn beiträgt. Alle Menschen sind gleich. Ich finde einfach das sich die Mobbingssituationen an den Schulen vermieden lassen könnten, wenn es einheitliche Kleidung geben würde. Man müsste ja nicht mal richtig einheitlich gehen. Ein T-shirt bzw. Pullover die die selbe Farben haben würde ja schon ausreichen.
Auf jeden Fall hat diese Thema immer Gesprächsstoff und jeder diskutiert darüber, aber über sowas urteilen kann man eigentlich erst wenn man es selber schon einmal erlebt oder probiert hat...
Sarah :)




Flower
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5. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Anne Rosenow

PostRank 1



Mitglied seit 11.11.2016
Beiträge: 3

Verfasst am 11.11.2016, 10:34:32 Uhr


Das Thema Schuluniformen ist ein wirklich sehr spannendes Thema.
Würde man mich fragen, ob ich das Tragen von Schuluniformen unterstütze, würde ich ohne nachzudenken bejahen.
Gerade in unserer meiner Meinung nach total runtergekommenen Gesellschaft werden Menschen immer wieder auf ihr Aussehen reduziert.
Wenn alle Schüler einheitlich gekleidet wären, dann wäre in Schulen ein großer Schritt zum friedlichen Zusammenleben getan.
Schade, dass es die Schuluniform noch nicht bis nach Deutschland geschafft hat...
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6. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Emma Luise Röber

PostRank 1



Mitglied seit 11.11.2016
Beiträge: 3

Verfasst am 11.11.2016, 10:41:40 Uhr


Schuluniformen sind in Deutschland auch ein sehr interessantes Thema, gerade im Thema Mobbing würden sie mit Sicherheit manchmal sehr behilflich sein.
Da unsere heutige Gesellschaft sehr Material ist, wäre ich sogar dafür in Deutschland Schuluniformen zur Verpflichtung machen, alle würden gleich aussehen und müssten sich nicht mehr für ihre Sachen schämen weil ihre Elter zu wenig Geld haben für Adidas, Nike oder Hollisterklamotten.
Ich würde sofort zustimmen wenn es darum ginge Schuluniformen einzuführen, ich denke das es nur Vorteile bringen würde und wenn überhaupt unwichtige Nachteile.
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7. Antwort auf: Persönliche Erfahrungen mit Schuluniformen



Moritz Schneider

PostRank 1



Mitglied seit 11.11.2016
Beiträge: 3

Verfasst am 24.11.2016, 21:10:54 Uhr


Dem was du sagst stimme ich zu 100% zu jedoch würde ich nicht sofort zustimmen wenn es darum ginge Schuluniformen einzuführen.
Wenn wir uns mal nur auf das Thema Mobbing und auf die Lösung Schuluniform beziehen, sehe ich die Schuluniform als keine Lösung.
Denn das Problem Mobbing hört nicht einfach nach der Schule auf. Die Lösung liegt in der Toleranz, die aber nicht vorhanden ist und daran sollte man arbeiten und Geld bzw. Zeit investieren. Das Problem liegt nämlich in der Gesellschaft.
Wenn man die Schuluniform als Lösung gegen Mobbing einführt sehe ich dies eher als Zeichen von Schwäche und Versagen der Gesellschaft. Es ist wie ein Weglaufen vor dem Problem.
Deshalb würde ich drei mal nachdenken ob ich zustimme, denn ich möchte eigentlich vor Problemen nicht weglaufen.
MfG Moritz
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